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Wie bei Ikea: Bundesliga-Fans im Stadion bald schon wieder möglich?

Von SportWetteNet am

Bundesliga Geisterspiele mit Fans möglich

Trainer, die von der Tribüne aus zum Interview gebeten werden. Eine Ersatzbank in Leipzig, die gefühlt bis zur Eckfahne reichte. Und natürlich Spieler, die beim Torjubel auf Distanz gehen – wenn sie nicht gerade für Hertha BSC kicken. Der 26. Spieltag in Zeiten der Corona-Bundesliga bot einige Kuriositäten. Nur eben keine Fans im Stadion. Doch das könnte sich bald ändern.

Fritz Sörgel heißt der gute Mann, der eine Idee buchstäblich ins Geisterspiel bringt, über die seltsamerweise noch gar nicht diskutiert wurde. Sörgel selbst ist Sportmediziner und Pharmakologe und gab dem Kölner Stadt-Anzeiger ein Interview mit interessanten Vorschlägen. Nämlich etwa, wie aus Geisterspielen schrittweise in der Bundesliga wieder Normalität einkehren könnte – mit Zuschauern und Fans in den Stadien. Die Politik hat aktuell noch Großveranstaltungen bis Ende August untersagt. Das würde bedeuten: Es sind auch beim Start der Saison 2020/21 nur Wetten auf Geisterspiele möglich, beispielsweise bei Wettanbietern wie Betway.

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Fritz Sörgel und die bizarre Möbelhaus-Idee

Doch Fritz Sörgel sieht die Sache etwas differenzierter. Nämlich mit einer schrittweisen Anpassung, bei der nach und nach mehr Zuschauer im Stadion zugelassen werden. Dann wird es kurios. Weil Sörgel dieses Szenario mit dem eines Möbelhauses vergleicht: „Ich weiß nicht genau, wie realistisch das ist“, so der Sportmediziner, und weiter: „Aber wenn man sagen könnte: Der Zugang von Menschen zum Stadion kann so geregelt werden wie der Zugang der Kunden zum Ikea, und es wäre möglich, im Stadion die notwendigen Abstände einzuhalten, dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, was dagegen einzuwenden wäre, Spiele vor reduziertem Publikum zuzulassen.“ Dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) ein solches Szenario noch gar nicht diskutiert hat, verwundert unterdessen wenig.

Probleme bei Fans im Stadion vorprammiert

Denn bisher übten sich die Macher der DFL mit Boss Christian Seifert in Demut. Immer wieder wurde betont, man richte sich nach Entscheidungen der Politik, ebenso nach den Gesundheitsämtern, die entscheiden müssten, wie es bei einem positiven Corona-Test in einem Verein weitergeht. Sehr wahrscheinlich wollte die DFL auch abwarten, wie sich Fans und vor allem die Ultras bei den Geisterspielen verhalten, ob es dort zu Ansammlungen oder gar Protesten vor den Stadien kommt. Das blieb allerdings aus. Trotzdem steckt hinter der Idee von Fritz Sörgel viel Brisanz und Konfliktpotenzial. Denn selbst wenn Zuschauer wieder schrittweise zugelassen werden – auf die Stehplätze, dort wo die Treusten der Treuen stehen, wird das kaum zutreffen. Und dann könnten Ultra-Gruppierungen sehr wohl dafür sorgen, dass ungewollte Fanaufmärsche auf der Tagesordnung stehen. Zumal überhaupt nicht klar wäre, nach welchen Kriterien die Zuschauer ausgewählt werden würden.

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