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Auftakt in Fürth: Hat der KSC das Relegations-Trauma überwunden?

Am Ende der vergangenen Saison waren die SpVgg Greuther Fürth und der Karlsruher SC drauf und dran, die 2. Bundesliga zu verlassen. Bekanntlich kam es aber anders, sodass sich beide nun am ersten Spieltag der neuen Spielzeit wieder gegenüberstehen. Die fast abgestiegene SpVgg mit dem Ziel, die schlechte Rückrunde endgültig vergessen zu machen und der unglücklich in der Relegation am Hamburger SV gescheiterte KSC mit dem Vorsatz, wieder vorne mitzumischen und diesmal im Idealfall den Sprung zu schaffen. Am Samstag (25.07.2015) genießt Fürth im Stadion am Laubenweg Heimrecht und hofft unter dem neuen Trainer Stefan Ruthenbeck und mit deutlich verändertem Personal auf einen guten Start. Der KSC startet derweil mit einer eingespielten Mannschaft und weiterhin unter den Fittichen von Coach Markus Kauczinski in die neue Saison, in der das Relegations-Trauma mit Erfolgen gleich zu Beginn schnell ad acta gelegt werden soll.

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SpVgg Greuther Fürth vs. Karlsruher SC im Schnelldurchlauf

  • Paarung: SpVgg Greuther Fürth – Karlsruher SC
  • Wettbewerb: 2. Bundesliga, Saison 2015/16
  • Runde: 1. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 25. Juli 2015 um 13.00 Uhr
  • Ort: Stadion am Laubenweg, Fürth
  • SpVgg Greuther Fürth: 14. Platz, 37 Punkte, 34:42 Tore (2. Bundesliga 2014/15)
  • Karlsruher SC: 3. Platz, 58 Punkte, 46:26 Tore (2. Bundesliga 2014/15)

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Zahlenspielereien

  • Generalprobe verpatzt: Nach neun Siegen in den ersten neun Tests verlor Fürth zuletzt gegen Celta Vigo 1:5
  • Ungeschlagen: Der KSC hat seine fünf letzten Test ausschließlich gegen Erstligisten bestritten und dabei nicht verloren
  • Auswärtsstark: Karlsruhe war 2014/15 das beste Auswärtsteam der zweiten Liga
  • Jubel auf beiden Seiten: Nur in vier der letzten 17 Duelle trafen nicht beide Teams
  • Doppelter Jubel: Der KSC hat letzte Saison beide Vergleiche gewonnen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNachdem der Super-GAU im Mai gerade noch vermieden werden konnte, hat sich bei der SpVgg Greuther Fürth einiges getan. Mit Stefan Ruthenbeck kam ein neuer Trainer, der mit seinen Ideen gleich für frischen Wind sorgte. Außerdem wurde der Kader mit den insgesamt sieben Neuzugängen Domi Kumbela (Kardemir Karabükspor), Marcel Franke (Hallescher FC), Jürgen Gjasula, Andreas Hofmann (beide VfR Aalen), Sebastian Mielitz (SC Freiburg), Tom Trybull (FC St. Pauli) und Veton Berisha (Viking Stavanger deutlich verstärkt. Hinzu kommen Eigengewächse wie Stefan Maderer, die die Vorbereitung für Werbung in eigener Sache nutzten. Coach Ruthenbeck verfügt personell und taktisch über einige Möglichkeiten und konnte mit den Testspielen mit einer Ausnahme sehr zufrieden sein. Die Ausnahme war indes ausgerechnet die Generalprobe und in Form einer 1:5-Niederlage gegen Celta Vigo ein richtiger Schuss vor den Bug. Womöglich aber auch eine Warnung zum richtigen Zeitpunkt, nachdem Ruthenbeck nach zuvor neun Siegen in neun Spielen schon gegen aufkommende Euphorie ankämpfen musste. Nebst Siegen gegen unterklassige Gegner wusste Fürth vor allem gegen die tschechischen Erstligisten Vysocina Jihlava (5:1) und 1. FK Pribram (3:2) zu überzeugen. Insbesondere aber gegen Athletic Bilbao, den spanischen Europa-League-Teilnehmer, gegen den nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gewonnen wurde.

Fans, Spieler und Verantwortliche des Karlsruher SC haben einige Tage gebraucht, um den in der Nachspielzeit der Relegation verpassten Aufstieg in die Bundesliga zu verkraften, haben dann aber den Blick auf die neue Saison gerichtet. Mit Reinhold Yabo (Red Bull Salzburg) verließ nur ein Stammspieler den Verein, der es wiederum bei vier Neuzugängen beließ. Mit Innenverteidiger Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg) sowie den Angreifern Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching), Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf) und Vadim Manzon (Strogino Moskau) sind die Badener nun insgesamt breiter aufgestellt. Vor allem in der letzte Saison doch recht dünn besetzten Offensive. Weil drohende Abgänge weiterer Leistungsträger wie der umworbenen Philipp Max und Rouwen Hennings bislang verhindert werden konnten, dürfte der Kader insgesamt stärker sein, zumal noch ein Yabo-Ersatz kommen soll. Während der Vorbereitung verzichtete der KSC abgesehen vom ersten und auch noch mit 0:1 bei Verbandsligist SC Lahr verlorenen Spiel auf Tests gegen unterklassige Gegner, sondern trat ausschließlich gegen ausländische Erstligisten an. Gegen den 1. FK Pribram (1:0) aus Tschechien, den FC Aarau aus der Schweiz (2:0) und den FC Malaga (3:1) gelangen Siege, während es gegen die beiden russischen Teams FK Ufa und Rubin Kasan am Ende jeweils 2:2 stand.

Einschätzung: Beide Mannschaften haben sich in der Vorbereitung gut präsentiert. Für den KSC spricht der Faktor Eingespieltheit, während abzuwarten bleibt, ob die verlorene Relegation wirklich abgehakt ist. In Fürth herrscht eine positive Aufbruchstimmung, die es nun aber im Alltag zu bestätigen gilt.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenBeide Mannschaften spielten zwar in der Bundesliga, aber nie gemeinsam. 34 der 47 bisherigen Duelle fanden dafür in der Zweitklassigkeit statt, in der der KSC mit 15 Siegen bei acht Remis und elf Niederlagen die Nase vorne hat. Und auch insgesamt spricht die Bilanz mit 21 Erfolgen, zehn Unentschieden sowie 16 Pleiten für die Badener, die von ihren 24 Gastspielen in Fürth immerhin acht gewinnen konnten (fünf Remis, elf Fürther Siege). Vergangene Saison gewann der KSC sowohl zu Hause (2:1) als auch in Fürth (3:0) und ist damit seit drei Spielen gegen die Franken unbesiegt. Bemerkenswert ist, dass in 13 der letzten 17 Begegnungen immer beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielten.

Einschätzung: Ein echter Vorteil lässt sich aus der Statistik für keines der beiden Teams erkennen. Vielmehr ging es nicht selten eng zu zwischen Fürth und dem KSC. Es wäre keine Überraschung, gäbe es auch diesmal keinen klaren Sieger.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenAuftaktspiele sind meist schwer einzuschätzen. Beide Mannschaften haben sich aber während der Vorbereitung in der Offensive gut präsentiert und die Geschichte des direkten Duells lässt ebenfalls auf eine unterhaltsame Partie mit Toren hoffen. Weil in 13 der letzten 17 Spiele beide Teams mindestens einmal trafen, erscheint ein Tipp auf Over 1,5 mit der Quote 1,40 bei Ladbrokes nicht allzu gewagt. Ähnliches gilt für eine schon etwas riskantere Wette exakt darauf, dass jede Mannschaft wieder mindestens einmal jubeln darf. Für den Fall, dass beide treffen, bietet Tipico die Quote 1,85. Unabhängig von der Anzahl der Tore sind Auftaktspiele nicht selten von Taktik und Vorsicht geprägt. Gut möglich, dass dies auch diesmal der Fall ist. Eine Wette auf Unentschieden mit der Höchstquote 3,35 bei Digibet ist zwar eher spekulativ, aber auch nicht uninteressant.

Einschätzung: Man darf davon ausgehen, dass beide Trainer ihr Auftaktspiel nicht verlieren wollen, gleichzeitig aber den Schwung aus der Vorbereitung nutzen wollen. Eine Abtastphase ist zwar gut vorstellbar, doch letztlich werden beide auf Sieg spielen. Ob es einen Gewinner gibt, lässt sich nicht seriös einschätzen. Dass aber Tore fallen, ist nach den letzten Testspielen beider Teams alles andere als unwahrscheinlich. Wir raten aber dennoch diesmal eher zur vorsichtigen Variante mit Over 1,5, die bei Ladbrokes aber mit der Quote 1,40 noch eine ordentliche Rendite brächte.

Autor Mark Weber

 

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