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Bayer nach dem 3:3 in Stuttgart: Zenit ist brandgefährlich

Für Bayer Leverkusen endete das Gastspiel beim VfB Stuttgart am achten Spieltag in der Bundesliga zwar nicht mit null Punkten. Doch das 3:3 bei den Schwaben fühlte sich schon wie eine Niederlage an, schließlich hatte die Werkself eine 3:0-Führung noch aus der Hand gegeben. Es war bereits das zweite 3:3 in dieser Saison. Insofern verwundert es nicht, dass die Verunsicherung am Rhein groß ist und man sich dort immer und immer wieder die Frage stellt: Wie stark sind wir eigentlich wirklich, wenn noch nicht einmal ein so deutlicher Vorsprung reicht, um ihn über die Ziellinie zu bringen? Ausgerechnet jetzt geht es in der Champions League weiter – mit einem Heimspiel. Und das sollte unbedingt gewonnen werden, damit sich Bayer Leverkusen eine komfortable Ausgangslage verschafft.

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Leverkusen vs. St. Petersburg im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Bayer Leverkusen – Zenit St. Petersburg
  • Wettbewerb: Champions League Saison 2014/15
  • Runde: 3. Spieltag
  • Anstoß: Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 20.45 Uhr
  • Ort: BayArena, Leverkusen
  • Bayer: 3. Platz, 3 Punkte, 3:2 Tore
  • Zenit: 1. Platz, 4 Punkte, 2:0 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichHeung-Min Son bewies in Stuttgart Torriecher, als er zunächst doppelt zum zwischenzeitlichen 2:0 traf. Auch bei Karim Bellarabi , der das 3:0 – vorbereitet übrigens durch Son – erzielte, geht der Höhenflug weiter. Auf ein Quartett indes muss Bayer Leverkusen am dritten Spieltag verzichten: Kapitän Simon Rolfes fehlt weiterhin, ebenso Gonzalo Castro (Knie) und Sebastian Boenisch wegen einer Fersenverletzung. Besonders der Ausfall von Verteidiger Ömer Toprak, dessen Wade Probleme bereitet, trifft Leverkusen schwer. In der Abwehr hat die Werkself massive Probleme.

Bei FK Krasnodar spielte Zenit dank der Tore von Hulk und Javi Garcia nach einem 0:2 noch 2:2. Belgiens Nationalspieler Axel Witsel scheint seine Verletzung an den Bändern überstanden zu haben, wurde in der letzten halben Stunde in Krasnodar eingewechselt. Verpasste Witsel also seine Länderspiele mit Belgien in der EM-Quali, freute sich Danny über sein Comeback für Portugal in einem Test gegen Frankreich. Sollte Oleg Shatov in Leverkusen ausfallen, wäre das ein herber Verlust. Er wurde gerade eben erst von den Fans zum Spieler des Monats September gewählt – das sagt eigentlich schon alles.

Einschätzung: Verpasst Oleg Shatov die Partie, wäre es für Zenit ein großer Verlust. Doch auch Leverkusen hat einige Verletzte zu beklagen. Die Kader beider Vereine sind gespickt mit einigen Klasseleuten. In dieser Kategorie unserer Analyse steht es unentschieden.

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Zahlenspielereien

  • Nie verloren: Hat Zenit in den letzten zehn Pflichtspielen
  • Häufig unentschieden: Spielten beide Vereine – je drei Mal in ihren letzten vier Spielen
  • Nicht verloren: Hat St. Petersburg zuletzt international fünf Mal bei Bundesligisten
  • Zwei oder mehr Gegentore: Kassierte Leverkusen in fünf der letzten zehn Pflichtspiele
  • Sieben Mal kein Gegentor: Kassierte hingegen Zenit in seinen letzten zehn Partien

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikIn Freiburg (0:0), gegen Paderborn (2:2) und jetzt auch beim VfB Stuttgart (3:3) reichte es für Leverkusen zuletzt in der Liga nie zu einem Sieg. Die Hälfte aller acht Partien in der Bundesliga endeten somit remis. Ausgeglichen ist auch die Bilanz in der europäischen Königsklasse: Einer unnötigen 0:1-Niederlage bei AS Monaco folgte ein überzeugender Auftritt gegen Benfica Lissabon, gekrönt von einem ungefährdeten 3:1-Sieg. Was aber auch auffällt: Die Werkself kassiert einfach zu viele Gegentreffer. Fünf Mal schon, also in der Hälfte aller Partien, gab es zwei oder mehr Gegentore in den vergangenen zehn Pflichtspielen.

St. Petersburg hat in der Champions League in seinen beiden Matches noch gar kein Tor kassiert. Bei Benfica Lissabon siegten die Russen 2:0. Im ersten Heimspiel zu Hause gegen Monaco stand es nach 90 Minuten torlos 0:0 – was aktuell in der Gruppe C sogar zur Tabellenführung reicht. In den letzten drei Pflichtspielen hab es für Zenit – ähnlich wie bei Bayer – drei Remis in Serie. Wie gegen Monaco endeten auch die Ligapartien gegen Spartak Moskau (0:0) und FK Krasnodar (2:2) unentschieden. Zuvor noch hatten die Russen sieben Pflichtspiele in Folge gewonnen, vier davon sogar mit zwei oder mehr Toren Differenz. Größte Stärke von Zenit ist gewiss die Abwehr, bei der in sieben der letzten zehn Matches die Null nach 90 Minuten stand.

Einschätzung: Zenit ist ungemein effektiv, weil vor allem die Hintermannschaft bombensicher steht. Leverkusen muss bei allen Offensivqualitäten höllisch aufpassen, sich nicht ein oder zwei folgenschwere Konter zu fangen.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenEin Duell zwischen dem Bundesligisten und dem Verein aus der russischen Premier Liga gab es bereits in der Saison 2007/08 im Viertelfinale des UEFA-Pokals. Zwar holte Bayer einen 1:0-Auswärtserfolg, nachdem man sich aber zuvor im Heimspiel hatte mit 1:4 überrumpeln lassen. Gegen eine andere russische Elf, Spartak Moskau, verliefen die Partien der Gruppenphase 2000/01 in der Champions League ebenso ausgeglichen. Im Heimspiel gab es ein 1:0 zu feiern, in Moskau verlor die Werkself allerdings 0:2. Und in der Gruppenphase 07/08 im UEFA-Cup gab es eine 1:2-Pleite in Moskau. Mit einem 2:1 bei Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League 2013/14 machte Zenit zuletzt von sich reden, zumal es schon der dritte Sieg in den vergangenen fünf Auswärtsspielen bei einem Bundesligist war. In den anderen beiden Partien holte St. Petersburg je ein Unentschieden.

Einschätzung: Vorsicht, Bayer! St. Petersburg reist mit einer tollen Bilanz nach Deutschland, Leverkusen bekam dies selbst schon gegen Zenit zu spüren.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenBayer ist zwar in der Defensive anfällig, doch werden abwehrstarke Russen eher auf Konter lauern. Deswegen erscheint unserer Redaktion ein Under 3.5 mit einer recht attraktiven Quote von 1,40 bei Betvictor keine schlechte Wahl zu sein. Zenit reist mit der Empfehlung an den Rhein, die letzten fünf Auswärtsspiele in Deutschland nicht verloren zu haben. Bayer tat sich zuletzt sehr schwer in der Liga, hat auch nicht die beste Bilanz gegen russische Teams. Mit entsprechendem Risiko ist eine Doppelte Chance X2 sicher zu vertreten. Tipico bietet die Bestquote mit 2,05. Sollten die beiden Unentschieden-Spezialisten sich abermals mit einem Remis begnügen, so haben wir euch bei Pinnacle Sports noch eine Value Bet mit der Quote 3,93 aufgespürt.

Einschätzung: Eine Partie, in der alles passieren kann. Ganz schwer, hier überhaupt eine Tendenz aufzuspüren. Lasst Vorsicht walten – auch bei euren Einsätzen.

Autor Mark Weber

 

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