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Nach Seiferts Vorschlag: Wie steht die Bundesliga zu finanziellen Änderungen?

Von Die Redaktion am

Kommt es tatsächlich zu einer Task Force „Zukunft Profifußball“? DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte vor wenigen Tagen zu Veränderungen im Spitzenfußball aufgerufen. Finanziell müsse man die Gehälter anpassen und dürfe die Bodenhaftung nicht verlieren. Aus dem deutschen Profifußball gab es lobende Worte für diese Aussagen du Zustimmung von kleinen wie großen Klubs.

Christian Seifert ist der Mann, auf den ganz Fußball-Deutschland gerade blickt. Der Boss der DFL hält die Fäden in der Hand und führt die Meinungen der 36 Profiklubs zusammen. Sein Wort hat derzeit so viel Gewicht wie wohl noch nie zuvor. Wohl wissend ob dieser Tatsache wagte sich Seifert kürzlich auf schwieriges Terrain. Er sprach aus, was viele denken: Im Fußball fließt viel zu viel Geld. Besonders bei den Spielergehältern wünsche er sich etwas mehr Bezug zur Realität. Eine Sichtweise, die viele teilen, auch innerhalb der Bundesliga. Alexander Werle vom 1. FC Köln: „Christian Seifert spricht nicht für sich allein, sondern fürs gesamte DFL-Präsidium. Wir sind uns darüber einig, dass wir eine Neuorientierung an gewissen Punkten benötigen. Die Stoßrichtung finde ich daher völlig richtig und unterstütze sie.“ Aktuell arbeitet die DFL mit Hilfe einer Task Force an der Fortsetzung des Spielbetriebs. Solch eine Task Force ist nun auch anderweitig geplant.

Fußball im Mittelpunkt

Diese Task Force soll sich in Zukunft darum kümmern, dass der Fußball mehr zu seinem Ursprung zurückfindet. Auch in der 2. Liga fanden Seiferts Worte Anklang. Sven Mislintat vom VfB Stuttgart unterstützt die Aussagen des DFL-Chefs. „In der Krisensituation wird besonders deutlich, dass der Fußball im Allgemeinen und auch unser Anliegen, mit Spielen ohne Zuschauer den Fortbestand zu sichern, teils kritisch gesehen wird. Eine Beantwortung der Frage, woran das liegt, ist überfällig. Für mich persönlich ist es ganz klar: Das Spiel selbst steht nicht mehr im Mittelpunkt, es fehlt dem Fußball an vielen Stellen an Glaubwürdigkeit und Transparenz. Der Fußball hat sich zu weit von seiner Basis entfernt.“ Nicht nur Vereine wie Köln, Augsburg oder Stuttgart wollen der Aufforderung von Christian Seifert folgen. Auch der BVB, den man im europäischen Fußball als Top-Adresse bezeichnen kann, ist nachdenklich geworden ob der neusten Entwicklungen.

Hilft ein Salery Cap?

Neben Seifert hatten einige dazu angeregt, sich mit einem sogenannten Salery Cap, einer begrenzten Gehaltszahlung, zu beschäftigen. Derzeit ist dies in Europa nicht zugelassen. Eine Umsetzung wäre wohl ohnehin schwierig. Es ginge auch nicht nur um die Gehälter der Profis, sondern um die gesamte wirtschaftliche Planung, so Michael Ströll vom FC Augsburg. „Grundsätzlich kann jetzt schon jeder Klubverantwortliche regulativ einwirken und für sich und seinen Verein Grenzen setzen. Wir alle sind gefragt. Das betrifft Themen wie wirtschaftliche Leitplanken, vertretbare Eintrittspreise, soziales Engagement bis hin zu einem offenen und konstruktiven Fandialog. Es ist dringend an der Zeit, sich intensiv damit auseinanderzusetzen, wo wir im deutschen Profifußball hinwollen. Wir haben das Rad in der Vergangenheit sehr weit gedreht und müssen dies korrigieren. Es darf kein uferloses Wettbieten mehr stattfinden. Wir brauchen zwingend eine solidere Basis und auch Rücklagen für schwere Zeiten.“ Die Bereitschaft zu weitreichenden Veränderungen ist also schon einmal gegeben.

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