Wird Mkhitaryan zum nächsten Dortmunder Rückkehrer?

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Henrikh Mkhitaryan und der BVB: Geht da was?

Henrikh Mkhitaryan soll angeblich mit einer Rückkehr zum BVB liebäugeln. Der Armenier, der von 2013 bis 2016 bei den Dortmundern unter Vertrag stand, scheint auch 1,5 Jahre nach seinem Wechsel nicht glücklich bei ManU zu sein. Bereits zur Rückrunde könnte der Wechsel vollzogen werden, allerdings stehen dahinter noch einige Fragezeichen.

Mkhitaryan schlug bei den Schwarz-Gelben 2013 ein wie eine Bombe: In 31 Bundesligaspielen traf der Mittelfeldspieler 9-Mal und gab noch 10 Vorlagen dazu. Einer etwas schwächeren Saison 2014/15 (3 Tore und 6 Vorlagen bei 28 Einsätzen) mit einigen kleinen Verletzungen folgte seine stärkste Spielzeit im Trikot der Dortmunder. 11 Tore und 20 Vorlagen gingen auf sein Konto, im Pokal traf Mkhitaryan bis zur Finalniederlage gegen den FC Bayern in jedem Spiel. Nach dieser erfolgreichen Saison weckte das Begehrlichkeiten in ganz Europa. 42 Millionen, so hieß es, bekam der BVB für den Armenier. Obwohl die Dortmunder einen Transfer ausgeschlossen hatten, wurden sie beim Angebot Manchester United’s schließlich doch schwach, denn ein Jahr später wäre Mkhitaryan ablösefrei gewesen. Aus sportlicher Sicht würden die Fans sein Comeback sicherlich begrüßen, sein unbedingter Wechselwunsch aber stieß bei einigen Anhängern damals auf Unmut.

Wenig Zählbares in Manchester

Seine Zeit bei Manchester United hat sich Mkhitaryan im Vorfeld anders vorgestellt, als er es in den vergangenen Monaten und Jahren erlebte. In seiner ersten Premier League Saison durfte er nur selten über 90 Minuten ran und traf auch nur 4-Mal. Teilweile stand er, obwohl er fit war, nicht einmal im Kader der Red Devils. Nur in der Europa League konnte er nach durchwachsenem Start überzeugen und erzielte 6 Treffer in 11 Einsätzen, unter anderem steht ein Tor im Finale zu Buche, das ManU mit 2:0 gegen Ajax Amsterdam gewann. Die laufende Spielzeit begann eigentlich recht vielversprechend für Mkhitaryan. 6 Torbeteiligungen in den ersten 5 Partien erweckten den Anschein, als könne sich der Armenier unter Jose Mourinho doch noch durchsetzen. Dann aber wendete sich das Blatt doch wieder zu seinen Ungunsten, zuletzt berief ihn der Coach nicht einmal mehr in den Kader und ließ ihn die Spiele von der Tribüne aus verfolgen. Auch in der Champions League durfte er die letzten beiden Gruppenspiele nicht einmal von der Bank aus ansehen.

Mkhitaryan und Dortmund – passt das erneut?

Verhilft das bekannte Umfeld der Schwarz-Gelben dem Armenier nun, zu alter Stärke zurückzufinden? Da Mkhitaryan bei den Red Devils noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, wäre eine hohe Ablösesumme fällig. Auch das Gehalt von circa 12,5 Millionen wird Dortmund so nicht stemmen können. Scheitert der Transfer also am Finanziellen? Von den Dembele-Millionen hat der BVB noch Einiges übrig, sodass der Kauf Mkhitaryans möglich wäre. Beim Gehalt müsste der Mittelfeldspieler sich allerdings auf Einbußen einstellen. Dazu kommt, dass einige Fans ihm den Wechsel, den er selbst stark vorangetrieben hatte, noch übelnehmen. Mkhitaryans Berater äußerte sich nicht zu den Gerüchten, allerdings sollen auch einige Klubs aus Italien an ihm dran sein. Dortmund und seine Rückkehrer, dass es klappen kann, zeigen Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Mario Götze, die allesamt zu europäischen Spitzenklubs wechselten und nun wieder im Trikot des BVB auflaufen.

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