Deutscher Sportwettenverband für rechtssichere Regulierung

Zwei weitere Mitglieder im Deutschen Sportwettenverband

Mit dem Internet Sportwetten-Anbieter bet-at-home.com, der auf Malta ansässig ist, und dem britischen Traditionsbuchmacher William Hill ist der Deutsche Sportwettenverband um zwei weitere Mitglieder gewachsen.

Der Deutsche Sportwettenverband darf sich über zwei neue Mitglieder freuen. Zum einen handelt es sich hierbei um den auf Malta ansässigen Online Sportwetten-Anbieter bet-at-home.com und zum anderen hat sich der britische Traditionsbuchmacher William Hill dem Deutschen Sportwettenverband angeschlossen. Der DSWV wurde bereits im Jahr 2014 in Berlin gegründet.

Die Neuregulierung des deutschen Glücksspielstaatsvertrags

Beide Sportwetten-Anbieter sind in London bzw. in Frankfurt an der Börse notiert und verfügen über mehrere gültige Lizenzen aus verschiedenen EU-Ländern. Als solche unterliegen diese beiden Buchmacher natürlich besonders strengen Standards in Bezug auf die Transparenz und der behördlichen Aufsicht. Da nun der deutsche Glücksspielstaatsvertrag neu reguliert werden muss, wollen sich die Neumitglieder maßgeblich an der Debatte beteiligen, um eine moderne Glücksspielregulierung in der Bundesrepublik durchzusetzen.

Claus Retschitzegger, der Leiter der Rechts- und Kommunikationsabteilung bei bet-at-home.com sagte zu dem Beitritt des Deutschen Sportwettenverbandes: „Mit unserem aktuellen Engagement als Trikotsponsor bei Hertha BSC und weiteren Partnerschaften haben wir bereits unser großes Interesse am deutschen Sportwettenmarkt unterstrichen. Um diese Investitionen auch dauerhaft rechtfertigen zu können, benötigen wir eine entsprechende Rechtssicherheit“. In Bezug auf den Glücksspielstaatsvertrag fügte er hinzu: „Wir werden uns als Mitglied des Deutschen Sportwettenverbandes verstärkt für ein zeitgemäßes Glücksspielrecht einsetzen. Als Lizenznehmer in Schleswig-Holstein begrüßen wir auch den aktuellen Vorstoß des Bundeslandes Hessen, der allen Anbietern einen fairen und unionsrechtskonformen Marktzutritt mit hohen Spielerschutzstandards ermöglichen würde“.

Auch William Hill will sich an der Regulierung beteiligen

Michael Leadbeater, Leiter der Rechtsabteilung bei William Hill sagte zu dem Beitritt zum Deutschen Sportwettenverband sowie zu der Neuregulierung des Glücksspielstaatsvertrages: „Seit mehr als 80 Jahren bietet William Hill Sportwetten sowohl in Großbritannien als auch in einer Vielzahl anderer Märkte an und konnte in diesem Bereich einzigartige Erfahrungen sammeln sowie umfassendes Fachwissen aufbauen. William Hill sieht die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern aus der Branche als ein wesentliches Instrument für eine erfolgreiche Marktregulierung an. Das Unternehmen freut sich daher, seine Expertise in die Diskussion rund um die Regelung des deutschen Sportwetten-Marktes einzubringen.

Erfolgreiche Regulierungen der europäischen Sportwetten-Märkte basieren auf den Grundsätzen es offenen Marktes, eines breiten Produktangebotes, wirtschaftlich vernünftiger Steuersysteme und einer Einbindung der führenden Wettanbieter. Damit wird sichergestellt, dass Verbraucher einerseits die von ihnen gewünschten Produkte und Dienstleistungen erhalten und andererseits den Schutz jener umfassenden Sicherheitsstandards kommen, die namhafte Unternehmen gewährleisten.“

Mathias Dahms, der Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes freut sich über die neuen Mitglieder und deren Engagement im DSWV. „Mit unseren neuen Mitgliedern werden wir uns verstärkt für mehr Rechtssicherheit, Wettbewerb und Verbraucherschutz in Deutschland einsetzen“, wird Dahms in einer Pressemitteilung zitiert.

Autor Mark Weber

 

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