Wechselverbot für Lewandowski

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Bayern schließt Verkauf von Lewandowski kategorisch aus. Bild: Shutterstock

Die Gerüchte um einen Wechsel von Robert Lewandowski zu Real Madrid halten sich seit Monaten. Jetzt soll auch Manchester United in den Poker um den Stürmer eingestiegen sein. Bis 2021 an den FC Bayern gebunden, wird der Pole die Münchner aber nicht verlassen. Der Rekordmeister sprach wohl ein internes Wechselverbot aus.

Dass Lewandowski bei den Königlichen ganz oben auf dem Wunschzettel steht, ist hinlänglich bekannt. Letzte Woche berichteten dann spanische Zeitungen davon, dass bereits eine mündliche Einigung erzielt wurde. Angeblich sei nur noch die Ablöse zu klären. Es dauerte aber nicht lange, da dementierte Real Madrid diese Meldung. Vom FC Bayern und Lewandowski selbst kam überhaupt keine Reaktion. Seitdem der Stürmer seinen Berater gewechselt hat, tauchen Transfermeldungen im wöchentlichen Rhythmus auf. Da Real Madrid einen Nachfolger für Karim Benzema sucht, ist ein Interesse an Lewandowski der logische Schritt. Jedoch gab es auf Seiten der Spanier nie eine konkrete Aussage darüber, den Polen wirklich verpflichten zu wollen. Nachdem auch der angeblich bereits sichere Transfer nicht mehr als ein Gerücht war, soll nun ein weiterer Klub seine Fühler nach dem Mittelstürmer ausgestreckt haben und ihn für viel Geld verpflichten zu wollen.

Manchester United im Fokus

Trotz der jahrelangen Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid, dem FC Bayern lag noch nie ein offizielles Interesse der Königlichen vor. Anders stellt sich die Sachlage bei Manchester United dar. Die Red Devils scheinen bereit, weit über 100 Millionen Euro für Lewandowski zu zahlen. Nicht nur die vertragliche Komponente, auch die sportliche Sichtweise macht einen Wechsel nach England höchst unwahrscheinlich. Lewandowskis Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen. United liegt in der Premier League derzeit auf Platz zwei hinter Stadtrivale City, allerdings mit weitem Abstand. Zuletzt war die Mannschaft von Jose Mourinho in der Champions League am FC Sevilla, dem jetzigen Viertelfinalgegner des FC Bayern, gescheitert. Spielerisch konnte Manchester, trotz des zweiten Tabellenplatzes, kaum überzeugen. Doch das Interesse von der Insel scheint ohnehin vergebens zu sein, wie nun durchsickerte.

FC Bayern spricht Wechselverbot aus

121 Bundesligaspiele, 100 Tore und 22 Assists. Bei solch einer Quote ist klar: Lewandowski ist für den FC Bayern nicht zu ersetzen. Zwar macht Rückkehrer Sandro Wagner seine Sache gut und trifft regelmäßig, doch seine Rolle sieht klar einen Platz hinter dem Polen vor. Nach den vielen Wechselgerüchten betonte Lewandowski zuletzt, dass er von all dem nichts wisse und sich nur auf die Bayern konzentrieren würde. Der Rekordmeister reagierte intern trotzdem auf die nicht weniger werdenden Wechselberichte und legte fest, dass Lewandowski unter keinen Umständen den Verein im Sommer verlassen darf. Sein Vertrag, der noch drei Jahre läuft und erst letztes Jahr verlängert wurde, könnte der letzte langfristige Kontrakt für den Polen sein. Lewandowski wird im August 30 Jahre alt, schwer vorstellbar, dass ein Verein wie Real Madrid ihn im Sommer 2019 noch einen 3- oder 4-Jahresvertrag präsentieren würde. Sollte also demnächst ein hoch dotiertes Angebot beim kommenden Deutschen Meister eingehen, dürfte man gelassen bleiben. Ob auch Lewandowski selbst mit der Maßnahme einverstanden ist, wird sich zeigen.

Unser Autor: Benjamin Dworak

Autor Benjamin Dworak

Ich fühle mich ein wenig wie Otto Rehhagel. Als Kind der Bundesliga eben. Wett-Tipps für die 1.Bundesliga, 2. Bundesliga und Wettempfehlungen für den DFB-Pokalsind mir wie auf den Leib geschnitten. Hier kenne ich Vereine, Spieler und Entwicklungen aus dem Effeff. Und zwar nicht nur beim Effzeh. Am Ende gilt für jede Wettanalyse: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Das wusste schon König Otto. Daran lasse ich mich bei jedem einzelnen meiner Wett-Tipps messen.

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