Will Lewandowski nach Madrid?

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Bayerns Top-Torjäger weckt Begehrlichkeiten in Spanien. Bild: Shutterstock

Um Robert Lewandowski rankten sich in den letzten Jahren immer einmal wieder Wechselgerüchte. Jetzt soll sich der Berater auf Wunsch des Stürmers bei Real Madrid ins Gespräch gebracht haben. Die Königlichen sind schon länger am Bayernstürmer interessiert, bislang gab es aber noch keine Verhandlungen. Der Pole könnte auf Karim Benzema folgen.

Spekulationen rund um Real Madrid beschäftigen den FC Bayern nicht zum ersten Mal, immer wieder schrieben vor allen Dingen spanische Medien, der Pole sei auf dem Sprung zu den Königlichen. Stellungnahmen vom Rekordmeister gab es nicht, es wurde lediglich stets auf die Vertragslaufzeit bis 2021 verwiesen. Ob beide Seiten wirklich jemals in Gesprächen standen, ist nicht bekannt. Nun aber soll es Lewandowski sein, der unbedingt zu Real Madrid wechseln möchte. Cezary Kucharski, Lewandowskis Berater und ein guter Bekannter der Real-Bosse, ist dafür bekannt, sich gerne einmal in der Öffentlichkeit zur Zukunft seines Schützlings zu äußern, Kritik, die im Normalfall nicht nach außen dringen sollte, wurde nicht selten von ihm geübt. Auch am Ende der letzten Saison gab es Kritik von Kucharski, der damals bekanntgab, sein Klient würde sich sehr über die verpasste Torjägerkanone ärgern.

Was ist dran am Gerücht Real?

Die spanische Zeitung „Marca“ berichtet davon, dass sich Robert Lewandowski unbedingt einer neuen Herausforderung stellen möchte und letztmalig einen langfristigen Vertrag unterschreiben will. Im August wird Lewandowski 30 Jahre alt, somit könnte es seine letzte Möglichkeit sein, für 4 Jahre zu unterzeichnen. Sollte er wirklich zu Real wollen, muss er auf die Gesprächsbereitschaft der Bayern hoffen. Erst letztes Jahr, als auch Gerüchte um die Zukunft des Mittelstürmers aufkamen, verlängerte er seinen Kontrakt bis zum Sommer 2021. Lässt der Rekordmeister seinen Topstürmer also nicht ziehen, wäre er erst mit fast 32 Jahren für andere Klubs ablösefrei zu haben. Fraglich, ob Real dann noch zu den Interessenten gehört. Erst vor wenigen Wochen, anlässlich des Wechseltheaters um Pierre-Emerick Aubemayang, hatte Bayerns Präsident Uli Hoeneß klargestellt, dass der FC Bayern auch Angebote von 100 Millionen Euro getrost ablehnen könne. Nach Angaben der „Marca“ wären die Münchner aber zu Gesprächen bereit.

Braucht Madrid Lewandowski überhaupt?

Reals Offensive ist gespickt mit Weltklasse-Stürmern. Cristiano Ronaldo, Karim Benzema, Gareth Bale, Marco Asensio, Lucas Vazquez und Borja Mayoral stehen den Königlichen zur Verfügung. Auf Lewandowskis Position des Mittelstürmers aber bleibt hinter Karim Benzema nur der Ex-Wolfsburger Mayoral. Der Franzose schwächelt im Moment und traf in der Liga erst 2-Mal, die Real-Bosse sind unzufrieden. Mit der Verpflichtung von Lewandowski hätte Madrid wohl endgültig die beste Offensive der Welt. In Marco Asensio steht Ronaldos Nachfolger schon bereit, auch Vazquez deutet sein Potenzial mehr und mehr an. Nur für den Posten des Mittelstürmers scheint sich die Chefetage mehr zu wünschen. Dass Bayern den Polen aber abgibt, darf bezweifelt werden, denn er ist im Sturm konkurrenzlos gesetzt. Zwar wurde für den Fall von Verletzungen Sandro Wagner verpflichtet, einen Wechsel aber könnte der FCB nicht kompensieren. Würde Lewandowski wirklich wechseln dürfen, stünde vermutlich eine Ablösesumme im Raum, die sich um die 100 Millionen-Marke herum belaufen würde.

Unser Autor: Benjamin Dworak

Autor Benjamin Dworak

Ich fühle mich ein wenig wie Otto Rehhagel. Als Kind der Bundesliga eben. Wett-Tipps für die 1.Bundesliga, 2. Bundesliga und Wettempfehlungen für den DFB-Pokalsind mir wie auf den Leib geschnitten. Hier kenne ich Vereine, Spieler und Entwicklungen aus dem Effeff. Und zwar nicht nur beim Effzeh. Am Ende gilt für jede Wettanalyse: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Das wusste schon König Otto. Daran lasse ich mich bei jedem einzelnen meiner Wett-Tipps messen.

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