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Spuckt der HSV Borussia Dortmund wieder in die Suppe?

Es gibt tatsächlich eine Statistik, in der der Hamburger Sportverein vor dem Duell bei Borussia Dortmund besser abschneidet als die Schwarz-Gelben. Acht Gegentore kassierten die Rothosen bislang in ihren sechs Spielen in der Bundesliga 2014/15. Das ist hart an der Grenze. Der BVB schneidet hier allerdings noch schlechter ab. Denn schon zwölf Mal rappelte es im Dortmunder Kasten. So ist leicht zu erklären, warum die Mannschaft von Jürgen Klopp schon so viele Zähler hat liegen gelassen und sich aktuell nur auf einem enttäuschenden zwölften Rang wiederfindet. Ein Sieg gegen den HSV am Samstagnachmittag könnte diese Momentaufnahme ein wenig verbessern.

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Dortmund vs. Hamburg im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Borussia Dortmund – Hamburger SV
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 7. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 4. Oktober 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Signal Iduna Park, Dortmund
  • Dortmund: 12. Platz, 7 Punkte, 9:11 Tore
  • Hamburg: 18. Platz, 2 Punkte, 1:8 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichBeim FC Schalke 04 feierte Mats Hummels sein Comeback in der Startelf, beim RSC Anderlecht bekamen Sokratis und Subotic wieder den Vorzug. Gut möglich, dass es gegen den HSV erneut zu einer Rotation in der Defensive kommt, wobei endlich mal wieder ein Spiel ohne Gegentor dagegen spricht. Ciro Immobile startete etwas überraschend von Beginn an – und traf nach nur wenigen Minuten. Doch Druck macht Adrian Ramos, der später mit seinem Doppelpack beim RSC für die Entscheidung sorgte. Im Sturm hat „Kloppo“ somit die freie Wahl. Kagawa, der beim S04 zunächst pausierte, wird ebenfalls in der Startelf erwartet. Im Mittelfeld bleiben die Sorgen groß, denn Henrikh Mkhitaryan und Marco Reus fallen weiterhin aus, ebenso Nuri Sahin, Oliver Kirch, Ilkay Gündogan und Jakub Blaszczykowski.

Ausgerechnet Nicolai Müller, der Schütze des ersten Saisontores 2014/15 für den HSV, droht wegen muskulärer Probleme auszufallen. Dafür ist Rafael van der Vaart wieder dabei, doch wohl noch keine Option für die Startelf, wo Lewis Holtby das zentrale offensive Mittelfeld besetzt. Eine Option in der ersten Elf könnte indes Marcell Jansen sein, der auf der linken Außenbahn defensiv wie offensiv spielen kann. Es liegt an Trainer Joe Zinnbauer, ob er den Routinier in Dortmund bringt. Ivo Ilicevic, Maximilian Beister und Slobodan Rajkovic fehlen weiterhin. Im Sturm startet Pierre-Michel Lasogga, der von Zinnbauer vollstes Vertrauen genießt.

Einschätzung: Langsam, aber sicher kehrt die Qualität beim Hamburger SV zurück. Ein fitter Jansen und van der Vaart sind jedenfalls fast unersetzlich in der aktuellen Lage. Für Dortmund kommt das alles aber noch zu früh. Der BVB ist dafür offensiv trotz aller Ausfälle noch wesentlich besser besetzt.

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Zahlenspielereien

  • Endlich I: Der HSV erzielte am sechsten Spieltag sein erstes Saisontor
  • Endlich II: Der BVB spielte nach drei Partien in Anderlecht mal wieder zu null
  • Harmlos: Mit nur einem Tor fand Hamburg in der Offensive bisher fast gar nicht statt
  • Anfällig: In fünf von sechs Partien kassierte Dortmund jeweils zwei Gegentore
  • Auffällig: Die Schwarz-Gelben verloren drei ihrer letzten vier Spiele gegen die Rothosen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikMit einem überzeugenden 3:0-Erfolg beim RSC Anderlecht in der Champions League hat Borussia Dortmund die Talfahrt vorerst stoppen können. Denn zwischen Arsenal und Anderlecht in der europäischen Königsklasse standen zuletzt drei Spiele ohne Sieg in der Bundesliga. Um ein Haar wären es sogar drei Niederlagen gewesen, doch zumindest zu Hause gegen den VfB Stuttgart holte der BVB noch einen 0:2-Rückstand auf und spielte 2:2. Davor gab es eine 0:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05. Nach dem 2:2 eine noch bitterere Derby-Schlappe beim FC Schalke 04 (1:2).

Der Hamburger SV schoss am sechsten Spieltag endlich sein erstes Tor. Gegen Eintracht Frankfurt traf Nicolai Müller zum zwischenzeitlichen 1:1, verloren ging diese Partie dennoch. Denn in der Schlussminute gelang Lucas Piazon mit einem direkt verwandelten Freistoß das entscheidende 2:1 für die Hessen, das ganz Hamburg in einen weiteren Schockzustand versetzte. Insgesamt gelangen dem HSV lediglich zwei Unentschieden, wobei zumindest das 0:0 gegen den FC Bayern München aller Ehren wert war. In fünf der bisherigen sechs Partien in der Bundesliga blieb Hamburg die Harmlosigkeit in Person und traf kein einziges Mal.

Einschätzung: Borussia Dortmund hat zuletzt die Doppelbelastung und die englische Woche nicht schadlos überstanden. Die Form ist trotzdem besser als die des HSV, doch bleibt abzuwarten, wie gut der BVB dieses Mal den Einsatz in der Champions League verkraftet hat.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenWenn Dortmund und Hamburg zuletzt aufeinandertrafen, dann war das Garant für zahlreiche Tore. In den letzten sechs Duellen fielen immer mindestens drei davon, ein Mal vier, in vier Fällen sogar fünf oder noch mehr. Auffällig ist aber auch, dass der HSV in diesen sechs Matches drei Mal als Sieger vom Platz ging. Um es noch positiver zu formulieren: Die Rothosen gewannen drei der letzten vier direkten Duelle. Im letzten Heimspiel allerdings fegte der BVB den HSV mit sage und schreibe 6:2 vom Platz. Den letzten Auswärtserfolg der Borussia in Hamburg gab es im Januar 2012, und der fiel mit 5:1 nicht weniger deutlich aus. Außerdem wurde in den letzten 20 Duellen nur zwei Mal ein Unentschieden notiert.

Einschätzung: Wetter sollten gewarnt sein, denn in der jüngsten Vergangenheit sorget der Hamburger SV für so manche Überraschung. Ob dies wieder gelingt, ist angesichts der eklatanten Offensivschwäche aber sehr fraglich. Auch wenn der BVB in der Abwehr zuletzt deutlich schwächelte.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenDie Tatsache, dass der HSV drei der letzten vier Spiele gewann, lässt uns aufhorchen. Besser also, es mit Torwetten zu probieren. Ein Over 2.5 bringt bereits bei Tipico eine Quote von 1,50 und trat in sieben der letzten zehn Partien ein. Für ein Over 3.5 bietet euch Betvictor als Wettquote 2,25 an – in fünf der letzten sechs direkten Vergleiche ging diese Wette auf. Vier Mal fielen in dieser Zeitspanne sogar fünf oder mehr Tore. Deswegen ist selbst ein Over 4.5 mit natürlich deutlich höherem Risiko sicherlich noch realistisch. Wieder hat Betvictor mit 4,00 die Bestquote im Programm, dieses Mal sogar als Value Bet.

Einschätzung: Dortmund ist immer für zwei, drei Treffer gut. Da der BVB hinten wenig souverän agierte zuletzt, ist auch den Hamburgern etwas zuzutrauen. Um euren Tipp nicht komplett zu verhageln, raten wir angesichts der nicht schlechten HSV-Bilanz gegen die Borussia von klassischen 3-Weg-Wetten eher ab.

Autor Mark Weber

 

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