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Kellerduell im Norden: Befreiungsschlag für HSV gegen den VfB?

Süßer die Punkte nie purzeln, als zu der Weihnachtszeit. So oder so ähnlich ließe sich die Englische Woche in der Bundesliga zusammenfassen, denn kurz vor Heiligabend geht es noch einmal mit einem Doppelspieltag ans Eingemachte. Eine Reihe von Clubs droht, alles andere als besinnliche Weihnachten feiern zu müssen. Das gilt auch für ein Kellerduell, das am 16. Spieltag im hohen Norden über die Bühne geht. Hier hat dann der Hamburger SV die große Gelegenheit, mit einem weiteren Dreier zu Hause gegen das Schlusslicht aus Stuttgart zum Befreiungsschlag auszuholen. Siegt der HSV, stehen die Chancen gut, zumindest nicht auf einem Abstiegsrang überwintern zu müssen.

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Hamburg vs. Stuttgart im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hamburger SV – VfB Stuttgart
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 16. Spieltag
  • Anstoß: Dienstag, den 16. Dezember 2014 um 20.00 Uhr
  • Ort: Imtech-Arena, Hamburg
  • HSV: 14. Platz, 16 Punkte, 9:18 Tore
  • VfB: 18. Platz, 13 Punkte, 19:32 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichFür den verletzten Heiko Westermann, der auch gegen den VfB Stuttgart weiterhin verletzt fehlen wird, kam zuletzt Cleber in der Innenverteidigung des Hamburger SV zum Einsatz. Doch sein Mitwirken gegen den VfB Stuttgart steht noch auf der Kippe. Fällt er aus, ist Gojko Kacar für Joe Zinnbauer wohl erste Wahl. Seine Maßnahme, in Freiburg eine Doppelspitze zu nominieren und es mit Pierre-Michel Lasogga und Artjoms Rudnevs zu probieren, fruchtete auch nicht. Der HSV blieb im Breisgau wieder ohne Torerfolg. Zumindest sind aber alle anderen Akteure fit.

Daniel Ginczek ersetzte in Mainz den kurzfristig ausgefallenen Martin Harnik, der wegen einer Nackenzerrung passen musste. Ob es für den Österreicher zum Mitwirken gegen den HSV reicht, ist noch fraglich. Im Sturm muss sich Huub Stevens zudem zwischen Timo Werner und Konstantin Rausch entscheiden. Gut möglich auch, dass Vedad Ibisevic im hohen Norden nach langer Verletzung endlich wieder sein Comeback feiern wird. Der Bosnier trainiert mittlerweile wieder mit der Mannschaft. Stevens könnte zudem weitere Änderungen an der Startelf vornehmen. Denn seine Joker Alexandru Maxim und Filip Kostic waren am 1:1-Ausgleich in Mainz beteiligt, hoffen also auf einen Startelfeinsatz und würden dann Oriol Romeu beziehungsweise Florian Klein verdrängen. Nationalspieler Antonio Rüdiger fällt weiter aus.

Einschätzung: Falls Cleber ausfällt, muss der HSV seine zuletzt recht sichere Viererkette erneut umbauen, was sich als Nachteil entpuppen könnte. Insgesamt betrachtet hat der VfB aber mehr Sorgen. Leichter Vorteil für Hamburg.

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Zahlenspielereien

  • Drei Heimsiege: in Serie gab es zuletzt für den Hamburger SV
  • Vier Niederlagen: ohne eigenes Tor setzte es für den VfB in den letzten sechs Partien
  • Schwächste Offensive: der Liga stellen die Rothosen mit nur neun Toren
  • Schwache Defensive: Stuttgart kassierte hinter Werder die zweitmeisten Gegentore (32)
  • Stuttgarter Serie: In Hamburg holte der VfB zuletzt sieben von neun möglichen Punkten

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDer Hamburger SV gewann alle seine letzten drei Heimspiele. Zwei Mal sogar auch ohne Gegentor. In in drei der letzten sechs Partien stand beim HSV ebenfalls die Null. Mittlerweile kommen die Norddeutschen in eigener Arena sogar auf eine positive Bilanz, denn feierten sie in der Imtech-Arena drei Siege, holten zwei Unentschieden heraus und verloren nur zwei Mal. Das letzte Heimspiel verloren die Rothosen in der Bundesliga Ende September gegen Eintracht Frankfurt (1:2). In diesen sieben Heimpartien schaffte der HSV allerdings nur sieben Tore, kassierte allerdings auch nur deren sieben. Mit insgesamt neun erzielten Treffern sind die Hamburger das einzige Team, das noch nicht im zweistelligen Bereich liegt und hat damit die schlechteste Offensive der Liga.

Der VfB Stuttgart indes kassierte bereits 32 Gegentore. Das ist nach Werder Bremen (34) die schwächste Abwehrleistung. Beim 1. FSV Mainz 05 erkämpften sich die Mannen von Huub Stevens zuletzt beim 1:1 immerhin einen Punkt. Der reichte allerdings nicht aus, um das Tabellenende zu verlassen. Interessant ist der Blick auf die Auswärtstabelle dennoch, denn da rangiert die VfB mit neun Punkten (zwei Siege, drei Remis) sogar auf Platz fünf. Und 15 Treffer, denen den Schwaben in fremden Arenen schon gelangen, schaffte noch keine andere Mannschaft – selbst nicht die Bayern. Von den letzten sechs Partien hat der VfB Stuttgart jedoch auch nur eine gewonnen (4:1 beim SC Freiburg). Vier Mal verlor man – in allen vier Fällen, ohne ein eigenes Tor zu erzielen.

Einschätzung: Gerade zu Hause hat sich der HSV zuletzt richtig stabilisieren können. Aber Vorsicht: Stuttgart ist in fremden Stadien immer für eine Überraschung gut, auch wenn die Hamburger in dieser Kategorie unserer Einschätzung nach ebenfalls vorne liegen.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDer Hamburger SV gewann seine letzten drei Heimspiele gegen den VfB Stuttgart alle nicht. In der vergangenen Spielzeit trennten sich beide Mannschaften 3:3 unentschieden. Davor gab es einen 1:0-Sieg der Schwaben. Eine Saison vorher endete das Duell an der Elbe mit einem 4:0 für die Schwaben sogar noch deutlicher. In den letzten 20 Spielen in Hamburg fielen 18 Mal mehr als ein Tor, 14 Mal sogar mehr als zwei Treffer. Für Over-Torwetten zeichnet sich also eine eher torreiche Begegnung ab. Dafür sprechen die zahlreichen Gegentore des VfB und die hohe Torquote der Schwaben in Auswärtsspielen. Hamburgs schwache Offensivleistungen sind zu Hause zudem nicht so gravierend wie in auswärtigen Stadien.

Einschätzung: Zuletzt gab es zu Hause gegen den VfB Stuttgart für die Norddeutschen nur wenig zu holen. In der Gesamtbilanz führt der HSV in 98 Bundesligapartien allerdings mit 42:35 Siegen. In dieser Kategorie vergibt unsere Redaktion ein Unentschieden mit leichtem Vorteil für den VfB.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenTendenziell ergibt unsere Wettanalyse einen knappen HSV-Sieg, möglicherweise auch nur ein Remis. Die Doppelte Chance 1X bringt beim Buchmacher Tipico mit 1,35 die beste Quote. Außerdem haben wir herausgearbeitet, dass in diesem Duell eher mehr Treffer fallen. Ein Over 2.5 beschert Wettern bei bet365 immerhin eine sehr ordentliche Wettquote von 1,85. Wer lieber gleich darauf setzen will, dass sich die Rothosen auch zum vierten Mal in Folge zu Hause durchsetzten, bekommt erneut bei Tipico mit 2,25 die beste Quote geboten. Doch aufgepasst: Stuttgart hat auswärts schon so manches Mal überrascht. Pinnacle Sports hätte im umgekehrten Fall eine Value Bet mit 3,52 im Programm – die wir unterm Strich aber nur risikoreichen Tippern empfehlen können. Wir halten einen Auswärtssieg nicht für sehr wahrscheinlich.

Einschätzung: Alternativ zur Doppelten Chance 1X könnt ihr es auch mit einem Over 1.5 probieren, dann liegt die Quote nur knapp darunter. In 18 der letzten 20 Heimspiele des HSV gegen Stuttgart fiel mehr als ein Tor.

Autor Mark Weber

 

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