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Wettbieten um Rechte der Bundesliga eröffnet: TV und Streaming

Von Michael am

Rechtevergabe in der Bundesliga steht bevor

Für die Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 sucht die Deutsche Fußball Liga (DFL) Partner für die Übertragung. Doch während der Corona-Pandemie überschattet eine Frage die Rechtevergabe: Bleiben die Preise stabil? Denn nicht nur für die Vereine ist COVID-19 eine Belastung. Sky musste über zwei Monate auf das Zugpferd Bundesliga verzichten. Noch härter war DAZN betroffen, wo fast alle Sportangebote auf Eis gelegt waren. Obendrein räumt der Streaming-Dienst ein monatliches Kündigungsrecht ein. Doch jetzt braucht die DFL Partner auf sämtlichen Verbreitungswegen.

DFL-Boss Christian Seifert hat den ehrgeizigen Plan gefasst, die Rechtevergabe innerhalb von zehn Tagen per Auktion abzuschließen. Bereits am 22. Juni 2020 sollen den 36 Profi-Vereinen der ersten beiden Ligen die Ergebnisse mitgeteilt werden. An diesem Datum ist nämlich eine Mitgliederversammlung angesetzt. Eigentlich sollte das Vergabeverfahren schon Mitte Mai über die Bühne gehen. Was sich ändert und was gleichgeblieben ist, wollen wir aufschlüsseln.

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So sehen die Pakete der TV-Rechte ab 21/22 aus

Bei der letzten Vergabe der Rechte durfte nicht ein Wettbewerber alle Spiele halten. Das Ergebnis war eine Vergabe der von Freitags- und Montagsspielen an Discovery. Eurosport übertrug die Partien erst. Später sprang DAZN mit einer Sublizenz ein. Das Gros der Begegnungen verblieb bei Sky. Tatsächlich verlangte das Kartellamt, dass die Bundesligarechte nicht bei einem Anbieter liegen dürfen. Für die Vergabephase hinsichtlich der Saisons 21/22 bis 24/25 ist diese Regeln zum Teil wieder aufgehoben. Solange zwei der vier Live-Pakete co-exklusiv an einen Internetanbieter vergeben werden, darf ein Wettbewerber im TV wieder sämtliche Paarungen zeigen. Nur die Exklusivität bleibt weiterhin ausgeschlossen.

So sehen die Rechtepakete für die Bundesliga aus:

  • Paket A: Konferenzen/Pay-TV – Samstag, um 15.30 Uhr, sowie Dienstag und Mittwoch, um 20.30 Uhr. Insgesamt reden wir von 166 Spielen in 33 Konferenzen.
  • Paket B: Einzelspiele/Pay-TV – Samstag, um 15.30 Uhr, sowie Dienstag und Mittwoch, um 18.30 und 20.30 Uhr, sowie die Relegation der Bundesliga. In Addition sind es 170 Einzelspiele.
  • Paket C: Einzelspiele/Pay-TV – Samstag, um 18.30 Uhr, sowie der Supercup. Mengenmäßig sind es 33 Partien.
  • Paket D: Einzelspiele/Pay-TV – Sonntag, um 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr, sowie am Freitag, um 20.30 Uhr. Insgesamt sprechen wir immerhin von 106 Begegnungen.
  • Paket E: Einzelspiele/Free-TV – An den Spieltagen eins, siebzehn und achtzehn, sowie zur Eröffnung der 2. Liga, zur Relegation und zum Supercup finden sich neun Paarungen in diesem Paket.
  • Paket F: Einzelspiele/Konferenzen 2. Liga/Pay-TV – Am Freitag, Samstag und Sonntag, sowie die Relegation der 2. Bundesliga sind gemeint. Umfasst 275 Spiele in 93 Konferenzen.
  • Paket G: Einzelspiele 2. Liga/Free- oder Pay-TV – Gemeint sind 33 Aufeinandertreffen am Samstag, um 20.30 Uhr.

Wer sichert sich die sieben Rechtepakete für die Bundesliga?

Ob die Kassen der DFL sich wie gewünscht füllen, muss sich zeigen. Natürlich wird der Deal an der vorher laufenden Vereinbarung gemessen. Damals spielte der Abschluss 5,224 Milliarden Euro ein. Ob Sky die Bundesliga behält, bleibt abzuwarten. Gerechnet hat sich das Geschäft nicht. Andererseits werden damit die Kunden zum Anbieter gelockt. Amazon konnte in den vergangenen Wochen bereits Spiele zeigen. Das Interesse an zumindest einem Paket ist fraglos groß. DAZN und auch die Telekom sind für die Rechtevergabe der 1. Bundesliga im Gespräch.

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