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Die Bet365 Wettsteuer – verständlich für Jedermann berechnet

Bet365

Die deutsche Regierung hat Juli 2012 im Lotterie- und Rennwettengesetz, welches übrigens aus dem Jahre 1922 stammt, die Wettsteuer für alle deutschen Sportwettenkunden verankert. Auch der britischen Buchmacher Bet365 ist von dieser Regelung betroffen und muss für alle abgegebenen Tipps der hiesigen Sportwettenfreunde pauschal fünf Prozent des Einsatzes an den deutschen Fiskus abführen. Dass die Sportwetter mit dieser Gesetznovelle gegenüber den ausländischen Spielern benachteiligt sind, steht außer Frage, doch wir wollen hier lediglich auf die Handhabung der Bet365 Wettsteuer eingehen.

 

  • Wettsteuer nur bei gewonnenen Tickets
  • Fünfprozentiger Abzug von der Bruttogewinnsumme
  • Keine gesonderte Belastung der verlorenen Wettscheine
  • Neue Bedingungen seit November 2012 in den AGBs

Die Wettsteuerberechnung im Detail

Unser Bet365 Test hat gezeigt, dass sich der Online Buchmacher der großen Gruppe der Wettanbieter angeschlossen hat, welche die Steuer nur bei gewonnenen Tickets berechnen. Anfangs haben die Briten versucht, die gesamte Belastung allein zu tragen, doch im November 2012 wurde die neue Regelung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert. Verwunderlich ist dies nicht, arbeitet Bet365 doch mit einem sehr hohen Auszahlungsschlüssel von durchschnittlich 94 Prozent. Zieht man von der Buchmachermarge noch die Wettsteuer ab, würde der Bookie zwangsläufig im wirtschaftlichen Minus landen.

Erklären wir die Bet365 Wettsteuer an einem praktischen Beispiel:

Gewonnenes Ticket:

Einsatz 100 Euro x Wettquote 2,5 = 250 Euro Bruttogewinn. Von dieser Summe wird nun die fünfprozentige Wettsteuer abgezogen, also 12,50 Euro. Die Gewinngutschrift auf dem Spielerkonto erfolgt daher nur in Höhe von 237,50 Euro. Wenn jetzt ein Kunde anführt, dass die Wettsteuer bei der Tippabgabe lediglich fünf Euro betragen hätte, mag dies zwar richtig sein, doch eine Benachteiligung entsteht daraus nicht, wie folgende Rechnung beweist. Einsatz 100 Euro – 5 Euro Wettsteuer = 95 Euro x Wettquote 2,5 = 237,50 Euro Gewinn. Das Ergebnis bleibt für den deutschen Sportwettenkunden in jedem Fall gleich.

Verlorenes Ticket:

Einsatz 100 Euro x Wettquote 2,5 = 250 Euro möglicher Bruttogewinn, welche jedoch aufgrund des falschen Tipps nicht eingetreten ist. Das Spielerkonto wird nicht mit einer zusätzlichen Wettsteuer belastet. Bet365 führt die fünf Euro selbständig an das deutsche Finanzamt ab.

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Grundsätzlich muss der Online Wettanbieter von jedem Tipp die Steuer in gleicher Höhe bezahlen, egal ob der Wettschein gewonnen hat oder nicht. Mit der ausschließlichen Belastung der gewonnenen Tickets führt Bet365 intern eine Mischkalkulation, welche unserer Meinung den Usern in jedem Fall zu Gute kommt. Von einem gewonnenen Ertrag gibt sicherlich jeder Kunde „gern“ einen kleinen Teil ab, wenn es denn vom deutschen Staat so gefordert wird.

Allgemeine Informationen zur Wettsteuer

Die Einführung der Wettsteuer Mitte 2012 stieß weder bei Buchmachern noch bei Wettkunden auf große Freude. Seitdem ist der Wettanbieter nämlich verpflichtet, eine Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent von jedem abgegebenen Wettschein abzuführen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Wettschein gewonnen oder verloren wird. Frei ist der Bookie jedoch in seiner Entscheidung, ob er die Wettsteuer selbst entrichtet oder an den Spieler weiterleitet. Die meisten Anbieter haben sich dazu entschlossen, die Steuer nur an den Kunden weiterzuleiten, wenn dieser seinen Wettschein gewonnen hat. Im Fall eines Verlustes übernimmt dann der Buchmacher die Entrichtung der Steuern. Unser Wettanbieter Vergleich zeigt: bet365 fährt genau diese Strategie. Die bet365 Wettsteuer muss also nur dann vom Kunden gezahlt werden, wenn dieser auch gewinnt. Verliert er, kommt bet365 für die Steuer auf.
Wer sich die Wettsteuer komplett sparen möchte, sollte einen Blick auf die besten Sportwettenanbieter ohne Wettsteuer werfen.

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Ebenfalls interessant zu wissen ist, dass die Steuer ausnahmslos für Wettkunden aus Deutschland gilt. Kunden aus Österreich und der Schweiz sind demzufolge nicht verpflichtet, die Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent zu zahlen. Grundsätzlich muss übrigens jeder Wettanbieter, der das Wetten in Deutschland anbietet, ohne Ausnahme die Wettsteuer zahlen. Auch diejenigen, die mittels Sportwetten Apps von unterwegs aus wetten, sind nicht davon befreit (selbst wenn sie sich als Deutscher im Ausland befinden).

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Die Wettsteuer beim Spielen mit Bonusgeldern

Neukunden, welche mit dem Bet365 Bonus ihre Einsätze tätigen, müssen übrigens in gleicher Form gegebenenfalls die Steuerlast bei gewonnenen Tickets tragen. Der britische Buchmacher ist verpflichtet, auch auf diese Tipps die Wettsteuer abzuführen, obwohl es sich nicht um Eigengeld der Kunden handelt. Übrigens: Unser Wettbonus Vergleich zeigt, dass Bet365 einen überdurchschnittlich hohen Wettbonus für Neukunden anbietet. Auf die erste Einzahlung gibt es einen 100-Prozent-Bonus, der bis zu 100 Euro betragen kann.

Fazit

Vor der 2012 eingeführten Wettsteuer kann kein Buchmacher flüchten, der in Deutschland aktiv ist. Jeder Wettanbieter ist verpflichtet, die 5-Prozent-Wettsteuer zu zahlen. Entweder selbst oder er gibt die Steuerlast an seine Spieler weiter. Noch gibt es einen ganz kleinen Teil an Anbietern, die die Steuerlast (bei Gewinn und Verlust des Wettscheins) selbst tragen. Doch langfristig kann das für die Anbieter nicht rentabel sein. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass in naher Zukunft auch die letzten Buchmacher dazu übergehen werden, die Steuerlast auf den Kunden umzulegen. Wett Tipps, die versprechen, dass man die Wettsteuer mit einer bestimmten Sportwetten Strategie umgehen kann, sind deshalb grundsätzlich als unseriös zu betrachten.

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Autor Mark Weber

 

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