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Fast-Absteiger St. Pauli erwartet zum Auftakt Aufsteiger Bielefeld

Dank fünf Siegen in den letzten acht Saisonspielen hat der FC St. Pauli den Sturz in die Drittklassigkeit im Mai noch verhindern können und strebt jetzt zumindest eine sorgenfreie Spielzeit an. Das gleiche Ziel verfolgt Arminia Bielefeld, das nach dem bitteren Abstieg in der Relegation 2014 gegen den SV Darmstadt 98 auf direktem Weg und als Drittliga-Meister in die zweite Liga zurückgekehrt ist. Ein Sieg zum Auftakt wäre für das Vorhaben beider Klubs sicher nicht das Schlechteste. Am Samstag (25.07.2015) zu ungewohnter Zweitliga-Zeit um 15.30 Uhr bestreitet St. Pauli sein erstes Heimspiel im nun komplett umgebauten Millerntor und kann auf noch größere Unterstützung bauen als während des letztlich gemeisterten Abstiegskampfes. Mit den Fans im Rücken soll gleich der erste Sieg her, doch gegen eine Arminia, die eingespielt ist und in den Testspielen zu gefallen wusste, dürfte es kein Spaziergang für die Braun-Weißen werden.

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FC St. Pauli vs. Arminia Bielefeld im Schnelldurchlauf

  • Paarung: FC St. Pauli – Arminia Bielefeld
  • Wettbewerb: 2. Bundesliga, Saison 2015/16
  • Runde: 1. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 25. Juli 2015 um 15.30 Uhr
  • Ort: Millerntor-Stadion, Hamburg
  • FC St. Pauli: 15. Platz, 37 Punkte, 40:51 Tore (2. Bundesliga 2014/15)
  • Arminia Bielefeld: 1. Platz, 74 Punkte, 75:41 Tore (3. Liga 2014/15)

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Zahlenspielereien

  • Schlussspurt: St. Pauli gewann die letzten vier Heimspiele der vergangenen Saison
  • Gefährlich: Bielefeld stellte mit 75 Toren die mit Abstand beste Drittliga-Offensive 2014/15
  • Selten torreich: Nur in sieben der bisherigen 22 Duelle fielen mehr als zwei Tore
  • Gute Bilanz: Bielefeld hat vier der letzten fünf Gastspiele am Millerntor gewonnen
  • Negativserie: St. Pauli wartet seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg gegen die Arminia

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNach dem guten Schlussspurt mit fünf Siegen aus acht Spielen hat der FC St. Pauli im Sommer die Voraussetzungen für eine erfolgreichere Saison geschaffen. Mit Ryo Miyaichi (FC Arsenal) kam zwar nur ein echter Neuer, doch die bereits ausgeliehenen und dabei überzeugenden Lasse Sobiech (Hamburger SV) und Waldemar Sobota (FC Brügge) konnten gehalten werden. Wichtig für Trainer Ewald Lienen waren aber auch die neun Abgänge, darunter mit Dennis Daube nur ein echter Leistungsträger. Denn nun kann der erfahrene Fußball-Lehrer mit einem verkleinerten Aufgebot deutlich effektiver arbeiten und zudem das eine oder andere talentierte Eigengewächs heranführen. Die Testspiele verliefen vielversprechend. Neun von zehn Partien wurden gewonnen und auch beim 0:0 gegen Bundesliga-Absteiger SC Freiburg waren die Kiez-Kicker das bessere Team. Neben Erfolgen gegen unterklassige Teams wurden die Zweitligisten Austria Lustenau (Österreich) und FC Winterthur (Schweiz) jeweils mit 1:0 bezwungen und gegen den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano gab es bei der Generalprobe am letzten Wochenende einen 4:2-Erfolg. Dabei bot Lienen den eigentlich im Mittelfeld eingeplanten Bernd Nehrig als Ersatz für den verletzten Jan-Philipp Kalla auf der rechten Abwehrseite auf. Eine Variante, die auch gegen Bielefeld zur Anwendung kommen dürfte.

Arminia Bielefeld hat den direkten Wiederaufstieg letztlich souverän geschafft und kann nun trotz acht Neuzugängen auf eine eingespielte Mannschaft bauen. Von der Stammelf hat lediglich Torhüter Alexander Schwolow den Verein verlassen. Für dessen Nachfolge stehen mit Wolfgang Hesl und Daniel Davari aber zwei erfahrene Schlussleute parat. Neben der noch zu bestimmenden neuen Nummer eins wird vermutlich nur ein weiterer Neuzugang in der Startelf stehen. Michael Görlitz, wie Christopher Nöthe ausgerechnet vom FC St. Pauli gekommen, hat sich in der Vorbereitung auf dem linken Flügel in die Mannschaft gespielt. In dieser Vorbereitung gab es für Bielefeld ausschließlich Siege. Nach Kantersiegen gegen die SG Berlebeck-Heiligenkirchen (21:0) und den VfB Fichte Bielefeld (8:0) wurden auch die vier übrigen, durchaus hochkarätigen Gegner bezwungen. Gegen Austria Klagenfurt (3:0) und Zbrojovka Brünn (1:0) gelangen ebenso Siege ohne Gegentor wie beim 2:0 im Härtetest gegen den Hamburger SV und im letzten Test beim SV Meppen (1:0), bei dem sich die zweite Garde beweisen durfte.

Einschätzung: Beide Mannschaften sind ohne Niederlage durch die Vorbereitung gekommen und haben kaum Ausfälle zu beklagen. Auf beiden Seiten scheinen insgesamt die Voraussetzungen für ein gutes und vor allem sorgenfreies Jahr gegeben.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_Quotoen22 Duelle gab es bisher zwischen beiden Vereinen, die sich nur 1996/97 in der Bundesliga gegenüberstanden. Damals gab es jeweils einen Auswärtssieg, was zur insgesamt relativ ausgeglichenen Bilanz passt. So gingen neun der 22 Begegnungen an die Arminia, während St. Pauli bei sechs Unentschieden auf sieben Erfolge zurückblicken kann. Am Millerntor hat der Kiez-Klub mit sieben Siegen, einem Remis und vier Niederlagen zwar die Nase vorne, doch von vier der letzten fünf Gastspiele in Hamburg kehrte die Arminia mit einem Sieg im Gepäck nach Bielefeld zurück. Für viele Tore steht das Duell, in dem St. Pauli seit fünf Spielen und seit dem Jahr 2000 auf einen Sieg wartet, nicht. Im Schnitt fallen nur 2,27 Tore und nur sieben Mal in 22 Begegnungen waren es mehr als zwei Treffer.

Einschätzung: Anhand der Statistik lässt sich kein Vorteil für eine der beiden Mannschaften erkennen. Bielefeld hat bei seinen letzten Gastspielen auf St. Pauli zwar meist gut ausgesehen, doch erstrecken sich die vier Auswärtssiege in den letzten fünf Spielen auf die Jahre 1998 bis 2013, sodass die Aussagekraft eher begrenzt ist.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenAuf St. Pauli herrscht dank des guten Abschlusses der Vorsaison und des neuen Stadions Aufbruchstimmung. Trainer Lienen scheint das Potential der Mannschaft anders als seine Vorgänger abrufen zu können und hatte nun erstmals eine ganze Sommer-Vorbereitung, um seine Vorstellungen zu vermitteln. Eine Niederlage zum Auftakt ist trotz der unbestrittenen Bielefelder Qualitäten und deren zuletzt guter Bilanz am Millerntor kaum vorstellbar. Für vorsichtige Tipper bietet sich daher die Doppelte Chance 1X an, wofür Betway die Höchstquote 1,36 bietet. Wer von St. Pauli überzeugt ist und mit einem Heimsieg rechnet, kann sich derweil bei bet365 die Top-Quote 2,25 sichern. Grundsätzlich sind Auftaktspiele aber immer für Überraschungen gut. Als Alternative zu den Siegwetten bietet sich daher ein Tipp auf Under 2,5 bei Mybet mit 1,80 an. Aus mehreren Gründen: so fallen beim Duell St. Pauli gegen Bielefeld generell meist nicht mehr als zwei Tore und am ersten Spieltag dürfte bei beiden Teams das Augenmerk vor allem auch darauf liegen, vor allem eine Niederlage zu vermeiden, was zwangsläufig zu geringerer Risikobereitschaft führt.

Einschätzung: Die Vorbereitung lief bei beiden Mannschaften gut und auch das Selbstvertrauen ist nach den Erfolgen am Ende der letzten Saison auf ähnlichem Niveau. Den Ausschlag geben könnten daher der Heimvorteil und die größere Qualität im Kader. St. Pauli Weißen ist aus unserer Sicht insgesamt besser aufgestellt und wird mit einem Sieg starten – die Quote 2,25 von bet365 ist mehr als eine Überlegung wert.

Autor Mark Weber

 

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