Wintertransferperiode: Start ist am 1. Januar

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Heißer Winter: Das Transferfenster öffnet bald. Bild: Shutterstock

Am 1. Januar ist es soweit: die neue Transferperiode wird eröffnet. Bis zum 31. Januar um 23:59 Uhr dürfen die deutschen Vereine Spieler verpflichten und abgeben. Jetzt wird reagiert auf eine falsche Politik im Sommer oder auf Verletzungen wichtiger Spieler. Einige Vereine werden viel Geld in die Hand nehmen, während andere sich darauf beschränken, unzufriedene Spieler zu verkaufen.

In der vergangenen Transferperiode im Winter wurden über 45 Millionen Euro von den Bundesligisten ausgegeben. Gleichzeitig verkaufte der VfL Wolfsburg Julian Draxler für 40 Millionen Euro. Da die Transfersummen immer weiter ansteigen, dürfte sich in diesem Winter an der Tendenz der Zahlen wenig ändern. Die Problematik für die Verantwortlichen in den Vereinen ist, dass im Winter nur selten gute Spieler frei verfügbar sind. Das treibt die Preise hoch. Am ehesten interessant sind Kandidaten, deren Vertrag im Sommer ausläuft und mit denen die aktuellen Vereine noch ein bisschen Geld verdienen wollen. Die Klubs, die ihre Ziele verfehlen könnten, sind erfahrungsgemäß besonders aktiv im Winter. Und dies, obwohl unter vielen Experten die Meinung vorherrscht, dass sich Schnellschüsse selten auszahlen. Andererseits wollen die Verantwortlichen sich nichts vorwerfen lassen. Wenn es zu einem Abstieg kommen sollte und der Verein hat im Winter nicht versucht die Mannschaft zu verbessern, hagelt es Kritik.

Haben Transfers im Winter einen Sinn?

Normalerweise ist die Verpflichtung eines neuen Spielers im Winter kein gutes Zeichen. Wenn der Kader eines Vereins nicht gut zusammengestellt ist, kann auf der einen oder anderen Position ein guter Spieler fehlen. Das spricht nicht für die Verantwortlichen. Nachvollziehbarer ist ein Transfer, wenn sich ein wichtiger Spieler verletzt hat und ein möglicher Ersatz auf dem Markt sein sollte. Mit dem Argument „Vorgriff auf den Sommer“ preisen viele Sportdirektoren ihre Neuverpflichtungen im Winter an. Unzufriedene Spieler, die bei ihren bisherigen Clubs aus welchen Gründen auch immer selten spielen, wird es immer geben. Auch hier ist ein Wintertransfer eine Chance. Wird nur Geld ausgegeben, damit Medien und interne Kritiker im Verein zufriedengestellt sind, sind negative Auswirkungen zu erwarten. Nicht vergessen werden sollte: Eine eingespielte Mannschaft, die keine Verletzungssorgen hat, wird nicht zwingend erfreut sein über einen neuen Spieler, der einem anderen den Platz streitig macht.

Welche Klubs besonders aktiv sein könnten

Bei einigen Wettanbietern gibt es für die Wintertransfers Märkte. In diesen kann auf Gerüchte gewettet werden. Eines lautet beispielsweise, dass Aubameyang Borussia Dortmund verlassen wird. Seit einigen Wochen gibt es das realistischere Gerücht, dass sich Bayern München für Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim interessiert. Er soll Backup-Stürmer zu Robert Lewandowski werden. Diese Position ist im aktuellen Kader des Deutschen Meisters nicht besetzt. Kaum ein Verein wird auf Transfers verzichten, wobei die meisten vermutlich Verkäufe unzufriedener Spieler bevorzugen. Die Clubs, die unten in der Tabelle stehen, haben eventuell einen größeren Bedarf auf Neuzugänge als die, bei denen es läuft. Nimmt man Werder Bremen als Beispiel, so soll ein Ersatz für den bis Saisonende ausfallenden Fin Bartels her. Der Hamburger SV verpflichtet seit Jahren im Sommer wie im Winter viele Spieler. Der 1.FC Köln hatte mit der Zusammenstellung seines aktuellen Kaders wenig Glück und müsste nachlegen.

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