Wechselt Max in die Premier League?

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Manchester United will angeblich 40 Millionen für Max zahlen. Bild: Shutterstock

Philipp Max vom FC Augsburg hat nach einer starken Saison den Fokus eines großen Klubs auf sich gezogen. Gerüchten zufolge soll Manchester United an dem jungen Außenverteidiger interessiert sein. Max spielt seit drei Jahren bei den bayrischen Schwaben und ist für viele der beste Außenverteidiger der letzten Spielzeit.

Der 24-jährige Linksverteidiger überzeugte in der abgelaufenen Saison auf ganzer Linie. Mit 13 Assists verbuchte nur Thomas Müller (16) mehr Torvorlagen. Zusammen mit Bayerns Joshua Kimmich ist Max der gefährlichste Vorbereiter unter den Abwehrspielern. Seit drei Jahren spielt er beim FC Augsburg. Als Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Martin Max wurde ihm seine Torgefährlichkeit in die Wiege gelegt. Bei den Fuggerstädtern besitzt er noch einen Vertrag bis zum Jahr 2022. Sein Marktwert beläuft sich im Moment bei 15 Millionen Euro. Wird Manchester United wirklich versuchen, Max nach England zu locken, wird die Summe aber höher ausfallen. Angeblich seien die Red Devils bereit, stolze 40 Millionen Euro für den Linksverteidiger zu zahlen. Für den FCA wäre das logischerweise ein Rekordtransfer. Bei solch einer Ablösesumme dürfte Sportdirektor Stefan Reuter über einen Verkauf zumindest nachdenken.

Kein Statement von Max

Max selbst hat sich zum angeblichen Interesse Manchesters bislang noch nicht geäußert. Viele sahen den Augsburger bei der WM in Russland. Joachim Löw aber verzichtet auf die Dienste des Augsburgers und vertraut stattdessen Marvin Plattenhardt und Jonas Hector. Eine angebliche Quelle will den Verteidiger zitieren können: „Max ist sehr interessiert, in seiner Karriere weiterzukommen. Er liebt die Premier League, ist bereit, zu United zu wechseln, seinem favorisierten Klub“. Uniteds Trainer Jose Mourinho würde sich nicht zum ersten Mal in Augsburg bedienen. Im Sommer 2015 wechselte Abdul Rahman Baba vom FCA zum FC Chelsea, Augsburg kassierte damals 25 Millionen Euro. Eine Stellungnahme des Erstligisten gibt es indes nicht. Die Schwaben halten sich, wie in ihrer Vereinshistorie üblich, bei Transfergerüchten äußerst bedeckt. Jose Mourinho soll unbedingt einen neuen Linksverteidiger verpflichten wollen, der torgefährlich ist. Ob er allerdings 40 Millionen für einen Spieler zahlt, der bislang kaum internationale Erfahrung gesammelt hat, ist fraglich.

Shootingstar Max

Die Entwicklung von Philipp Max ist beachtlich. Experten halten ihn für einen der besten Linksverteidiger Deutschlands. Offensiv ist er stark, seine Flanken finden fast immer ihr Ziel. Nur in der Defensivarbeit kann sich der Augsburger noch deutlich steigern. Dass er kein Ticket für die WM bekommen hat, verwundert. Der Bundestrainer könnte die kleinen Defizite der Defensive berücksichtigt und daher den vorsichtigeren Spielertypen Plattenhardt gewählt haben. Bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 fiel Max erstmals auch international auf. Unter Trainer Horst Hrubesch holte er mit Deutschland die Silbermedaille. Die Augsburger wissen um die Klasse von Max. Das angebliche Angebot von Manchester United wird nicht das letzte bleiben, wenn der Linksverteidiger weiter derart starke Leistungen abruft. Verkaufen will ihn Stefan Reuter aber vermutlich nicht, aus sportlicher Sicht ist Max ein wichtiger Leistungsträger. Wird der FCA bei 40 Millionen Ablöse schwach, können sich die Schwaben während der WM nach einem Ersatzmann umsehen.

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