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Aufsteiger SC Paderborn als Spitzenreiter beim FC Bayern München

Dass ein Spitzenspiel in der Bundesliga in München über die Bühne geht, ist sicherlich keine Seltenheit. Dass das Topspiel des fünften Spieltags der Saison 2014/15 allerdings Bayern München gegen den SC Paderborn lauten würde, ist schon eine faustdicke Überraschung. Das liegt natürlich vor allem daran, dass nicht etwa der FC Bayern Tabellenführer ist, sondern die Ostwestfalen nach vier Spieltagen an der Spitze stehen und die Liga anführen. Wer hätte das gedacht? Nun stellt sich die spannende Frage: Kann der Aufsteiger auch bei den großen Bayern etwas Zählbares mitnehmen?

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München vs. Paderborn im Schnelldurchlauf

  • Paarung: FC Bayern München – SC Paderborn
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 5. Spieltag
  • Anstoß: Dienstag, den 23. September 2014 um 20 Uhr
  • Ort: Allianz Arena, München
  • München: 4. Platz, 8 Punkte, 5:2 Tore
  • Paderborn: 1. Platz, 8 Punkte, 8:2 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichEigentlich hatte Pep Guardiola Arjen Robben für die Startelf gegen Hamburg eingeplant. Doch der Niederländer verletzte sich beim Aufwärmen und musste passen. Sein Einsatz ist nun auch gegen Paderborn gefährdet. Gegen die Ostwestfalen könnte Robert Lewandowski wieder von Beginn an spielen, der beim HSV geschont wurde. Dann nimmt Claudio Pizarro auf der Bank Platz. Thomas Müller könnte unterdessen die Pause bekommen, die Guardiola ihm eigentlich an der Elbe schon gönnen wollte. Nach wie vor stehen den Bayern Javi Martinez, Thiago, Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber nicht zur Verfügung. Ebenso bleibt Franck Ribery angeschlagen. Das Spiel gegen Paderborn kommt für den Franzosen zu früh.

Am größten ist die Not für den SCP im defensiven Mittelfeld, wo Marvin Bakalorz angeschlagen ist und Trainer Andre Breitenreiter kaum Alternativen zur Verfügung stehen. Patrick Ziegler wird deswegen wohl auch in München erste Wahl sein. In der Offensive muss Paderborn nach wie vor ohne Mahir Saglik auskommen. Thomas Bertels, Rafa Gomez und Tim Welke sind Kandidaten, die noch nicht wieder richtig fit werden könnten für das große Spiel bei den Bayern. Moritz Stoppelkamp sorgte gegen Hannover 96 für Schlagzeilen: Ihm gelang ein Treffer aus sage und schreibe 83 Metern.

Einschätzung: Bayerns Kader ist gigantisch, und selbst die B-Elf der Münchner ist individuell viel besser besetzt als Paderborn. Allerdings wird der FCB müde und ausgelaugt. Der SCP brennt und sprüht nur so vor Leidenschaft.

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Zahlenspielereien

  • Stabile Abwehr: Bayern und Paderborn kassierten in den letzten drei Spielen kein Tor
  • Ordentlicher Sturm: Im Schnitt schoss der SCP pro Partie knapp zwei Tore
  • Fehlende Spritzigkeit: Nur in zwei der letzten fünf Spiele schoss Bayern mehr als ein Tor
  • Klare Sache: Im bisher einzigen Duell im Pokal gewann München 5:1 in Ostwestfalen
  • Kein Knipser: Noch kein Bayern-Profi hat in der Bundesliga bisher doppelt getroffen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDer FC Bayern München enttäuschte zuletzt beim 0:0 in Hamburg. Es fehlte Esprit und Torgefahr. Schon gegen Manchester City in der Champions League zeichnete sich das ab, als Jerome Boateng erst in letzter Minute noch der 1:0-Sieg gelang. Davor hatten die Münchner in der Bundesliga zu Hause mit 2:0 den VfB Stuttgart geschlagen. Allerdings auch nicht mit Glanz und Gloria. Immerhin: Ein Pflichtspiel verloren hat die Elf von Pep Guardiola noch nicht, zuletzt blieben die Bayern in drei Spielen ohne Gegentor, es fielen aber auch nie mehr als zwei Treffer.

Paderborn überrascht die Bundesliga bisher. Gegen Hannover 96 reichte es zum schon zweiten Sieg in der Bundesliga – wieder ohne Gegentor (2:0). In Hamburg, um mal den direkten Vergleich mit den Bayern zu haben, schoss der SCP mit ganz viel Leidenschaft einen 3:0-Sieg heraus. Außerdem spielte das Team von Andre Breitenreiter 0:0 gegen den 1. FC Köln und zum Ligaauftakt 2:2 gegen Mainz 05, wo man erst kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen musste.

Einschätzung: Müde Bayern stehen leidenschaftlichen Paderbornern entgegen, die beim deutschen Rekordmeister rein gar nichts zu verlieren haben. Erst recht nicht mit bereits acht gesammelten Punkten. Vorsicht ist bei den Wetten also geboten.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenIn der Bundesliga gab es dieses Duell selbstverständlich noch nie, denn Paderborn ist gerade eben erst das erste Mal in der Geschichte ins Oberhaus des deutschen Fußballs aufgestiegen. Im DFB-Pokal empfing der SCP die Bayern bereits ein Mal im Jahr 2001 – und verlor klar mit 1:5. Die Ostwestfalen haben allerdings wie München auch noch kein Spiel verloren und zuletzt in drei Pflichtpartien kein Gegentor kassiert.

Einschätzung: Da es dieses Match in der Liga noch nie gab, lassen sich nur schwer Rückschlüsse ziehen, ob der eine Gegner der anderen Mannschaft besonders liegt oder eher unter die Kategorie Angstgegner fällt.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEin Heimsieg der Bayern bringt kaum Quote, die bei Interwetten bei gerade einmal 1,15 liegt. Deswegen können wir eigentlich nur zu einer 1 mit Handicap 1,45 empfehlen, wiederum beim Buchmacher Interwetten, der für diese Wette die mit Abstand beste Quote bereithält. Doch seid gewarnt: So formschwach wie die Bayern sich bisher präsentierten, ist da schon eine Menge Risiko dabei. Für ein Under 3.5 zahlt Tipico eine Quote von 1,90. Da beide Teams ihre Stärken bislang in der Defensive zur Schau stellten, sicherlich eine gute Empfehlung. Wer glaubt, es fallen nicht mehr als zwei Tore, der ist bei Sportingbet mit einer Value Bet (Quote 3,25) sehr gut bedient. Bei den Bayern trat dies in den letzten vier Pflichtspielen ein, bei Paderborn an drei der ersten vier Spieltagen in der Bundesliga.

Einschätzung: Klassische Drei-Wege-Wetten halten wir im Vergleich zur Quote, die sie bringen, fast schon für zu risikoreich. Probiert es besser mit einer Under-Torwette. Welche, bleibt euch und eurer Risikobereitschaft überlassen.

Autor Mark Weber

 

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