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Wie Tiltwetten und Wutwetten durch Disziplin vermieden werden können

Sportwetten sind und bleiben eine Form des Glücksspiels. Experten können diesen Satz scheinbar nicht oft genug wiederholen und auch die vielen Buchmacher weisen immer wieder darauf hin. Das bedeutet, dass das Risiko von Gewinn und Verlust bei Sportwetten ganz dicht beieinander liegt, unabhängig davon wie sicher sich ein Sportfreund gewesen ist, dass seine Mannschaft dieses Mal den Sieg nach Hause tragen wird. Und wenn die eigene Wette dann tatsächlich einmal ein negatives Ende findet, ist es bei vielen Spielern mit der Selbstbeherrschung schnell vorbei.

Im ersten Augenblick können viele Spieler es nicht glauben, tatsächlich verloren zu haben. Je nachdem wie hoch der eigene Einsatz bei der verlorenen Wette gewesen ist, kann der Unglauben binnen kürzester Zeit in Schrecken oder auch Wut umschlagen. Genau aus diesem emotionalen Tief heraus, werden dann häufig die unvernünftigsten Wetten heraus geboren – ein Zustand, der demnach um jeden Preis vermieden werden sollte. Disziplin und Selbstbeherrschung stehen in diesem Fall ganz weit oben auf der Liste dessen, was erfolgreiche Sportwetter ausmacht.

Warum genau Selbstbeherrschung und emotionale Kontrolle im Bereich der Sportwetten so wichtig sind und wie Spieler sich davor bewahren können mit Tilt- Wutwetten jede Menge Geld zu verlieren, wird nachfolgend erläutert. Auch ein gewisser Ausgleich soll vorgestellt werden, der dafür sorgt, dass Spieler ihr Geld unter Anwendung von Strategie und nicht von Verzweiflungstaten wieder zurückbekommen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
  • Emotionen sind schlechte Ratgeber für Sportwetten
  • verlorene Wetten peitschen Emotionen an
  • Kontrolle und Selbstbeherrschung verhindern finanzielles Debakel
  • Ausgleichsstrategien können lohnenswert sein

Was sind Tilt- Wutwetten?

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Gerade die frisch einsteigenden Spieler haben von Tilt- oder Wutwetten bislang eher seltener schon einmal etwas gehört. Dabei kommen die meisten Sportwetter früher oder später einmal in eine Situation, in der sie sich eben diese Art von Wetten nur unter der Aufbietung größter Kräfte verkneifen können.

Schuld an den Tilt- Wutwetten sind verlorene Tipp, die zu einem finanziellen Verlust führen. Je knapper das Ergebnis ausgefallen ist und je höher der eigene Einsatz war, umso gehen dem Spieler die verlorenen Wetten an die Nieren. Dies kann zu echten Verzweiflungstaten, den Tilt- Wutwetten führen.

Tilt- und Wutwetten werden aus einer negativen emotionalen Stimmung heraus abgeschlossen und dienen eigentlich dazu, Geld, das zuvor verloren wurde, wieder zurückzugewinnen. Da Tilt- und Wutwetten häufig aber aus dem Bauch heraus, möglichst schnell und hoch abgeschlossen werden, haben sie nur selten das Potential auch tatsächlich zu einem Gewinn zu führen. Noch schlimmer wird es, wenn mehrere Tilt- und Wutwetten parallel abgeschlossen werden. In diesem Fall kann sich die negative Verkettung ungünstiger Wetten derart verstärken, dass am Ende nur noch die Pleite auf dem Wettkonto droht.

Eines sollte an dieser Stelle aber berücksichtigt werden: Tilt bedeutet nicht, dass man süchtig geworden ist und mit dem Wetten nicht mehr aufhören kann. Vielmehr beschreibt es den Zustand, den eine Person erreicht, wenn sie viel Geld verloren hat und nun versucht dieses zurückzuholen. Meist wird dabei ein progressives System angewendet, bei dem nach jeder verlorenen Wette der Einsatz der nächsten erhöht wird.

Wie können Tilt- und Wutwetten verhindert werden?

Zum einen ist es schlau sich an die allgemeinen Strategien für diejenigen zu halten, die langfristig mit Sportwetten Geld verdienen. Diese Spieler machen sich frei von emotionalen Blockaden oder Motoren und konzentrieren sich mit ihrer Energie in erster Linie auf gut recherchierte Tippabgaben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen. Weiterhin lassen diese Spieler es nicht zur Gewohnheit werden, Wetten mit einem Einsatz von mehr als fünf Prozent des gesamten Wettbudgets abzuschließen. Für den Fall, dass derartige Wetten verloren werden, bleiben die Verluste im Rahmen und die emotionale Überforderung bleibt aus.

Darüber hinaus kann es sich außerdem lohnen beim eigenen Buchmacher ein maximales Wettlimit festzulegen. Wer weiß, dass er zu emotionalen Übersprunghandlungen und Spontanwetten neigt, sollte sich von vornherein ein individuelles Limit vom Buchmacher seiner Wahl bestätigen lassen. Wettanbieter wie bet365 oder auch mybet halten einen derartigen Service für ihre Kunden bereit. Wer ganz spontan merkt, dass er kurz davor ist eine ungünstige emotionale Wette abzuschließen, der solle den Computer nach Möglichkeit umgehend herunterfahren und sich selbst limitieren. Die verschiedenen Methoden gibt es noch einmal im Überblick:

  • Budgetlimitierung beim Buchmacher
  • nie mehr als fünf Prozent pro Wette setzen
  • Wettfehler vermeiden
  • Computer im Notfall schnell ausschalten

Fazit: Die Gefühle im Blick

Sportwetten sind keine emotionale Angelegenheit, zumindest dann nicht, wenn um hohe Beträge gespielt wird. Wer nur mit kleinen Einsätzen wettet, wird nur selten in die Verlegenheit einer Tilt- Wutwette geraten. Je größer die Beträge, um die es geht, aber werden, umso stärker steigt auch die Gefahr von überschnellen und nicht korrekt kalkulierten Wetten. Wer sich dazu anhalten kann, Sportwetten nüchtern zu betrachten, der wird nicht nur vor unkontrollierten Verlusten bewahrt, sondern steigert außerdem auch seine Chance auf Gewinne. Zum Ausgleich kann darüber hinaus auch zwischen durch mal der eine oder andere Bonus aktiviert werden, um größere Gewinne zu generieren.

Den Content dieser Seite im Video ansehen? Hier die Zusammenfassung von „Tilt & Wutwetten" anschauen:


Autor Mark Weber

 

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