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Redbet Wettsteuer – Wetten mit oder ohne 5% Steuer?

RedbetRedbet ist ein Buchmacher, der seine Wurzeln in der Schweiz hat und im Jahr 2002 gegründet wurde. Allerdings kann bei Redbet sehr schnell festgestellt werden, dass die Sportwetten bei diesem Anbieter eigentlich nur als eine Art Nebenprodukt betrieben werden. Das Hauptaugenmerk liegt bei Redbet eindeutig auf den Poker- und Casinoräumen, die für die Kunden mit besonders viel Liebe hergerichtet wurden. Das bedeutet im Umkehrschluss zwar nicht, dass Sportwetter bei Redbet überhaupt keine Angebote für sich finden, lässt aber klar und deutlich einige Tendenzen erkennen. Für Glücksspieler, die sich in verschiedenen Bereichen austoben möchten, kann diese Universalität aber durchaus als Vorteil gewertet werden.

Da Redbet seine Wetten offiziell in Deutschland anbietet, muss Redbet sich selbstverständlich auch Gedanken zur Redbet Wettsteuer machen. Immerhin muss jeder Sportwettenanbieter, der seine Wetten in Deutschland zugänglich macht, diese Wettsteuer begleichen. Es handelt sich hierbei um einen Betrag in Höhe von fünf Prozent. Diese fünf Prozent werden bei jedem getätigten Einsatz berechnet und müssen dann an den Fiskus abgegeben werden. Zu welcher Entscheidung Redbet sich bezüglich der Wettsteuer durchgerungen hat und inwiefern vielleicht verschiedene Bonusaktionen eine Anmeldung bei Redbet noch lukrativer werden lassen, wird nachfolgend erläutert.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
  • Redbet fokussiert sich auf Casino- und Pokerbetrieb
  • Sportwetten sind bei Redbet im Portfolio
  • Redbet sieht sich mit Wettsteuer konfrontiert
  • Forderung der Wettsteuer wird ignoriert
  • Kunden müssen sich selbst kümmern

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Redbet hat sich hinsichtlich der Wettsteuer eine etwas unorthodoxe Lösung ausgedacht. Das Unternehmen zieht seinen Kunden weder bei gewonnenen noch bei verlorenen Wetten die Redbet Wettsteuer ab. Auf den ersten Blick scheint dies für die Spieler ein Grund zur Freude zu sein, können sie doch ohne Steuerbelastung wetten. Viele Spieler wissen jedoch nicht, dass Redbet nicht etwa die Steuer für sie übernimmt, sondern sich von dieser Steuerbelastung komplett distanziert. In den FAQ wurde festgehalten, dass sich jeder Spieler selbst um die Versteuerung seiner Gewinne kümmern muss. Dementsprechend müssen die Spieler die Redbet Steuer selbst an den deutschen Fiskus abführen.

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Die Frage ist an dieser Stelle, inwiefern eine derartige Vorgehensweise überhaupt legal ist und worauf Spieler diesbezüglich unbedingt achten sollten. Immerhin legt der Buchmacher ihnen an dieser Stelle beinahe schon richtige Steine in den Weg. Wer nur kleine Beträge gewinnt und ab und zu einen Tipp abgibt, dürfte zwar kaum Probleme mit dem Finanzamt bekommen, für die großen High Roller kann es sich aber durchaus lohnen sich mit einem ausgewiesenen Fachmann zusammenzusetzen. Alternativ kann an dieser Stelle auch die Anmeldung bei einem anderen Buchmacher wie Tipico oder betsafe empfohlen werden. Diese Sportwettenanbieter tragen die Wettsteuer für ihre Kunden komplett und setzen sie nicht wie Redbet einem zusätzlichen Ärgernis aus.

Mit dem Neukundenbonus zu mehr Punkten?


Wenn Sportwettenanbieter ihren Kunden ein derart unattraktives Steuermodell wie Redbet präsentieren, müssen sie sich an anderer Stelle mächtig ins Zeug legen, um dieses Defizit wieder auszugleichen. Erstaunlicherweise muss unser Expertenteam an dieser Stelle feststellen, dass ein Redbet Bonus für neue Kunden aktuell nicht vorgesehen ist. Dies überrascht vor allem angesichts der Tatsache, dass der Buchmacher Redbet in der Vergangenheit durchaus immer wieder mal den einen oder anderen attraktiven Bonus im Gepäck hatte. Leider scheinen Spieler sich in dieser Hinsicht nicht auf Redbet verlassen zu können. Wer sich nach einer anderen Aktion umsehen möchte, ist beispielsweise bei Mobilbet derzeit sehr gut aufgehoben, denn dort können Neukunden zwischen verschiedenen Bonusaktionen wählen.

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Gewinnberechnung: Bei Redbet ganz einfach

Da Redbet mit der Wettsteuer nichts zu tun haben möchte, entspricht die Auszahlung bei Redbet dem Nettogewinn. Allerdings sollten die Spieler bei den Redbet Wetten ohne Steuer beachten, dass sie die 5 Prozent Wettsteuer auf alle getätigten Einsätze abführen müssen. Wenn beispielsweise 100 Euro auf eine Wette mit einer Quote von 1.8 gesetzt wurden, beträgt der Nettogewinn 100 Euro x 1.8 – 100 Euro = 80 Euro. Gedanklich muss der Spieler hiervon 5 Prozent Wettsteuer auf den Einsatz, also 5 Euro abziehen, die er an den Staat abführen muss.

Zum Wettsteuer-Vergleich

Fazit: Viele Unregelmäßigkeiten

Von vielen Experten in Sachen Online Wetten wird Redbet heute noch als Nischenanbieter geführt. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass Redbet diese Bezeichnung aktuell gar nicht verdient zu haben scheint. Das Wettangebot ist bei Redbet in den letzten Monaten stark zusammengeschrumpft, der Fokus des Anbieters konzentriert sich immer stärker auf die Bereiche Casino und Poker. Dort lassen sich auch die wirklich guten Bonusaktionen abgreifen, während Neukunden im Sportwettenbereich leer ausgehen. Auch die Handhabung der Redbet Wettsteuer kann von Experten nicht gutgeheißen werden. Auf den ersten Blick scheint es zwar attraktiv zu sein, dass Redbet keine Wettsteuer berechnet, auf der anderen Seite handelt es sich hierbei aber um eine echte Mogelpackung. Der Wettanbieter Redbet übernimmt die Steuer nicht einfach für seine Kunden, sondern ignoriert die Forderung komplett. Der Spieler wird an dieser Stelle mit seinen Sorgen und Fragen allein gelassen – ein wirklich kundennaher Sportwettenanbieter würde sich diesbezüglich deutlich mehr einsetzen, um seinen Kunden Sicherheit und Verlässlichkeit zu vermitteln.

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Autor Mark Weber

 

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