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Verteidigt FC Sevilla den Titel gegen Dnipro in der Europa League?

Als die Europa League noch UEFA-Cup hieß, gelang dem FC Sevilla dieses Kunststück schon einmal: 2005/06 holten die Spanier diesen europäischen Pokal. Eine Saison später wiederholten sie diesen Coup. Auch 2013/14 gewann der FC Sevilla die Europa League. Und ein Jahr später? Steht der Club aus der Primera Division abermals im Finale. 2014/15 sind die Spanier zudem noch haushoher Favorit am Mittwochabend (27. Mai 2015), wenn das Finale dann ab 20.45 Uhr im Nationalstadion in Warschau angepfiffen ist. Aber wie das so ist mit den Außenseitern: Unterschätzt werden sollten sie keinesfalls, denn in 90 oder 120 Minuten ist alles drin. Auch für den FC Dnipro Dnipropetrowsk, dessen Finaleinzug aber aus Vereinssicht schon ein Riesenerfolg ist.

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Dnipropetrowsk vs. Sevilla im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Dnipro Dnipropetrowsk – FC Sevilla
  • Wettbewerb: Europa League Saison 2014/15
  • Runde: Finale
  • Anstoß: Mittwoch, den 27. Mai 2015 um 20.45 Uhr
  • Ort: Nationalstadion, Warschau
  • Dnipro Premier League: 3. Platz, 53 Punkte, 47:17 Tore
  • Sevilla La Liga: 5. Platz, 76 Punkte, 71:45 Tore

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Zahlenspielereien

  • Drei Endspiele: bestritt Sevilla schon in den letzten zehn Jahren – und gewann alle Finale
  • Schwer zu besiegen: sind die Spanier zudem, die nur eines der letzten 14 Pflichtspiele verloren
  • Nie verloren: hat Sevilla bisher gegen ein Team aus der Ukraine (drei Siege, ein Remis)
  • Auswärtsschwäche: Die letzten fünf Gastspiele in der Europa League gewann Dnipro nicht
  • Abwehrbollwerk: Dafür kassierten die Ukrainer in den letzten fünf Heimspielen nie ein Tor

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikEin wenig erinnert der Durchmarsch von Dnipro Dnipropetrowsk an die Eurofighter vom FC Schalke, die schon damals mit der Taktik „Die Null muss stehen“ äußert erfolgreich waren. Die Ukrainer gewannen also ihre letzten fünf Heimspiele in der Europa League allesamt ohne ein Gegentor, vier Mal lautete der Endstand dabei sogar lediglich 1:0, was aber reichte. Denn im Halbfinale etwa beim SSC Neapel hatte man sich zuvor ein 1:1 erkämpft. Im Viertelfinale beim FC Brügge reichte ein 0:0 im Hinspiel in Belgien. Im Achtelfinale hatten die Ukrainer zunächst Heimrecht gegen Ajax, siegten wieder 1:0. Dieses Resultat egalisierte Amsterdam zwar zu Hause, doch in der Verlängerung traf Dnipro, so dass man mit einer 1:2-Niederlage nach 120 Minuten weiterkam. Das alles ist schon kurios, denn in der Gruppenphase gewannen die Ukrainer nur zwei Mal, kassierten drei Niederlagen – erreichten trotzdem Platz zwei in ihrer Gruppe. Und in den zwölf Auswärtsspielen der ukrainischen Meisterschaft kassierte Dnipropetrowsk lediglich sechs Gegentore. Das zeigt, wie schwer es womöglich Sevilla haben könnte.

Bei den Spaniern zeigen sich kaum Unterschiede in den guten Leistungen. Ob nun im eigenen Stadion oder auswärts: Sevilla hat nur eine der letzten 14 Pflichtspiele verloren. Gegen ein Spitzenteam wie Real Madrid (2:3) kann das schon mal vorkommen. In der Europa League sind die Iberer ebenfalls schon seit neun Begegnungen unbesiegt, von denen sogar deren acht gewonnen wurden. Eine starke Bilanz, insbesondere im Halbfinale gegen AC Florenz beeindruckte der FC Sevilla mit einem 3:0-Heimspielerfolg und einem ebenso klaren 2:0 in Italien. Wie stark die Spanier als Mannschaft auftreten, davon kann auch Mönchengladbach ein Lied von singen. Hinter der Borussia liegt bekanntlich eine starke Saison. Doch in Sevilla (0:1) und auch am Niederrhein (2:3) biss man sich an den Iberern die Zähne aus. Selbst auswärts kassierte der Vertreter der Primera Division in seinen letzten sieben Begegnungen nur eine Niederlage (0:2 bei Feyenoord Rotterdam).

Einschätzung: Das Problem von Dnipro lautet: Es gibt kein Hin- und Rückspiel im Finale – und somit auch kein Match im eigenen Stadion, wo die Ukrainer europäisch zuletzt eine Macht waren. Sevilla spielt viel ausgeglichener, verfügt zudem über Erfahrungen im Endspiel. Klarer Pluspunkt für die Spanier.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDas Duell zwischen Dnipropetrowsk und Sevilla ist eine Premiere, diese Paarung gab es europäisch zuvor noch nie. Dnipro spielte überhaupt erst ein Mal gegen einen spanischen Vertreter und verlor dieses Duell vor elf Jahren mit 1:2 in der Gruppenphase bei Real Saragossa. Der FC Sevilla kommt auf vier Begegnungen gegen ukrainische Teams – und auf eine positive, fast makellose Bilanz mit drei Siegen und einem Unentschieden. Zudem standen die Spanier schon drei Mal in den letzten zehn Jahren in einem Endspiel um den UEFA-Cup beziehungsweise die Europa League. Und immer hieß der Sieger FC Sevilla, der als Fünfter die Primera Division abschloss – mit riesigem Vorsprung auf den Sechsten (16 Punkte). Dnipro hat allerdings gerade eben erst bewiesen, dass man mit den Ukrainern rechnen muss. In der Liga gab es einen 3:2-Sieg gegen Schachtar Donezk.

Einschätzung: Schwer zu bewerten ist diese Kategorie, weil die direkten Vergleiche fehlen. Man kann aber nicht behaupten, dass sich Sevilla schwer tut gegen Teams aus der Ukraine. Und zumindest deswegen erarbeitet sich der Club aus der Primera Division abermals einen kleinen Vorsprung.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenDass in einem Endspiel eher weniger denn zahlreiche Treffer fallen ist mehr die Regel als die Ausnahme. Und für neutrale Fans ist zu befürchten: So wird es auch in Warschau sein. Denn mit Dnipro Dnipropetrowsk steht eine Mannschaft im Finale, die Spezialist dafür ist, besonders wenig Gegentore zuzulassen. Torreich gehen die Partien der Ukrainer selten zu. Und weil natürlich auch Sevilla von Anpfiff an nicht bedingungslos nach vorne stürmen wird, empfehlen euch unsere erfahrenen Sportwetten-Experten ein Under 3.5 als sichere Variante, für die beim Buchmacher Betsafe immerhin noch eine Quote von 1,33 hinterlegt ist. Mit 1,90 als Wettquote für ein Under 2.5 räumt ihr dann schon richtig bei Interwetten ab, wenn ihr das höhere Risiko eingehen wollt. Es lohnt sich besonders, handelt es sich doch um eine Value Bet. Sollte sich Dnipro derweil als Underdog zumindest in eine Verlängerung retten, bringt ein Unentschieden schon eine Quote von 4,00. Unser Testsieger bet365 ist dann der Buchmacher eurer Wahl. Alternativ bekommt ihr für ein Under 1.5 sogar bei Interwetten eine weitere Value Bet geboten (Quote: 3,40).

Einschätzung: Viele Tore erwarten wir nicht. Eine Under-Wette scheint die passende Wettvariante für dieses Finale zu sein. Wie tief ihr mit ihr geht, bleibt eurem Risiko überlassen. Unsere Empfehlung ist ein Under 2.5, da hier sogar eine Value Bet bei einem der besten Buchmacher, Interwetten, wartet.

Autor Mark Weber

 

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