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Haiti und Jamaika: Zwei Underdogs kämpfen ums Halbfinale

Mit diesem Duell war im Viertelfinale nicht unbedingt zu rechnen, doch Haiti und Jamaika haben sich ihre Teilnahme an der K.o.-Runde mit den gezeigten Leistungen redlich verdient. Nun hoffen beide Underdogs auf einen noch größeren Coup, wobei der Turniersieg jeweils einer Sensation gleichkäme. Haiti hat den Gold Cup bzw. dessen Vorgängerwettbewerb, den Nations Cup, 1973 bisher lediglich einmal gewonnen, während für Jamaika der dritte Platz anno 1993 bislang das höchste der Gefühle war. Im M&T Bank Stadium in Baltimore können beide Teams nun in der Nacht zum Sonntag (19.07.2015) ab 02:30 Uhr Geschichte schreiben, stand Haiti doch seit der 1991 erfolgten Einführung des Modus mit Gruppenphase und K.o.-Spielen noch nie im Halbfinale. Und Jamaika letzter Einzug in die Vorschlussrunde liegt auch schon 17 Jahre zurück.

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Haiti vs. Jamaika im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Haiti – Jamaika
  • Wettbewerb: Gold Cup 2015
  • Runde: Viertelfinale
  • Anstoß: Sonntag, den 19. Juli 2015 um 02.30 Uhr
  • Ort: M&T Bank Stadium, Baltimore
  • Haiti: 2. Platz, 4 Punkte, 2:2 Tore (Gruppe A)
  • Jamaika: 1. Platz, 7 Punkte, 4:2 Tore (Gruppe B)

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Zahlenspielereien

  • Ein Tor: In fünf der letzten sechs Spiele Jamaikas fiel exakt ein Tor
  • Starke Defensive: Jamaika ließ in den letzten elf Spielen nur sechs Gegentore zu
  • Kein 0:0: Keines der bisherigen 19 Duelle endete torlos
  • Lange her: Haitis letzter Sieg über Jamaika datiert aus dem April 1984
  • Sieglos: Haiti hat noch kein Pflichtspiel gegen Jamaika gewonnen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikHaiti ist die vielleicht größte Überraschung dieses Gold Cups, auch weil der Dritte der Karibik-Meisterschaft 2014 im Vorfeld schwer einzuschätzen war. Denn Haiti beschränkte sich im Jahr 2015 trotz der Vorbereitung auf die Kontinentalmeisterschaft auf ein einziges Testspiel, das im März mit einem 2:2 gegen China endete. Ein Stück weit unerwartet kamen daher die bislang sehr couragierten Auftritte der Mannschaft von Trainer Marc Collat, die sich im Auftaktspiel gegen Panama den späten Ausgleich zum 1:1 redlich verdiente. Anschließend bereitete Haiti selbst Top-Favorit USA große Probleme, hätte vor der Pause in Führung gehen können, aber unterlag letztlich mit 0:1. Im letzten Gruppenspiel gegen WM-Teilnehmer Honduras war der Spielverlauf dann günstiger. Nach dem frühen Führungstor durch Duckens Nazon, der schon gegen Panama getroffen hatte, konnte Haiti den Vorsprung mit einer sehr kompakten Spielweise bis zum Ende erfolgreich verteidigen.

Jamaika hat das Jahr 2014 mit dem Gewinn der Karibik-Meisterschaft abgeschlossen und sich damit eine spürbar breite Brust verschafft. Katastrophale Auftritte wie noch im Juni 2014 beim 0:8 in Frankreich scheinen heute kaum mehr vorstellbar, da sich das Team unter Trainer Winfried Schäfer insbesondere in der Defensive sehr positiv entwickelt hat. Das zeigte sich sowohl bei den Testspielen zu Jahresbeginn gegen Venezuela (2:1) und Kuba (3:0) als auch bei der Copa America im Juni, an der Jamaika als Gastnation teilnehmen durfte. Zwar verloren die Reggae Boyz bei der Südamerikameisterschaft alle drei Spiele, allerdings gegen hochkarätige Gegner wie Uruguay, Paraguay und Argentinien jeweils nur knapp mit 0:1. Die Offensive offenbarte dabei zwar noch einige Defizite, doch mit der guten Arbeit im Defensivbereich kann Jamaika aktuell jedem Gegner Probleme bereiten. Nicht ganz ins Bild passte zwar das 2:2 zum Auftakt des Gold Cups gegen Costa Rica, doch überwog dabei die Freude über die zwei erzielten Treffer. In den anschließenden Partien gegen El Salvador und Kanada (jeweils 1:0) hielt die Schäfer-Elf dann dem im eigenen Land durchaus vorhandenen Erwartungsdruck stand und überzeugte einmal mehr vor allem mit ihren Qualitäten in der Rückwärtsbewegung. Nur sechs Gegentore in den letzten elf Spielen sprechen auf jeden Fall eine sehr deutliche Sprache.

Einschätzung: Beide Mannschaften haben positiv überrascht und werden von einer Welle der Euphorie getragen. Den etwas besseren Kader und die erfahreneren Spieler besitzt zwar Jamaika, doch in einer sicherlich von den Defensivreihen dominierten Partie gibt es beim Blick auf die jüngsten Ergebnisse keinen klaren Favoriten.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenBislang standen sich beide Nationen in 19 Partien gegenüber. Mit elf Siegen bei zwei Remis und sechs Niederlagen hat Jamaika dabei die Nase vorne. Vor allem in jüngerer Vergangenheit war Haiti ein angenehmer Gegner für die Reggae Boyz, die seit der letzten Niederlage im April 1984 auf sechs Siege und zwei Unentschieden kommen. In diese Zeit fallen auch die bisherigen fünf Pflichtspiele zwischen beiden Teams, von denen Jamaika bei einem Remis vier gewinnen konnte. Ein Spektakel verspricht das direkte Duell bei einem Torschnitt von bisher 2,58 Treffern zwar nicht, doch noch endete auch keine der direkten Begegnungen torlos.

Einschätzung: Die Statistik unterstreicht, dass Haitis große Zeit schon vor längerem zu Ende gegangen ist und in jüngerer Vergangenheit Jamaika die besseren Teams besaß. Bezogen auf die nackten Zahlen sind die Reggae Boyz der Favorit.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

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Die Statistik der bisherigen Begegnungen fördert zwar kein extrem torarmes Duell zu Tage, doch im internationalen Vergleich sind 2,58 Treffer pro Spiel zumindest leicht unterdurchschnittlich. Berücksichtigt man, dass in den sechs Gold-Cup-Partien beider Mannschaften insgesamt nur zehn Treffer gefallen sind und dabei das 2:2 Jamaikas gegen Costa Rica als Ausnahme bezeichnet werden muss, spricht vieles für erneut wenig Treffer bei einem bislang ohnehin mit Toren geizenden Turnier. Dass in der regulären Spielzeit mehr als vier Treffer fallen, erscheint äußerst unwahrscheinlich, sodass ein Tipp auf Under 3,5 mit der Top-Quote 1,19 von Bet3000 ziemlich sicher sein sollte. Schon etwas gewagter, angesichts der doch bemerkenswert hohen Quote von 1,72 aber auch um einiges lukrativer ist eine Wette bei Bwin auf Under 2,5. Wer nicht auf die Anzahl der Tore setzen möchte, hat es bei den klassischen 1X2-Wetten nicht ganz leicht. Weil beide über Qualität in der Defensive verfügen und in den K.o.-Spielen jeweils eher eine vorsichtige Strategie gewählt werden dürfte, wäre aber ein Unentschieden nach 90 Minuten keine Überraschung. Die Höchstquote 3,43 von Bet3000 für Remis-Wetten ist zweifelsohne interessant.

Einschätzung: Weil Wetten auf Unentschieden immer schwierig sind, tendieren wie zu Torwetten. Da die Quote für Under 3,5 nicht allzu viel Rendite verspricht und Under 2,5 auch alles andere als unwahrscheinlich ist, raten wir zum Tipp auf Under 2,5 mit der Quote 1,72 bei Bwin.

Autor Mark Weber

 

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