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VfB Stuttgart: Hitzlsperger kündigt Sparkurs an

Von Benjamin am

VfB Stuttgart Sparkurs

Der VfB Stuttgart hat sich den Wiederaufstieg in die Fußball Bundesliga sichern können. Das bringt neben neuen sportlichen Herausforderungen vor allem neues Geld in die Kassen der Schwaben. Wer nun allerdings denkt, der VfB wird dieses mit beiden Händen ausgeben, irrt sich. Darf man dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger glauben, wird beim VfB ein echter Sparkurs eingeleitet. Das Ziel, den Klassenerhalt im Oberhaus, möchte man demnach vor allem mit jungen Spielern erreichen.

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Entwicklung junger Spieler beim VfB im Fokus

Für den VfB Stuttgart war die abgelaufene Zweitliga-Saison anstrengend. Sowohl körperlich als auch geistig. Die Schwaben mussten immer wieder zittern und die eigenen Leistungen hinterfragen. Am Ende hat es dann aber doch für den Wiederaufstieg gereicht. Das klare Ziel für die neue Saison im Oberhaus: Der Klassenerhalt. Dafür wollen die Stuttgarter allerdings keine Millionen in die Hand nehmen, wie der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger im Interview mit der „Bild“-Zeitung erklärte. Laut Hitzlsperger habe man in den letzten Jahren ein wenig den Anschluss an die ehemaligen Konkurrenten verloren. Man wolle sich dem nun schrittweise wieder annähern, zudem sollen die jungen Talente im Kader entwickelt werden.
Damit hat der VfB bereits in der abgelaufenen Saison begonnen und nach und nach seinen Kader spürbar verjüngt. Das soll laut Hitzlsperger auch in Zukunft der Anspruch sein. Aber, so der Vorstandsvorsitzende, natürlich gehe es auch in der ersten Liga vor allem darum zu gewinnen.

Hitzlsperberg: Kaderplanung ist eine besondere Herausforderung

Viele andere Möglichkeiten außer eigenen Talenten hat der VfB aktuell auch gar nicht auf der Hand. Die Kaderplanung ist laut Hitzlsperger jedes Jahr eine neue und besondere Herausforderung. „Das wichtigste Kriterium für jede Verpflichtung ist die maximale Leistungsfähigkeit, das Potenzial eines Spielers. Und wir müssen ein Umfeld schaffen, in dem möglichst jeder seine Leistung regelmäßig abrufen kann“, so der Vorstandsvorsitzende. Erfahrung allein sei demnach kein Qualitätskriterium.

Teure Neuverpflichtungen dürften ohnehin nicht drin sein. Laut Hitzlsperger wird sich der Personal-Etat in der kommenden Saison um zehn Prozent gegenüber der Zeit vor der Corona-Krise verringern. Der Transferetat werde sich um „einen zweistelligen Millionenbetrag“ verringern. Auf kurzfristig „dicke“ Fische in Form von Sponsoren kann man im Schwabenländle ebenfalls eher nicht hoffen. Die Corona-Krise hat bei zahlreichen Unternehmen ebenfalls für einen Sparkurs gesorgt. Das Sponsoring eines Bundesliga-Vereins passt aktuell vielen Konzernen nicht in den Plan. Das macht die Suche nach Lösungen für den VfB nicht einfacher. Anderen Vereinen ergeht es allerdings ähnlich.

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