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Hannover 96 oder Eintracht: Wer hat das Pokal-Aus besser verdaut?

Nichts zu lachen hatten die Bundesliga-Mannschaften aus Hannover und Frankfurt in der zweiten Runde im DFB-Pokal. Für 96 und die Eintracht war da nämlich Endstation. Nun hatten sich die Hessen vielleicht einen Sieg gegen die noch ungeschlagenen Gladbacher erhofft – aber gegen die Fohlen kannst du sicherlich verlieren. Bei den Niedersachsen sieht das ganz anders aus. Denn Hannover 96 stolperte beim Zweitligisten VfR Aalen. Das wiederum war so sicherlich nicht eingeplant, mit dem Einzug ins Achtelfinale hatten vermutlich alle an der Leine gerechnet. Eventuell haben sie sich in Hannover also doch zu sehr vom etwas überraschenden 1:0-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund blenden lassen.

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Hannover vs. Frankfurt im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hannover 96 – Eintracht Frankfurt
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 10. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 1. November 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: HDI Arena, Hannover
  • Hannover: 7. Platz, 13 Punkte, 6:11 Tore
  • Eintracht: 11. Platz, 12 Punkte, 17:18 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichDas erfolgreiche 96-Team, das bei Borussia Dortmund mit 1:0 gewann, muss voraussichtlich auf zwei Positionen verändert werden – in beiden Fällen bei den Außenverteidigern. Rechts wird wohl wieder Hiroki Sakai zum Einsatz kommen, während auf der Seite gegenüber Christian Pander die Abwehr stabilisieren soll. Christian Schulz rückt ins defensive Mittelfeld, wo er an der Seite von Manuel Schmiedebach den Abfangjäger geben soll. Doch dessen Einsatz ist aufgrund eines Trauerfalls in der Familie noch nicht sicher. Maurice Hirsch wäre die erste Alternative, nachdem Leon Andreasen verletzt und Ceyhun Gülselam gesperrt fehlen. Edgar Prib ist wieder vollkommen genesen und steht für die Offensive bereit.

Die Frankfurter Eintracht hat große Probleme im Sturm, weil Haris Seferovic nach seiner Roten Karte gegen den VfB Stuttgart gesperrt sein wird, Nelson Valdez mit einem Kreuzbandriss ausfällt und um die Fitness von Alexander Meier noch gebangt wird. Dann stünde Trainer Thomas Schaaf mit Vaclav Kadlec nur noch ein echter Angreifer zur Verfügung. So viel besser sieht es allerdings defensiv auch nicht bei der Eintracht aus, denn Bamba Anderson, der an der Seite von Alexander Madlung als Innenverteidiger auflaufen soll, ist angeschlagen. Carlos Zambrano und Constant Djakpa sind ohnehin nach wie vor verletzt. Auch Stammkeeper Kevin Trapp fällt nach wie vor aus, das sollte nicht vergessen werden, wenngleich Vertreter Felix Wiedwald seine Sache bislang sehr ordentlich gemacht hat.

Einschätzung: Hannovers Personalsorgen sind nicht gerade gering, doch sollte den Frankfurtern auch noch Alex Meier fehlen, wäre es nicht zu übertrieben zu behaupten: Die Eintracht geht personell auf dem Zahnfleisch.

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Zahlenspielereien

  • Flaute I: Nur ein Tor für 96 in den letzten fünf Spielen
  • Flaute II: Nur eines der letzten fünf Pflichtspiele hat Hannover nicht verloren
  • Serienende: Gegen Gladbach verloren die Roten erstmals wieder zu Hause
  • Torflut: In den letzten drei Pflichtspielen kassierte Frankfurt gleich zehn Gegentore
  • Heimserie: 96 hat die letzten zehn Heimspiele gegen die SGE nicht verloren

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDas etwas überraschende 1:0 der auswärtsschwachen Hannoveraner bei Borussia Dortmund relativiert sich wieder ganz schnell, denn beim Zweitligisten VfR Aalen flogen die Niedersachsen mit 0:2 aus dem DFB-Pokal. Wieder eine Pleite auswärts, wieder in einem fremden Stadion kein Tor erzielt. Das 1:0 beim BVB war der bislang einzige Auswärtstreffer der 96er in der Bundesliga nach neun Spieltagen. Die Hannoveraner haben somit vier der letzten fünf Pflichtspiele verloren. Und erschwerend hinzu kommt, dass die Heimstärke den Roten zuletzt auch abhanden gekommen zu sein scheint. Gegen Mönchengladbach zu Hause kann man zwar auch mal verlieren, aber gleich 0:3? Somit hat 96 auch in vier der letzten fünf Partien keinen eigenen Treffer erzielt. Das sind schwache Argumente für die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt.

Den Auftritt im DFB-Pokal mit einberechnet haben die Frankfurter nun schon drei Mal in Folge verloren. Dabei erzielten sie zwar sechs Treffer, kassierten allerdings auch zehn (!) Gegentore. In den letzten zehn Pflichtspielen gab es 20 Gegentore zu verbuchen, und nur gegen den Sportclub aus Freiburg beim Saisonauftakt spielte Frankfurt zu null. In der Auswärtstabelle stehen die Hessen allerdings nicht ganz so schlecht da. Ein Sieg und zwei Unentschieden stehen nur einer Niederlage gegenüber. Das ist eine ordentliche Bilanz, die Frankfurt in Hannover sicherlich ausbauen will.

Einschätzung: Hannovers Offensive schwächelt. Frankfurts Abwehr kassiert zu viele Gegentreffer. Welche schwache Bilanz wiegt in diesem Fall nicht so schwer? Vermutlich die der Eintracht, wenn Meier spielen kann.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenEintracht Frankfurt gewann nur drei der letzten zehn Aufeinandertreffen gegen Hannover 96 und liegt auch in der Gesamtbilanz mit 13:18 Siegen im Hintertreffen. Bereits 15 Mal allerdings gab es in den 46 Ligaspielen ein Unentschieden, also in jeder dritten Partie. Zuletzt bestritten die Niedersachsen zwei Mal ihre Aufgaben gegen Frankfurt positiv: Zu Hause gab es ein 2:0, am Main siegte man mit 3:2. Seit zehn Heimspielen haben die Roten zu Hause auch nicht mehr verloren gegen die Eintracht, der aber innerhalb dieser Zeitspanne zumindest vier Remis gelangen. Vier Mal blieben die 96er ohne Gegentor. In diesen zehn Heimpartien fielen nie mehr als drei Tore.

Einschätzung: Ein Under 3.5 scheint schon einmal eine sehr gute Wahl zu sein, wie es auch der Blick in die Statistik verrät. Dass Frankfurt angesichts dieser Zahlen drei Punkte mitnimmt, davon ist eher nicht auszugehen.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenMehr als drei Treffer in der niedersächsischen Landeshauptstadt? Das gab es in den letzten zwölf Begegnungen nicht mehr. Zu der Quote von 1,52 bei Betvictor für ein Under 3.5 können wir nur raten, zumal Hannovers Angriff zuletzt sehr schwach agierte und in der Frankfurter Mannschaft einige Offensivkräfte ausfallen. Noch etwas weniger Risiko geht ihr vermutlich mit der Doppelten Chance 1X, zumal die 96er seit zehn Heimspielen gegen die Eintracht nicht verloren haben und generell heimstark sind; sofern das 0:3 gegen Gladbach wirklich ein Ausrutscher war. Tipico bietet als Quote 1,42 an. Zu guter letzt ist sicherlich mit etwas mehr Risiko auch ein Heimsieg der Niedersachsen zu empfehlen. Mit bwin bringt diese Wette eine Quote von 2,40 – immerhin.

Einschätzung: Tendenziell sieht unsere Redaktion die Hannoveraner im Vorteil. Auswärts sind die Niedersachsen häufig schwach, warum sollte es im Pokal anders sein. Das 0:3 zu Hause gegen Mönchengladbach war eher ein Ausrutscher, zumal die Fohlen sich in Hannover immer als eines der Teams präsentierten, die dort traditionell gut ausschauen.

Autor Mark Weber

 

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