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Wie verdaut Bayern den Lahm-Schock gegen Hoffenheim?

27 Punkte, 27 Tore – so ließ es sich für den FC Bayern beruhigt die Länderspielpause genießen. 17 Punkte, 17 Tore – auch für die TSG 1899 Hoffenheim kann sich die Zwischenbilanz durchaus sehen lassen. Nun rollt also der Ball in der Bundesliga wieder. Und es stellt sich die Frage, wie beide Vereine mit der Unterbrechung klar kommen, wen sie mehr aus dem Rhythmus bringt? Bei den Bayern jedenfalls sorgte eine Schreckensmeldung unter der Woche jedenfalls alles andere als für gute Laune.Denn mit Philipp Lahm fällt nach David Alaba der nächste Defensivmann aus. Von bis zu drei Monaten ist die Rede. Irgendwann ist selbst bei einem starken und in der Breite exzellent aufgestellten Kader wie dem der Bayern das Ende der Fahnenstange erreicht. Verdaut München also den Lahm-Schock?

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München vs. Sinsheim im Schnelldurchlauf

  • Paarung: FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 12. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 22. November 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Allianz Arena, München
  • Bayern: 1. Platz, 27 Punkte, 27:3 Tore
  • Hoffenheim: 5. Platz, 17 Punkte, 17:14 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichDas ist ein herber Rückschlag für die Münchner. Die ohnehin in der Defensive schwer gebeutelten Mannen von Pep Guardiola müssen vorerst ohne Philipp Lahm auskommen. Der Kapitän der Weltmeistermannschaft zog sich einen Bruch der Sprunggelenks zu. Es wird eine Zwangspause von drei Monaten erwartet. Die Hinrunde ist damit für Lahm sowieso beendet. Javi Martinez, Holger Badstuber, Thiago und vor allem David Alaba – ein weiterer Schlüsselspieler, der mit einem Innenbandriss im Knie ausfällt – sind weitere Verletzte im Team des deutschen Rekordmeisters. Dafür nimmt immerhin Bastian Schweinsteiger wohl wieder auf der Bank Platz. Thomas Müller kam angeschlagen von den Länderspielen zurück. Einsatz fraglich. Manuel Neuer und Jerome Boateng waren ebenfalls leicht verletzt. Sollte Neuer passen müssen, könnte es bitter werden. Denn mit Pepe Reina und Tom Starke fallen schon die Nummer zwei und drei der Torleute aus. Der Ersatzmann heißt Leopold Zingerle.

Bei 1899 Hoffenheim kann Trainer Markus Gisdol seine beste Elf nominieren. Somit ist der Übungsleiter auch gerüstet, um die eine oder andere taktische Variante auszuprobieren. Am vorhandenen Personal sollte es jedenfalls nicht liegen. Dass Sebastian Rudy als Außenverteidiger gebraucht wird, gilt als unwahrscheinlich. Dem Nationalspieler, der gegen Spanien eine ordentliche Partie ablieferte, droht sogar die Ersatzbank. Wenn Gisdol es nicht mit gleich drei Sechsern im Mittelfeld probiert. Das wäre Rudys Chance, und dann müsste am ehesten Elyounoussi raus. Offensiv haben die Kraichgauer mit Modeste, Volland und Roberto Firmino jedenfalls auch so brandgefährliche Leute.

Einschätzung: Dieser Punkt geht klar an Hoffenheim. Bayern pfeift defensiv aus dem letzten Loch. Mit Firmino (Tor für Brasilien gegen Österreich) und Volland (Einsatz fürs DFB-Team) strotzt ein Duo nur so vor Selbstvertrauen.

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Zahlenspielereien

  • Keine Niederlage: Für den FCB in den letzten zehn Spielen
  • Nur zwei Niederlagen: Für 1899 – allerdings in den letzten beiden Partien
  • Bollwerk: Trotz Personalsorgen defensiv sieben Spiele zu null für die Bayern
  • Wackelabwehr: Zahlreiche Gegentore für die Kraichgauer, nur drei Mal zu null
  • Weiße Weste: Zwölf direkte Duelle, aber noch kein Sieg für Hoffenheim

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDer FC Bayern München hat neun seiner letzten zehn Pflichtspiele gewonnen. Nur bei Borussia Mönchengladbach reichte es lediglich zu einem torlosen Unentschieden. In sieben dieser Spiele kassierten die Bayern trotz personeller Probleme im Defensivbereich trotzdem keinen Gegentreffer. Ebenfalls sieben Mal fielen die Siege sehr deutlich aus, zumindest aber mit zwei Treffern Differenz. Sechs Mal fielen mehr als zwei Treffer in den Bayern-Spielen. Vor der Länderspielpause hätte die Form der Münchner also kaum besser sein können.

Acht ihrer letzten zehn Pflichtspiele entschied unterdessen auch die TSG zu ihren Gunsten. Allerdings muss beachtet werden, dass die letzten beiden Matches verloren gingen. 1:3 verlor 1899 bei Borussia Mönchengladbach. Und 3:4 hieß es nach 90 Minuten sogar gegen den Aufsteiger vom 1. FC Köln. Insofern schien die kurze Pause den Kraichgauern gar nicht so ungelegen gekommen zu sein, die in diesen zehn Partien nur drei Mal zu null spielten und gerade in der Abwehr sehr anfällig scheinen. Denn in drei dieser zehn Begegnungen kassierte Hoffenheim sogar drei oder mehr Gegentore, alleine gegen die beiden Teams aus dem Rheinland sogar deren sieben. Es scheint also gerne torreich zuzugehen, wenn die TSG am Ball ist. Doch Vorsicht, so konstant ist der Wert nicht. Denn in der Hälfte dieser Partien fielen auch nie mehr als zwei Treffer.

Einschätzung: Das 0:0 in Gladbach war nur ein Schönheitsfleck. Die Form der Bayern ist beeindruckend. Ein Risikofaktor indes ist der Rhythmus und wie der FCB die Länderspielpause verdaut hat. Inklusive des Lahm-Schocks.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenWürde es alleine nach Statistiken gehen, die Sinsheimer könnte ihre Punkte wohl besser per Post nach München schicken. Man würde sich eine Menge Frust sparen. Denn von zwölf Duellen in der Bundesliga verlor der FC Bayern noch kein Spiel gegen die Kraichgauer. Denen gelang zumindest vier Mal ein Unentschieden. In der Allianz Arena in München schaffte 1899 in der letzten Saison seinen allerersten Punkt und spielte damals 3:3. Alle fünf Vergleiche zuvor in der bayrischen Landeshauptstadt gingen verloren. Drei ohne eigenes Tor, ein Mal ganz bitter 1:7. In allen sechs Heimspielen der Münchner fielen immer mindestens zwei Treffer. Zwei Mal lautete der Endstand 2:0. In den anderen vier Begegnungen wurden mehr als drei Tore bejubelt.

Einschätzung: Wäre da nicht das 3:3 aus der Vorsaison, die Heimbilanz des FC Bayern wäre makellos gegen das Team aus dem Kraichgau. Von den fünf Siegen fiel nur einer relativ knapp aus (2:1).

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEin Tipp auf einen Münchner Heimsieg liefert lediglich eine Quote unter 1,20 – und ist für uns selbst im Bereich der Wetten mit geringem Risiko keine Alternative. Daher tendieren wir zu einem Over 2.5. Hier haben wir bei Interwetten mit 1,35 eine Value Bet entdeckt. In vier von sechs Heimspielen der Münchner gegen die TSG trat dies ein. Auch in sechs ihrer letzten zehn Pflichtspiele. Ebenso in der Hälfte der letzten Hoffenheimer Spielen. Insofern reduziert etwas den Einsatz – dann ist das unsere Empfehlung. Und auch wenn es langweilig erscheint: Interwetten liegt auch bei einem Handicap-Sieg 0:1 vorne bei den Quoten (1,50). Für uns eine weitere lohnenswerte Wette, weil die Bayern sehr häufig deutlicher als mit nur einem Tor Differenz siegen. Lahms Ausfall, die Personalmisere in der Abwehr, die Stärke Sinsheims offensiv mit vielen guten Spielern. Wollt ihr Risiko spielen, ist für uns eine Überraschung in München nicht komplett ausgeschlossen. Für die Doppelte Chance X2 hat Betsafe sogar eine Wettquote von 5,65 parat, die nahe an einer Value Bet dran liegt.

Einschätzung: Die beste Quote mit dem vergleichsweise niedrigsten Risiko gibt es definitiv bei Interwetten für ein Over 2.5. Es bleibt von unserer Seite bei dieser Empfehlung.

Autor Mark Weber

 

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