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Wird Werder Bremen zum HSV 2.0? Florian Kohfeldt entschuldigt sich: „Sorry für die Scheiß-Saison!“

Von SportWetteNet am

1. FC Heidenheim - Werder Bremen Relegation

Es ist vollbracht! Werder Bremen bleibt der 1. Bundesliga erhalten. Obwohl die Grün-Weißen weder das Hinspiel im Weserstadion noch das Rückspiel an der Brenz gewannen, reichte es aufgrund der Auswärtstorregel zum Klassenerhalt. Doch der Zweitligist vom 1. FC Heidenheim hatte den Nordlichtern wirklich 180 Minuten lang alles abverlangt. Das war auch nach dem Schlusspfiff jedem Beteiligten anzumerken.

0:0 in Bremen, 2:2 in Heidenheim – so hat Werder am Ende in der Relegation noch den zweiten Abstieg in der Vereinsgeschichte verhindert. Trainer Florian Kohfeldt entschuldigte vor allem zunächst bei den Fans: „Sorry für die Scheiß-Saison. Aber am Ende sind wir erstklassig“, prasselte es aus dem Übungsleiter heraus, für dem es ebenso eine anstrengende Saison gewesen war. „Für mich war das ziemlich lange Freefall und nicht Achterbahn“, gewährte er einen Blick ins eigene Seelenleben. Und ist froh, sich nun eine kleine Auszeit gönnen zu dürfen. Wie das aussieht? „Nichts sehen, nichts hören, Handy abgeben und genießen.“

Doch einen Fehler dürfen sie an der Weser nicht machen: Den, zum HSV 2.0 zu werden. Auch beim Nordrivalen begann die Misere mit Relegationsspielen, in denen sie in letzter Sekunde den Kopf aus der Schlinge zogen. Wo der HSV seit zwei Jahren nun spielt, ist bekannt.

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Werder Bremen kann es nicht ohne Nervenkitzel

So wirklich wollte sich Florian Kohfeldt also gar nicht erst zu einer letzten Spielanalyse hinreißen lassen, sagte dann aber doch: „Irgendwie wäre es nicht normal gewesen, wenn wir heute das Spiel einfach nur runtergespielt hätten“, merkte Bremens Coach ob der frühen 1:0-Führung an. Der Klassenerhalt geriet aber eben nochmals ins Wanken, als Heidenheim fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 1:1 ausglich. Dabei sei ein ruhiger Abend „definitiv möglich gewesen. Wir hatten ganz viel Chancen. Aber scheißegal, wir sind in der Liga“, fiel nachher dann die ganze Last vom Werder-Trainer ab. Er wisse schließlich, was das für die Stadt bedeute, was das für die Menschen bedeute. Und: „Ich weiß, was das für mich bedeutet.“ Fragen nach der eigenen Zukunft gestattet Florian Kohfeldt indes an diesem denkwürdigen Abend nicht. Das soll in aller Ruhe besprochen und analysiert werden.

Florian Kohfeldt: „Alles andere besprechen wir jetzt“

Es spielten sehr viele Faktoren eine Rolle, warum Werder Bremen überhaupt erst Relegation spielen musste. Eine unfassbare Verletztenmisere und ganz viele Unentschieden, aber eben keine Siege mehr. Sehr viele erschreckend schwache Heimspiele und der erst zweite Dreier an der Weser am 34. Spieltag. Die zweitschlechteste Abwehr der 1. Bundesliga, die den Gegnern vor allem nach Standardsituationen immer wieder Tore ermöglichte. Spieler, die wochenlang zu allem Überfluss ihrer Form hinterherrannten. Über all das muss und wird beim SV Werder Bremen gesprochen werden. Nur zwei Dinge, die haben die Grün-Weißen nicht verloren. Den Glauben und die Ruhe. Und vielleicht war das am Ende entscheidend. Florian Kohfeldt jedenfalls behauptet: „Wir wurden totgesagt, unser Charakter infrage gestellt. Das können wir alles ad acta legen. Scheiß Saison, gutes Ende. Alles andere besprechen wir jetzt.“ Müssen sie auch, sonst droht Bremen zum Hamburger SV 2.0 zu mutieren.

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