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VAR macht Handspiel-Regel im Dortmund-Spiel zur Farce

Von Michael am

Video Assistenzt Referee macht für den BVB keinen Spaß

Handspiel! Der Treffer zählt nicht. Schon wieder, werden sich Fans des BVB denken. Erst gegen den FC Bayern München. Dann beim SC Paderborn. Und jetzt zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. Jedes Mal wurden strittige Hand-Szenen per VAR gegen Borussia Dortmund entschieden. Dies sorgt auch bei den Verantwortlichen der Dortmunder für Unmut. „Was mich aufregt, sind die teilweise spielentscheidenden Hand-Szenen […] Alle gegen uns, das ist in der Summe nicht mehr nachvollziehbar“, so Sportdirektor Zorc. Tatsächlich tritt der knappe 1:0 Sieg über die Düsseldorfer wegen der VAR-Entscheidung in den Hintergrund.

Wann ist ein Handspiel strafbar? Streckt der Spieler seine Hand seitlich oder nach oben, so ist ein Spiel mit der Hand in der Regel strafbar. Denn dadurch wird der Körper unnatürlich vergrößert. Verboten ist weiterhin die Bewegung zum Ball, auch wenn der Arm nur leicht abgespreizt oder angewinkelt ist. Beim Fall ist ein Handtreffer ebenso strafbar, es sei denn es handelt sich um den Stützarm. Beim Abspreizen des Arms auf Bauchhöhe entscheidet die Absicht, ob es zur Strafe kommt. Auf größerer Distanz ist es ebenso fast immer ein Handspiel. Denn hier hätte der Spieler Zeit zu reagieren. Letztlich ist ein Tor nicht zu geben, wenn ein Handspiel den Ballbesitz kreiert und dadurch die Torchance unmittelbar eingeleitet hat.

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Raphael Guerreiro trifft und der VAR entscheidet auf Handspiel

Raphael Guerreiro sollte das öffnende Tor der Partie erzielen, welches dann doch nicht gezählt hat. Seinen Zweck hat der nicht gegebene Treffer jedoch erfüllt. Zunächst zur Szene selber. Denn Guerreiro nahm den Ball, bei angelegtem Arm, mit der Schulter an – nicht mit der Hand! Auch laut aktueller Regelauslegung ist es schwer hier ein Handspiel anzudichten. Dennoch nahm Schiedsrichter Sascha Stegemann den Treffer zurück. Allerdings kam er zu dieser Entscheidung erst, als die Meldung aus dem Videokeller kam.

Das wohl größte Kuriosum am aberkannten Tor ist, dass Schiedsrichter Stegemann sich die Szene nicht noch einmal anschauen sollte. Videoschiedsrichter Aytekin muss die Szene als klares Handspiel gewertet haben. Zorc fasste zusammen, was ein Millionen-Publikum zum angeblichen Handspiel vor dem TV dachte: „Ich habe hier keins gesehen, gucke es mir aber gerne noch 20 Mal an.“

Vier Mal Handspiel gegen den BVB: Entscheidet der VAR die Meisterschaft?

Der Videoassistenz soll nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen. Das Tor von Raphael Guerreiro hätte Schiedsrichter Stegemann weiterlaufen lassen. Der Ball kam eher an die Schulter, als an die Hand. Damit sollte die aktuelle Regelauslegung bezüglich des Handspiels von der Deutschen Fußball Liga nicht greifen. Demzufolge reden wir von einer Fehlentscheidung.

Gegen den BVB gab es zuletzt mehrere strittige Entscheidungen. Gegen Düsseldorf, Paderborn und Berlin gewann Borussia Dortmund auch so. Das Duell gegen den FC Bayern endete jedoch mit 0:1. Hier wurde ein Elfmeter trotz Handspiel von Boateng – wegen Stützarm – nicht gegeben. Diese Szene sorgte ebenfalls für Diskussionen, ist jedoch eher zu erklären als der VAR-Eingriff gegen Guerreiro. Die Meisterschaft entscheidet der VAR eher nicht, aber nur, weil der BVB seine letzten Spiele dennoch gewann. Ansonsten wäre München jetzt nämlich schon Meister.

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