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Wie sicher sind die Hygiene-Standards der Bundesliga?

Von SportWetteNet am

Wie spielt man Fußball, wenn global dazu aufgerufen wird, Abstände einzuhalten? In der derzeitigen globalen Krise steht die DFL vor der großen Herausforderung, ihr Konzept peniblen Hygienemaßnahmen auszusetzen. Stellenweise wird bereits über das Tragen von Masken diskutiert, doch dieser Vorschlag scheint sehr aus der Luft gegriffen zu sein, wie Experten berichten.

Regelmäßige Tests, kein Handschlag vor dem Anpfiff, keine Einlaufkinder und kein zwischenmenschlicher Kontakt im Hotel: Die derzeitige globale Pandemie sorgt für noch nie dagewesene Zustände im Profifußball. Einige Wochen oder mit großer Wahrscheinlichkeit sogar Monate werden diese skurrilen Szenarien zu beobachten sein. Dennoch muss der Fußball seiner Rolle als Wirtschaftsunternehmen nachkommen und wieder mit dem Spielen beginnen. Logischerweise können auf dem Platz nicht die gleichen Hygienestandards umgesetzt werden, wie dies in Büros oder Lagerhallen der Fall ist. Somit ist es die Aufgabe der DFL, das Risiko so gut wie möglich zu senken. Das erarbeitete Konzept der Task Force fand bei der Politik schon einmal Anklang. Eine Sonderrolle innerhalb der Task Force nehmen Professor Dr. Barbara Gärtner und Professor Dr. Tim Meyer ein. Sie sind für den gesundheitlichen Aspekt zuständig. Für Spieler und alle Mitglieder der Mannschaft werden strenge Vorschriften gelten, bei Nichteinhaltung droht ein Abbruch der Saison.

Disziplin ist gefragt

„Wir können schöne Konzepte machen, die theoretisch sicher sind, wenn aber diejenigen, die im Kern des Konzepts stehen nicht mitspielen, dann haben wir ein Problem. Disziplin von Spielern, Trainern und Betreuern ist extrem bedeutsam. Wenn sie nicht vorhanden ist, kann das allerbeste Konzept scheitern. Ich kann nur an diese Gruppe appellieren, sich daran zu halten. Es ist die Bedingung, dass es überhaupt in Frage kommt, dass gespielt werden kann.“; so Meyer. Nicht nur auf dem Platz gelten die strengen Vorschriften. Haben die Spieler ein Heimspiel vor der Brust, bereitet man sich Zuhause auf die Partie vor. Ist die gesamte Mannschaft jedoch auswärts an der Reihe, kommt man um die Übernachtung im Hotel nicht herum. Hier muss alles so steril wie möglich ablaufen. Es wird kein Buffet geben, außerdem sollen die Spieler jeglichen Kontakt mit dem Personal vermeiden. Die Hotels, die in Frage kommen, unterliegen ebenfalls strengsten Vorschriften.

Maskenpflicht nicht machbar

Das Bundesarbeitsministerium indes kam auf die Idee, die Spieler nur noch mit Masken aufs Feld zu schicken. Diesen Vorschlag hat es tatsächlich gegeben, wie die DFL mitteilte. „Wir kennen das Thema aus den Medien und sind jetzt in Kontakt mit dem Bundesarbeitsministerium. Deswegen können wir inhaltlich dazu derzeit nichts sagen.“ Wäre solch ein Szenario tatsächlich umsetzbar? Tim Meyer ist sich sicher: Nein. „Der genaue Entwurf dieses Konzeptes ist mir nicht bekannt. Ich kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Spieler mit Masken spielen. Die Authentizität des Spieles würde verloren gehen.“ Auch für Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche ist klar: Das geht nicht. „Ich glaube aber, dass das schwierig ist. Mit Gesichtsmaske einen Sprint zu machen, bekommt man vielleicht einmal hin, aber nicht mehrmals. Insofern ist der Vorschlag interessant, aber für mich nicht umsetzbar.“ 90 Minuten Fußball und das Tragen von Masken lässt sich definitiv nicht miteinander vereinbaren.

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