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Wettbewerbsverzerrung: Dynamo Dresden und BVB in den Hauptrollen

Von Michael am

Dynamo-Coach Kauczinski kritisiert DFL wegen Verzerrung des Wettbewerbs

Das Wort „Wettbewerbsverzerrung“ ist von den Medien die letzten Tage in größerer Häufigkeit bemüht worden. Zwei Clubs stehen dabei im Blickpunkt. Einmal handelt es sich um Borussia Dortmund. Denn der BVB soll mit seiner Niederlage unter der Woche aktiv in den Abstiegskampf eingegriffen haben. Die andere Seite der Medaille stellt die SG Dynamo Dresden da. Hier fand nach Aussage der Dresdener eine Benachteiligung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) statt. Das harte Programm, um die „Corona-Saison“ zu einem regulären Ende zu bringen, steht hierbei im Mittelpunkt der Kritik.

Am heutigen Samstag, den 20. Juni 2020, um 15.30 Uhr und am morgen Sonntag um die gleiche Uhrzeit, spielen die Bundesligisten den vorletzten Spieltag aus. Die Saison geht wegen der Pandemie mit Verzögerung zu Ende. Doch während das Virus unter Kontrolle ist, grassieren Vorwürfe der anderen Art. Borussia Dortmund soll den Wettbewerb verzerrt haben. Und Dynamo Dresden stellt sich als Opfer der Wettbewerbsverzerrung von offizieller Seite da. Bringt dies Unruhe in die Clubs? Beeinflusst diese Diskussionen eventuell sogar die Leistung auf dem Platz?

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Hat Borussia Dortmund in den Abstiegskampf eingegriffen?

Natürlich ist es dieser Tage einfach die Leistung des BVB anzuprangern. Wenn wir auf die letzten drei Spiele schauen, so sehen wir zwei Mal ein müdes 1:0 (gegen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf) und zuletzt dann sogar die 0:2 Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Prekär ist daran, dass die Mainzer vor diesem Sieg mittendrin im Abstiegskampf steckten. Jetzt haben sie, mit fünf Punkten Vorsprung zur Relegation, ein relativ sicheres Polster.

Leidtragende dieser Geschichte sind jedoch Fortuna Düsseldorf und der SV Werder Bremen auf den Plätzen 16 und 17 der Tabelle. Denn vermutlich spielen diese beiden Clubs jetzt nur noch das Erreichen des Relegationsplatzes untereinander aus. Kolumnist Michael Rummenigge bringt seine Meinung auf den Punkt: „Borussia Dortmund hat eine Entscheidung in dieser Saison wahrscheinlich maßgeblich beeinflusst, mit der der Klub eigentlich nichts zu tun hat: Den Abstieg. […] Die Dortmunder müssen sich fragen, wie man mit so einer Einstellung in ein Spiel gehen kann. Man hat auch eine Verantwortung den Fans und den anderen Mannschaften gegenüber.“

Spätestens nach der Niederlage gegen den FC Bayern gab es bei den BVB-Kickern wohl ein Kopfproblem. Doch lässt sich eine solche mentale Negativspirale wirklich umgehen?

Dynamo Dresden bemängelt Vorgehen der DFL

Chris Löwe brachte bei seinem TV-Interview nach der Niederlage gegen Holstein Kiel unter Tränen und sehr emotional die Botschaft rüber. Die SG Dynamo Dresden fühlt sich von der DFL unfair behandelt. Denn von 30. Mai bis 18. Juni – also in 19 Tagen – spielten die Dresdener sage und schreibe sieben Mal.

Nachdem sich Chris Löwe zu Wort meldete, schlugen Geschäftsführer Born und Trainer Kauczinski in die gleiche Kerbe. Der gesamte Club fühlt sich ungerecht behandelt. Denn die Belastung war ungleich höher als bei der Konkurrenz. Dresden stieg schon später ins Training ein. Sie tragen gegen Teams an, die schon Spielpraxis sammeln konnten. Und dann musste, wegen der Belastungssteuerung immer vermehrt durchgewechselt werden. Es herrschten einfach nicht für alle Mannschaften die gleichen Bedingungen. Dynamo Dresden erwägt sogar eine Klage wegen vermeintlicher Wettbewerbsverzerrung.

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