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Wie stark würden Geisterspiele die Tabelle durcheinander würfeln?

Von SportWetteNet am

Gestern wurde das, was viele ohnehin schon befürchtet hatten, offiziell bestätigt: Mindestens bis Ende August werden keine Fußballspiele in vollen Stadien mehr ausgetragen. Bereits zuvor war allen Beteiligten klar, dass die aktuelle Saison nur noch mit Hilfe von Geisterspielen zu Ende gehen kann. Wie wirken sich diese auf die derzeitige Tabelle aus?

Spiele vor leeren Rängen auszutragen liegt sicher keinem Klub. Dennoch gibt es einige, für die diese Umstände schwerer wiegen. Besonders die Mannschaften, die qualitativ nicht zu den Besten gehören, aber von ihrem Publikum getragen werden, könnten große Probleme bekommen. Alle Klubs, die aktuell nicht zu den Abstiegskandidaten gehören, könnten schon bald wieder in der gefährlichen Zone landen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Union Berlin. Die Eisernen spielen eine überraschend starke Saison. Sie gewannen unter anderem gegen Dortmund und Gladbach. Die meisten Siege allerdings gelingen Zuhause an der Alten Försterei. Hier herrscht eine einmalige Atmosphäre, vor der jeder Gegner Respekt hat. Ohne Fan-Unterstützung ist die Mannschaft von Trainer Urs Fischer nur halb so stark. Rutschen die Eisernen in der Tabelle wieder nach hinten, weil sie ab sofort auf ihren Support verzichten müssen? Auch der 1. FC Köln hat vor der Unterbrechung enorm von der starken Form im heimischen Stadion profitiert.

Heimteams im Pech

Fünf Heimsiege gab es in den letzten sechs Partien, einzig Rekordmeister Bayern München war zu stark. Die Geißböcke schlugen unter anderem Schalke mit 3:0. Durch die Unbesiegbarkeit Zuhause sind sie dem Abstiegskampf entkommen. Nun könnte die Gefahr wieder zurückkehren an den Rhein. Nicht nur die kleinen Klubs fürchten Geisterspiele. Auch Borussia Dortmund zählt zu den Teams, die deutlich lieber im heimischen Stadion antreten. Der BVB ist die einzige Mannschaft, die Zuhause noch nicht verloren hat. In der Bundesliga stehen beeindruckende Zahlen zu Buche, nämlich sowohl die beste Offensive als auch die stabilste Abwehr. In der Champions League gab es Siege gegen Paris St. Germain und Inter Mailand, auch der FC Barcelona kam mit viel Glück nur zu einem 0:0. Zwar steigerte sich die Borussia vor der Unterbrechung in der Fremde, aber die großen Kantersiege fanden fast ausnahmslos vor dem eigenen, nun verbotenen, Publikum statt.

Entscheidung im Abstiegskampf?

Am wenigsten Schaden dürften die Geisterspiele für Teams anrichten, die auswärts stark sind und wenig Support von den Fans benötigen. Es ist wenig überraschend, dass hier Rekordmeister Bayern München ganz oben steht. Mit acht Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen sind die Bayern das stärkste Auswärtsteam. Aber auch RB Leipzig hat in der Fremde seine Stärken. Bitter sieht es auch für den FC Augsburg aus. Die Fuggerstädter trennten sich vor der Spielunterbrechung von Trainer Martin Schmidt und müssen aufpassen, nicht auf einen der drei letzten Plätze zu rutschen. Da ist es denkbar ungünstig, dass man ohne heimische Fans im Rücken erst neun Punkte geholt hat. Schlecht für Augsburg, gut für Bremen? Die Grün-Weißen verloren in den letzten Monaten jedes Heimspiel und erzielten weit und breit kein Tor. Der Druck für den Vorletzten schien zu groß. Ergeht es ihnen nun besser? Man darf gespannt sein, welcher Klub am meisten unter der Situation leiden wird.

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