Formel-1-Startaufstellung

Vettel geht mit neuem Red Bull Boliden an den Start

Ganze vier Jahre lang war das Auto von Weltmeister Sebastian Vettel das Maß aller Dinge, in dieser Saison wird der Vierfachweltmeister jedoch mit einer ungewohnte Rolle in die Saison starten.

In den zahlreichen Testfahrten der letzten Woche konnte sowohl Vettel als auch sein Teamkollege Ricciardo in dem Red Bull nur hinterherfahren. Zwar konnten einige Probleme bereits ausgemerzt werden, gegen die schnellen Boliden von Mercedes kam man dennoch nicht an. Zahlreiche Wettanbieter sowie andere Experten sprechen dem Heppenheimer bereits jegliche Titelchancen ab, Vettel selbst glaubt jedoch noch an das Wunder. Ein neues Rennauto soll zum Saisonauftakt in Melbourne für Hoffnung sorgen.

Runderneuerter Bolide für Vettel

Der Saisonauftakt der Formel 1 steht vor der Tür und im Fahrerlager von Red Bull gibt es noch eine Menge Unstimmigkeiten. In den winterlichen Testfahrten blieb Sebastian Vettel mit seinem Auto weit hinter den Erwartungen zurück. Dabei ist nicht Vettels Fahrkönnen abhanden gekommen, die im Winter vorgenommenen Regeländerungen machen dem Team Probleme. So muss in der kommenden Saison ein neuartiger Turbomotor zum Einsatz kommen, welchen Red Bull von Renault verbaut. Immer wieder hatte der Motor für Schwierigkeiten gesorgt. Laut Regelwerk sind jedoch nur wenige Änderungen am Motor zugelassen.

Dennoch hat Vettel Hoffnung für den Saisonauftakt. Das Auto, welches in Melbourne zum Einsatz kommen wird, entspreche nur äußerlich dem Boliden der Tests im Winter. Das komplette Innenleben des Rennwagens sei ausgetauscht worden. Welche genauen Veränderungen am Wagen vorgenommen wurden, wollte Vettel nicht verraten. Aufgrund des eng gestrickten Regelwerks scheinen große Änderungen jedoch nur bedingt zulässig. Möglich scheinen daher nur Veränderungen in anderen Bereichen als der Hauptproblemzone „Motor“. Solche Veränderungen sind erfahrungsgemäß sehr aufwendig und zeitintensiv. Wir dürfen also gespannt sein, wie Vettel seinen Saisonauftakt bestreitet.

Dass das Fahrerlager von Red Bull gute Arbeit leisten kann, zeigen die letzten vier Jahre. Eventuell ist es den Mechanikern gelungen, solche Veränderungen vorzunehmen, welche den Motor indirekt beeinflussen und möglicherweise schonen. „Wir haben bei den Tests eine Menge verstanden und werden das bis Australien noch umsetzen“, erklärte Vettel gegenüber der „Welt am Sonntag". Doch auch Vettel muss einsehen: „Ich kann nicht wirklich sagen, wo wir stehen. Außer, dass die Konkurrenz uns – was offensichtlich ist – voraus ist. Im Grunde genommen macht es das komplett neue Reglement aber unmöglich, eine wirklich relevante Prognose abzugeben.“

Schwere Bedingungen warten in Melbourne

Das Rennen in Melbourne wird so oder so ein schweres für den Heppenheimer. „Es herrschen oftmals unvorhersehbare Wetterbedingungen in Melbourne und am Sonntag starten wir später als gewöhnlich“, so Vettel. Dennoch freut sich Vettel und „kann es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht“. Am 16. März ist es soweit. Sebastian Vettel geht mit einer Quote von 13.00 bei bet365 ins Rennen. Den ersten Platz werden laut den Wettanbietern Lewis Hamilton (3.00) und Nico Rosberg (5.00) unter sich ausmachen.

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Autor Mark Weber

 

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