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Valerien Ismael begeht mit Linzer ASK grobes Foul in Corona-Krise

Von Michael am

Valerien Ismael während Corona im Mannschaftstraining mit LASK

In Deutschland rollt der Ball wieder. Andere Nationen kämpfen noch um die erneute Aufnahme ihres Spielbetriebes. Dazu zählt unser Nachbar Österreich. Am 2. Juni soll es dort weitergehen. Um für Fairness zu sorgen und Ansteckungen am Corona-Virus zu vermeiden, gibt es Regeln. Dazu zählt unter anderem das Trainieren in Kleingruppen. Und genau dagegen hat Trainer Valerien Ismael, ehemaliger Spieler des SV Werder Bremen und FC Bayern München, mit dem Linzer ASK verstoßen. Denn die Mannschaft traf sich nachts im Stadion um zu trainieren.

Konkret hat der Club in den letzten drei Wochen vier Mannschaftstrainings absolviert. „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten massiv darum gekämpft, dass wieder Fußball gespielt werden kann“, äußerte sich Liga-Vorstand Christian Ebenbauer. Er sprach weiterhin von einer persönlichen Enttäuschung. Denn mit dem Mannschaftstraining, welches der Linzer ASK inzwischen eingestanden hat, wurde gegen Regierungsbeschlüsse verstoßen. Findet die österreichische Bundesliga dennoch wie geplant statt?

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Konsequenzen für den Linzer ASK: Empfindliche Strafe wahrscheinlich

Die Konkurrenz ist empört, die Liga enttäuscht. Der Linzer ASK hat den Fairplay-Gedanken mit Füßen getreten. Leo Windtner kündigte gegenüber dem ORF bereits eine „harte Strafe“ an. Weiterhin führte er aus, dass es sich eben „nicht um ein Kavaliersdelikt handle. Dass die Verantwortlichen in der Rückschau Reue zeigten, kommt aus seiner Sicht zu spät. Noch vor dem geplanten Re-Start am 3. Juni soll bezüglich des LASK ein Urteil gefällt werden.

Der Club käme mit einer schlichten Ermahnung günstig davon. Doch während der Corona-Krise hat der Verein mit seinem Verhalten die Aufgabe der Liga erschwert und konkrete Auflagen wissentlich missachtet. Selbst wenn es nicht in ihrer Absicht lag sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen, so läuft es dennoch darauf hinaus. Daher wird mit einem härteren Strafmaß gerechnet. Als wahrscheinlich gelten ein Punktabzug und eine Geldstrafe. Derzeit ist der Club Tabellenführer mit drei Zählern Vorsprung auf RB Salzburg. Ebenfalls zur Diskussion steht ein Ausschluss aus der Teilnahme am Europacup. Sogar ein Zwangsabstieg und Ausschluss aus dem Verband kamen schon zur Sprache.

LASK hofft auf verhältnismäßiges Strafmaß

Das Fehlverhalten wurde eingeräumt. Gegen Fairplay will man nicht verstoßen haben. Denn der LASK hat es nach Aussage von Valerien Ismael gar keinen Wettbewerbsvorteil nötig. Als Tabellenführer wurde sogar Serienmeister RB Salzburg vorerst in die Schranken verwiesen. Sogar der Einzug ins Achtelfinale der Europa League wurde erreicht. Von Austria Wien meldete sich Vorstand Markus Kraetschmer zu Wort und forderte eine „drakonische Strafe als deutliches Signal“. Der Linzer ASK bittet hingegen um Verhältnismäßigkeit.

„Wir haben über das Ziel hinausgeschossen, aber wir haben nichts gestohlen, keinen umgebracht, sondern viermal falsch trainiert“, äußerte sich Vizepräsident Jürgen Werner. Präsident Gruber schickte noch einen kleinen Seitenhieb an die Konkurrenz hinterher: „Ich bekomme von vielen Leuten sehr viele Fotos und Videos von anderen Klubs“, sagte er und fügte an: „Wir tragen unsere Sachen im Wohnzimmer aus und nicht auf dem Balkon.“ Ist LASK also vielleicht nur einer von mehreren Vereinen, der gegen Konzepte verstoßen hat.

Öffentlich wurde das Mannschaftstrainings übrigens durch einen Einbruch in das Stadion, wo eine Kamera installiert wurde, die den Trainingsbetrieb live mitgeschnitten hat.

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