Pokerfaces

Poker und das Pokerface: die fünf besten Poker Faces

Zweifelsohne ist Bluffen eine der interessantesten Aspekte, wenn es um das Pokern geht. Denn es kann sehr aufregend sein, seine Gegner in die Irre zu führen, indem ein besseres Blatt repräsentiert wird, als man tatsächlich auf der Hand hat und sie dadurch zum Folden zu bringen. Aber sieht man einmal von dem Reiz des Bluffens ab, dann ist es auch ein wesentlicher Bestandteil des Spiels, wenn man als Pokerspieler erfolgreich sein will.

Poker würde seine Anziehungskraft verlieren

Stellt man sich einfach nur einmal vor, dass ein Spieler ständig auf die besten Hand warten müsste, um einen Pot zu gewinnen, dann würde Poker doch ziemlich öde werden und auch seine Anziehungskraft verlieren. Zudem würde es auch zu einer erheblichen Reduzierung der Gewinnquote kommen, denn jeder Spieler wäre sehr berechenbar. Durch das Bluffen wird es dem Spieler erlaubt, die verschiedensten Poker-Strategien anzuwenden, sodass der Gegner sich immer wieder fragen muss, was sein Gegner gerade auf der Hand hat. Aber der Nervenkitzel des Bluffens bringt auch ein gewisses Risiko mit sich und kann den Spieler somit eventuell in sehr große Schwierigkeiten bringen.
Das Bluffen ist eine regelrechte Kunst und dabei geht es um mehr, als nur die großen Stack Chips in die Mitte des Tisches zu schieben, um die Gegner einzuschüchtern und darauf zu hoffen, dass diese ihr Blatt ablegen. Ein Bluff kommt nicht so mir nichts dir nichts daher, sondern es bedarf einer sorgfältigen Planung. Dabei müssen die Gegner in Betracht gezogen werden, die Board Karten, die Stack Größen, das eigene Stack Image und wie die Hand bis zu dem Zeitpunkt gespielt wurde.

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Bevor wir hier allerdings ins Detail gehen, gehören zum Pokerspiel natürlich gute Anbieter dazu. Etwa 888Poker, von uns gekürt als Bester Online Poker Anbieter. Oder etwa auch der Pokerstars Bonus, der mit der maximal höchstmöglichen Summe in unserem Poker Bonus Vergleich abschneidet. Warum das dennoch nicht für unseren Award Bester Poker Bonus reicht und wer den abgeräumt hat? Das könnt ihr ebenso nachlesen wie euch generell einen guten Überblick in unserem Online Poker Vergleich verschaffen. Aber zurück zum Thema.

Das Pokerface

Wie kann ein Pokerface definiert werden? Geht es um das berühmte Pokerface, dann werden den meisten nun die Bilder mit Leuten vor Augen kommen, die sich in den alten Gangsterfilmen am Pokertisch gegenübersitzen und wo der Zigarettenqualm sowie jede Regung bereits verschleiert. Aber dabei handelt es sich um ein landläufiges Klischee.
Denn es geht in Wirklichkeit nicht darum, dass sich die Spieler schweigend und ausdruckslos anstarren, sondern es geht darum, dass man sich nicht durchschauen lässt. Daher basiert ein Pokerface nicht auf einer bestimmten Mimik, sondern vielmehr auf ein Verhalten und dieses bleibt gleich – ganz egal wie die Karten ausfallen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man redet, schweigt oder lacht.

Die Top 5 der besten Poker Faces

Phil Hellmuth
Der WSOP-Dauergewinner ist einer der Spieler, der eines dieser Prinzipien verinnerlicht hat: Phil Hillmuth. Für zwei Dinge ist der 13-fache Bracelets Gewinner bekannt: expulsive Wutausbrüche und ein undurchschaubares Gesicht. Er vertraut nicht auf mathematische Evidenz und ist zudem ein strikter Verfechter davon den Gegner zu lesen. Genau aus diesem Grund ist er auch einer der Kritiker des online Pokers, denn dort würde jeder dieser Aspekte verloren gehen. Ob man sein Spiel nun als veraltet hinstellen kann oder nicht, das bleibt jedem selbst überlassen, doch seine Erfolge sprechen für sich.

Daniel Coleman
„mrGR33N13“ ist der Alias Name von Daniel Coleman, der vornehmlich online spielt. Aber auch er hat wie so viele seiner Kollegen den Weg in die Live Events gefunden. Der US Amerikaner wurde bekannt mit dem „Big One for One Drop“ 2014 der WSOP, wo er den zweithöchsten Gewinn eines Finales in der Pokergeschichte kassiert hat (15,3 Mio. $). Diesen Gewinn erzielt er gerade einmal mit 24 Jahren!
Dabei schlug er im Heads-up eines der besten Pokerfaces der Welt: Daniel Negreanu. Der Sensations Gewinner zeigte dabei, dass er nicht mehr viel über das Poker Face zu lernen hat. Coleman zeigte das ganze Spiel über einen fast gleichgültig melancholischen Blick, für den er bekannt ist. Selbst nach dem unglaublichen Gewinn zeigte er keine Emotionen, obwohl jeder um ihn herum verrücktspielte. In einem solchen Moment stellt sich die Frage, ob er überhaupt Gefühle hat.

Video vom WSOP 2014 Heads-up

Vanessa Selbst
Die gebürtige New Yorkerin, die in Fachkreisen als Poker Face/Bluff-Meisterin gilt, gewann in ihrer Karriere über 7 Mio. $ Preisgelder. Damit gilt sie als die wohl beste weibliche Pokerspielerin. Vermutlich hat sie ihr einzigartiges Pokerface als Juristin antrainiert. Vanessa Selbst studierte am MIT und in Yale Jura und das dort erworbene analytische Denken ist ihr wahrscheinlich hilfreich und trug auch zu den beiden Bracelets bei, die sie gewonnen hat.
Der Gesichtsausdruck der US-amerikanischen Pokerspielerin gehört weltweit zu den besten Poker Faces. Es gelingt ihr, sich über die gesamte Spielzeit zu konzentrieren und dabei nahezu keine Regung zu zeigen. Ganz besonders, bei Spielen in einem fortgeschrittenen Stadium verunsichert das die Gegner sehr stark.

Johnny Chan
Mit 10 Bracelets gilt Johnny Chan als eine Legende im Poker und belegt mit Doyle Brunson den zweiten Platz der ewigen WSOP-Bestenliste. Um regelmäßig Gewinne bei den wichtigsten Pokerturnieren der Welt abzuräumen, ist ein Poker Face, dass zu den besten der Welt gehört praktisch Pflicht. Der Chinese war ein Meister des Bluffs und damit schaffte es der „Orient Express“ jedes Mal, wieder aufs Neue seine Gegenspieler alt aussehen zu lassen.
Das wohl beste Poker Face seiner Karriere zeigte Chan im Heads Up des Main Events der WSOP gegen Eric Seidel.

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Phil Ivey
Ganz egal welches Blatt er auf der Hand hat, Phil Ivey schaut immer gleich: böse. Er fixiert mit einer stoischen Mine das Spiel und seine Gegner und so mancher Spieler geriet aufgrund seines durchdringenden Blickes schon aus der Verfassung. Phil Ivey ist ein neunfacher Bracelet Gewinner und gilt aktuell weltweit als der vielseitigste Spieler. Zudem führt er auch die Liste der Gewinne auf den online Plattformen an. Mit dem „Tiger Woods des Pokers“ wollen selbst die besten Pokerspieler der Welt ein Duell vermeiden, denn es ist nahezu unmöglich, ihn zu lesen.
Über das Privatleben des vielleicht besten Poker Faces ist kaum etwas bekannt, doch eventuell fällt es ja aus wie in diesem Video:

Kann ein Poker Face erlernt werden?

Selbst wenn die Pokerspieler, die oben aufgelistet sind, sicherlich über eine ganz besondere Begabung verfügen, so mussten sie alle ihr Poker Face lernen. Das bedeutet, dass jeder Pokerspieler in der Lage ist, sich ein Poker Face anzueignen.

Seine Gedanken kontrollieren
Wichtig ist, dass man an etwas anderes denkt, wenn man in seine Karten schaut. Das funktioniert, indem die Karten, zunächst in einem anderen Gedankendank „auf Eis gelegt“ werden. So kann eine auffällige Reaktion vermieden werden.

Stets cool bleiben
Nur dann, wenn man entspannt und cool bleibt, wird ein Gutes Poker Face zustande kommen. Also das Beste ist an etwas Schönes zu denken und nicht daran, wie man um wie viel Geld im Pot spielt. Denn so ist es möglich, auch bei einem Verlust auf der Spur zu bleiben. Und ebenso wichtig: Niemals nervös machen lassen.
Hier einmal ein Ausschnitt von dem wohl größten Bluff in der Geschichte des Pokers. Phil Ivey vs. Paul Jackson

Niemals Tells geben
Bei den Tells handelt es sich um unbewusste Hinweise, die man über das Blatt, das man auf der Hand hat, gibt. Die klassischen Beispiele dafür sind beispielsweise, sich im Stuhl aufrichten, wenn man ein gutes Blatt hat oder sich am Kopf kratzen, wenn das Blatt mittelwertig ist. Ein Seufzen hingegen ist ein Hinweis auf eine schlechte Hand.
Für die Gegenspieler ist das ein gefundenes Fressen, um einen auszuspielen. Daher sollte beim Pokern auf die eigene Körpersprache geachtet werden. Doch wer bereits ein wenig Erfahrung gesammelt hat, der kann auch „Fake-Tells“ nutzen, um die Spieler auf das falsche Gleis zu leiten und so zu bluffen.

Hole Cards: Nur schauen, wenn man unbeobachtet ist
Dass Beste ist, wenn man sich seine Karten nur dann ansieht, wenn man unbeobachtet ist. Ist man als Letzter dran, dann kann es zudem eine sehr gute Strategie sein, wenn man erst vor dem eigenen Zug in die Karten schaut, denn so erhalten die Gegner auf keinen Fall Informationen.

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Autor Mark Weber

 

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