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Suchtgefahr bei Sportwetten: Wie erkennen und was tun?

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Wer sich viel mit dem Thema Sportwetten befasst, der gerät schnell unter den Verdacht süchtig zu sein. Gleiches gilt auch für alle anderen Arten des Geld-Einsatzes, wie beispielsweise Poker oder Casino-Games. Dass die aufgebrachte Zeit allerdings nicht immer Aufschluss über eine potentielle Sucht gibt, sollte jedem klar sein. Vielmehr ist es eine Frage der Zwanghaftigkeit, der sich manche Menschen unterwerfen. Doch wie erkenne ich nun, ob ich süchtig bin?

Was genau ist eine Sportwetten-Sucht?

Bevor wir auf die Frage eingehen, wie man erkennt, ob man süchtig ist, sollte vorher erst einmal geklärt werden, was genau als Sportwetten-Sucht zu verstehen ist. Hierbei handelt es sich um eine zwanghafte Abgabe von Wetten. Auch die Frage nach dem Gewinn ist nur noch sekundär, denn im Vordergrund steht das Gefühl, welches bei der Positionierung einer Wette entsteht.

Ein weiterer Punkt bei der Definierung einer Sportwetten-Sucht ist die seelische Abhängigkeit. So kann es beispielweise der Fall sein, dass man nur noch durch eine platzierte Wette Spaß an Sport-Veranstaltungen hat. Die Wetten werden somit zu einer Art „Krücke“ für den Körper. Auch die Einführung von Ritualen, wie zum Beispiel der alltäglichen Abend-Wette, ist ein Merkmal einer Sucht.

Wie kann ich nun meine Sucht feststellen?

Wenn nun festgestellt werden soll, ob man selber süchtig ist, gilt es mehrere Fragen zu beantworten. Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, kann man sich in einer Sportwetten-Sucht befinden oder eben nicht.

Folgende Fragen sollten für sich selbst beantwortet werden:

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  1. Kann ich nur mit Sportwetten Spaß an Sport-Übertragungen empfinden?
  2. Ist mir der Gewinn einer Wette egal und geht es bloß um das Wett-Gefühl?
  3. Habe ich bereits einmal Geld verspielt, welches nicht dafür gedacht war?
  4. Vernachlässige ich meine sozialen Kontakte?
  5. Habe ich Probleme auf meiner Arbeit, aufgrund meiner Sportwetten?

Sollte auch nur eine dieser Fragen mit einem „Ja“ beantwortet werden, befindet man sich bereits in einer gefährlichen Position. Werden sogar mehrere oder alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, befindet man sich definitiv in einer Sucht. Jetzt gilt es schnell zu handeln.

Auch, wenn es nicht einfach ist, sollte man sich nun an eine Sucht-Beratungsstelle wenden, wie beispielsweise die Online-Beratung der Caritas (www.caritas.de). Seid immer ehrlich zu euch selbst und gebt euch in Beratung, sollte dies nötig sein. Bittet eure Familie um Hilfe und gesteht euch die Fehler ein. Erst dann wird die Befreiung von den eigenen Problemen stattfinden.
 
 
Wie erkennt man eine Sucht und was kann man dagegen tun?

 
 
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Autor Mark Weber

 

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