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Befördert der KSC den Hamburger SV in die zweite Bundesliga?

Als sei die Relegation nicht schon Garant genug für Hochspannung, feuern einige Zahlen die Dramatik zusätzlich an. Hamburg etwa stellt mit nur 25 Toren die schwächste Offensive der Bundesliga. Der KSC hat in der gesamten Saison 2014/15 in Liga zwei unterdessen erst 26 Gegentore kassiert, was gemeinsam mit Darmstadt 98 den Topwert bedeutet. Insofern wird es mehr als interessant sein zu beobachten, welche Auswirkungen diese Statistiken möglicherweise am Donnerstag (28. Mai 2015) im Hinspiel der Relegation zwischen dem Drittletzten Hamburger SV gegen den Dritten der zweiten Liga, Karlsruher SC, an der Elbe haben werden. Anpfiff zum Endspiel Nummer eins ist um 20.30 Uhr in der Imtech-Arena.

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Hamburg vs. Karlsruhe im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hamburger SV – Karlsruher SC
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: Relegation Hinspiel
  • Anstoß: Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 15.30 Uhr
  • Ort: Imtech-Arena, Hamburg
  • HSV Bundesliga: 16. Platz, 35 Punkte, 25:50 Tore
  • KSC 2. Liga: 3. Platz, 58 Punkte, 46:26 Tore

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Zahlenspielereien

  • Nichts zu holen? Der KSC gewann erst drei Mal in 24 Bundesligaspielen in Hamburg
  • Doch was zu holen? Karlsruhe erkämpfte sich aber in jedem dritten Match ein Remis (8)
  • Goalgetter Nummer eins: KSC-Stürmer Hennings war bester Schütze der 2. Liga (17 Tore)
  • Goalgetter Fehlanzeige: Der Hamburger SV traf in dieser gesamten Saison nur 25 Mal
  • Erfolgreiche Fremdgänger: Karlsruhe ist bestes Auswärtsteam in Liga zwei geworden

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDas war knapp! Hätte der SC Freiburg in Hannover ein Unentschieden geschafft, der Gang in Liga zwei wäre nicht mehr zu verhindern gewesen für den Hamburger SV. Aber die Rothosen absolvierten zumindest ihre eigenen Aufgaben gewissenhaft, besiegten den FC Schalke 04 mit 2:0 und retteten sich so in die Relegation. Wenngleich angemerkt werden muss: Die echte Gegenwehr der Schalker war spätestens nach dem 0:1 gebrochen. Das war nichts von Leidenschaft mehr zu spüren bei Gelsenkirchen. Das soll die Form der Hanseaten aber keineswegs schmälern, denn unter Bruno Labbadia hat sich Hamburg merklich stabilisiert, nur eines der letzten fünf Partien verloren – mit 1:2 in Stuttgart. Klar ist: Mit einer Leistung wie beim VfB sollte der HSV gegen Karlsruhe besser nicht antreten. Dafür stimmten Einsatz und Kampfgeist im Heimspiel gegen Augsburg (3:2) und auch in Mainz (2:1), wo in beiden Fällen auch das nötige Quäntchen Glück zur Seite stand. Wie wertvoll das späte 1:1 gegen den SC Freiburg war, zeigte sich nun in der Endabrechnung. Ohne dieses Tor zum Ausgleich wäre Hamburg abgestiegen.

Der Karlsruher SC ließ in seinem letzten Heimspiel gegen den TSV 1860 München nichts mehr anbrennen, siegte souverän mit 2:0 und erreichte damit das Minimalziel, auf Platz drei zu bleiben. Wäre Darmstadt gegen St. Pauli nicht noch das 1:0 gelungen, wäre der KSC sogar auf direktem Weg in die Bundesliga aufgestiegen. Am Wochenende zuvor hatten die Badener auch mit 2:0 bei Eintracht Braunschweig gewonnen und damit eine kleine Minikrise beendet, denn zuvor gab es zwei Niederlagen zu verdauen. In Aue unterlag der KSC mit 1:3. Gegen Darmstadt im Aufstiegsduell verloren die Karlsruher 0:1 im eigenen Stadion. Es war allerdings die einzige Niederlage in den vergangenen 13 Heimspielen und die einzige Pleite in den letzten sieben Gastspielen. Ohnehin ist der KSC in der Auswärtstabelle der zweiten Bundesliga Spitzenreiter. Acht von 17 Begegnungen wurden siegreich gestaltet, fünf Mal reichte es zu einem Remis, nur vier Matches gingen verloren.

Einschätzung: Der HSV hat sich deutlich stabilisiert und scheint auch die Nerven im Griff zu haben. Mit dem KSC kommt allerdings das beste Auswärtsteam der zweiten Liga an die Elbe, das in der Fremde häufig trifft, dessen Abwehr dafür trotzdem sehr sattelfest steht. Unsere Bewertung in dieser Kategorie der Wettanalyse: unentschieden.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDie gute Nachricht lautet: In jedem dritten Spiel im hohen Norden, insgesamt schon acht Mal, nahm der Karlsruher SC ein Unentschieden aus Hamburg mit nach Hause. Die schlechte Nachricht: Gewonnen haben die Karlsruher beim HSV in der Bundesliga in 24 Auswärtspartien lediglich drei Mal. Und der letzte Sieg liegt auch schon einige Jahre zurück, datiert in der Saison 1992/93 (2:1). Hamburg gewann die letzten vier Heimspiele gegen den KSC, ist seit sieben Partien im Volkspark zudem unbesiegt. In diesem Zeitraum fällt auch ein besonders deutlicher 7:0-Kantersieg. Mit 50:21 Treffern gestaltet sich das Torverhältnis für die Rothosen ebenfalls sehr, sehr deutlich. 13 Heimsiege sammelten die Hamburger in ihren 24 Partien zu Hause gegen den KSC. Dass es trotzdem kein Spaziergang werden wird, zeigt ein Blick auf die Gesamtbilanz, die in Richtung komplett ausgeglichen geht. 17 Siege der Hamburger stehen 13 Erfolge des KSC gegenüber. Auffällig: Schon 18 Mal trennten sich beide Vereine in 48 Duellen im Fußball-Oberhaus unentschieden.

Einschätzung: Der Heimvorteil des HSV sollte nicht zu sehr überbewertet werden. Zum einen liegt die Remis-Quote bei 33 Prozent für den KSC, zum anderen liegen die letzten direkten Vergleich doch schon einige Jahre zurück. Der HSV verdient sich hier also einen kleinen Vorsprung – mehr aber gewiss nicht.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenFür den HSV spricht eindeutig der direkte Vergleich insbesondere an der Elbe. Die Hamburger spielten bereits letzte Saison Relegation, verfügen also über gewisse Erfahrungswerte, und konnten sich in ihren letzten Heimspielen einigermaßen stabilisieren. Karlsruhe schloss die Saison 14/15 als bestes Auswärtsteam der 2. Bundesliga ab und stellt den besten Torjäger. Dazu kommt, dass in Hamburg in immerhin jeden dritten Spiel zumindest ein Remis gelang. In der Summe aller Faktoren sprechen also die meisten Argumente dafür, dass der KSC dieses Hinspiel in der Relegation nicht gewinnen wird. Für die Doppelte Chance 1X bietet Bet3000 deswegen immerhin noch eine Quote von 1,25 an. Möglich ist allerdings durchaus, dass die Badener aus Hamburg ein Unentschieden entführen, wenngleich es sich hierbei gewiss um die risikoreichste Variante bei unseren Wettempfehlungen handelt. 3,70 zahlt Tipico für einen Remis-Tipp aus – es lohnt sich also, ins Risiko zu gehen. Gewinnt stattdessen der leicht favorisierte Hamburger Sportverein, ist immer noch eine Quote von 1,95 möglich. Wieder hat Bet3000 in diesem Fall die Nase vorne.

Einschätzung: Wir empfehlen die Doppelte Chance und damit das geringste Risiko. Wartet das Hinspiel ab, um euch für das Relegations-Rückspiel bessere Eindrücke zu verschaffen.

Autor Mark Weber

 

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