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Beendet Hertha endlich den Fluch gegen die Bayern?

Der FC Bayern München hat wieder einmal ein Spiel verloren. Sarkastisch könnte man es so formulieren: Die Älteren unter euch werden sich erinnern. Seit dem 0:2 im Supercup bei Borussia Dortmund setzte es nämlich für den deutschen Rekordmeister keine Niederlage mehr. Am Dienstag erwischte es den FCB bei Manchester City in der Champions League. Vermeidbar war das 2:3 auch Münchner Sicht ganz sicherlich. Doch zeigen die Bayern jetzt auch in der Bundesliga nerven, wo sie ihre Personalmisere bislang eigentlich ganz gut kompensieren konnten? Hertha BSC jedenfalls will alles daran setzten, vor eigenem Publikum mal wieder selbst für eine fußballerische Glanzstunde zu sorgen. Ob das ausgerechnet gegen das Starensemble von Pep Guardiola gelingt, darf indes bezweifelt werden.

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Berlin vs. München im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hertha BSC – FC Bayern München
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 13. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 29. November 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Olympiastadion, Berlin
  • Hertha: 13. Platz, 14 Punkte, 17:22 Tore
  • Bayern: 1. Platz, 30 Punkte, 31:3 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichBeim 1. FC Köln hatte Jos Luhukay seine Mannschaft auf gleich sechs Positionen verändert. Unter anderem bekam Stürmer Julian Schieber mal wieder eine Chance von Beginn an. Und Änis Ben-Hatira durfte sich als linker Flügelflitzer bewähren. Bemerkenswert war allerdings etwas ganz anderes. Denn die Viererkette, die in Köln auflief, war eine komplett andere als noch zuvor gegen Hannover 96 (0:2). Jens Hegeler und John Anthony Brooks verteidigten innen, rechts nominierte Luhukay Marcel Ndjeng, der sogar einen Treffer erzielte. Linksverteidiger spielte Nico Schulz. Mit Änderungen ist eher nicht zu rechnen, einzig Salomon Kalou könnte Schieber verdrängen. Bei den Abwehrspielern sind Peter Pekarik und Fabian Lustenberger aktuell angeschlagen. Sebastian Langkamp und Alexander Baumjohann fallen nach wie vor verletzt aus.

Mario Götze und Thomas Müller erhielten bei Manchester City eine Ruhepause, doch das Duo wird in Berlin wieder in der Anfangsformation erwartet. Sebastian Rode und Bastian Schweinsteiger sind die heißesten Kandidaten, die neben Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld auflaufen werden. Ansonsten hat sich an der personellen Misere nichts geändert: Philipp Lahm, Javi Martinez, Thiago, Holger Badstuber sowie die Ersatzkeeper Tom Starke und Pepe Reina – sie alle fehlen den Bayern. Claudio Pizarro befindet sich mittlerweile wieder im Aufbautraining, kann in der Hauptstadt aber definitiv nicht spielen.

Einschätzung: Hertha BSC hat nicht die größten Personalsorgen zu beklagen. Ob das allerdings reicht, um den zwar dezimierten, aber noch immer bärenstarken Bayern Paroli zu bieten, bleibt abzuwarten. Dort, wo München verwundbar ist, nämlich in der Abwehr, da hakt es bei den Berlinern – im Sturm.

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Zahlenspielereien

  • Zweite Niederlage: für die Bayern beim 2:3 in Machester
  • Drei Gegentore: Mehr kassierte München in der Liga noch nicht
  • Sechs Siege: des FCB in Folge gegen Hertha BSC
  • Sechs mal drei: Tore mindestens in Folge für den deutschen Rekordmeister gegen Berlin
  • Nur neun Siege: der Hertha in insgesamt 58 Partien gegen Bayern München

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDas 2:1 beim 1. FC Köln war eine kleine Überraschung, zumal die Geißböcke sich zuvor noch in guter Verfassung präsentierten, was von Hertha BSC eher nicht behauptet werden konnte. Sowieso ist diese Spielzeit für die Berliner ein einziges Auf und Ab. In den letzten zehn Pflichtspielen gelang es der Alten Dame nicht ein Mal, zwei Begegnungen in Serie zu gewinnen. Nur in drei dieser zehn Partien hielt die Abwehr und stand die Null. In fünf Begegnungen indes kassierte Hertha mindestens zwei Gegentreffer.

Der FC Bayern sah mal wieder wie der Sieger aus, als man trotz Unterzahl bei Manchester City aus einem 0:1 ein 2:1 machte. Am Ende aber ließen Kraft und Konzentration nach, so dass in der Schlussphase doch noch 2:3 verloren wurde. Es war die erste Niederlage für den FC Bayern München seit August, als man 0:2 im DFL-Supercup gegen Borussia Dortmund verlor. Drei Gegentore sind sowieso eine absolute Seltenheit für die Elf von Pep Guardiola. So viele Tore fing sie sich in dieser Saison noch überhaupt nicht. Vor der Niederlage gab es fünf Pflichtspielsiege in Serie. Drei davon ohne Gegentor und vier mit mindestens zwei Treffern Abstand. In sechs der letzten zehn Pflichtspiele spielten die Bayern zudem zu null. In der Bundesliga haben sie nach zwölf Spielen gerade einmal drei Gegentreffer kassiert.

Einschätzung: Die Abwehr ist das Prunkstück beim FC Bayern – insbesondere in der Bundesliga. Abzuwarten bleibt, und damit ist es auch ein kleiner Gefahrenherd für alle Tipper, inwieweit das 2:3 bei selbstbewussten Münchnern vielleicht doch Spuren hinterlässt.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_Quotoen58 Mal schon standen sich Berliner und Bayern gegenüber. Die Bilanz aus Sicht der Hertha ist fast schon erniedrigend, denn gerade einmal neun Partien wurden davon gewonnen. Also im Schnitt nur jedes sechste Spiel. Wenn man es so liest, wäre Hertha wieder dran mit einem Dreier, weil die letzten sechs Partien allesamt vom FC Bayern gewonnen wurden. Und mehr als das: Immer gelangen den Süddeutschen dabei auch mindestens drei Tore. In fünf dieser letzten sechs Paarungen gewann Bayern darüber hinaus auch immer mit mindestens zwei Treffern Abstand, oft noch wesentlich deutlicher. Der letzte Hertha-Sieg datiert aus der Saison 2008/09, als die Hauptstädter im Olympiastadion mit 2:1 gewannen.

Einschätzung: Diese Bilanz spricht eine eindeutige Sprache: Geht es nach den statistischen Werten im direkten Vergleich, ist der FC Bayern München turmhoher Favorit gegen Berlin.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEs liegt in der Natur der Sache, dass Siegwetten auf die Bayern nicht gerade die üppigste Quote bringen. In diesem Fall hält Interwetten mit 1,22 noch den besten Wert bereit. Wer sich nicht zu sehr auf München festlegen will, dem sei zu einem Over 2.5 geraten. Zum einen, weil der FCB selbst alleine in den letzten sechs Partien immer für die drei Tore verantwortlich zeichnete. Zum anderen weil die vergangenen neun Begegnungen immer sehr torreich endeten. Nur im zehnten Match gab es ein 0:0. Tipico hält für diese Torwette eine Wettquote von 1,45 bereit. Sechs der letzten zehn Bayern-Siege fielen mit sogar drei Toren Differenz aus. Ideal für einen Risikotipp. Denn siegen die Münchner trotz Handicap 0:2, dann zahlt ebenfalls Tipico mit 2,35 die beste Quote aus.

Einschätzung: Wir glauben an keine Überraschung. Dafür ist Hertha nicht konstant genug, zu defensivschwach und vorne ohne Durchschlagkraft. Zudem sprechen alle Statistiken für den FCB. Ein Bayern-Sieg ist Pflicht. Ob mit oder ohne Handicap – das sei eurer Risikobereitschaft überlassen.

Autor Mark Weber

 

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