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Legt der HSV bei Hertha BSC nach und punktet?

Langsam, aber sicher scheint sich der Hamburger SV zu berappeln. Einem 1:0-Sieg bei Borussia Dortmund folgte ein 1:1 zu Hause gegen die starke TSG 1899 Hoffenheim. In beiden Fällen traf Pierre-Michel Lasogga, der somit Riesenanteil an den vier Punkten hatte. Unter Joe Zinnbauer verfahren sie an der Elbe also getreu dem Motto: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Mit dieser Sammeltaktik soll es für die Rothosen nun auch in der Hauptstadt zu einem Zähler reichen – mindestens. Und die Chancen darauf sind sicherlich nicht die schlechtesten. Weil es bei der Hertha aus Berlin noch überhaupt nicht rund läuft. Vorne präsentiert sich die Alte Dame meist tatsächlich sehr behäbig. Hinten wackelt ein ums andere Mal die Abwehr. Von daher scheint für den HSV etwas drin zu sein.

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Berlin vs. Hamburg im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hertha BSC – Hamburger SV
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 9. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 25. Oktober 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Olympiastadion, Berlin
  • Hertha: 13. Platz, 8 Punkte, 11:16 Tore
  • HSV: 16. Platz, 6 Punkte, 3:9 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichIn der Hauptstadt hadern sie immer noch mit den vergebenen Chancen, die Hertha auf Schalke links liegengelassen hat. Gut möglich also, dass Julian Schieber dieses Mal im Heimspiel gegen den HSV wieder von Beginn an ran darf und Salomon Kalou deswegen auf die Bank muss. Kalou stand zuletzt vier Mal in der Startelf, traf gegen Stuttgart beim 3:2 doppelt und erzielte auch gegen Wolfsburg das alles entscheidende 1:0. In Gelsenkirchen nur eingewechselt könnte Genki Haraguchi dieses Mal beginnen und damit im linken offensiven Mittelfeld Änis Ben-Hatira verdrängen. Irgendetwas muss Jos Luhukay offensiv schließlich verändern. Jens Hegeler, der nicht mit ins Ruhrgebiet reiste, wäre außerdem eine Option, wenn er pünktlich fit wird. Alexander Baumjohann, Sebastian Langkamp und Tolga Cigerci fallen weiterhin aus.

Noch ungewiss ist der Einsatz von Dennis Diekmeier als Linksverteidiger beim HSV. Für ihn steht Ashton Götz Gewehr bei Fuß und wäre die erste Alternative. Maxi Beister fällt nach wie vor aus, doch gibt es eine neue Wasserstandmeldung: Ein Comeback zeichnet sich nach der Winterpause ab. Wenn Rafael van der Vaart fit ist, wird er auch spielen. Coach Joe Zinnbauer sprach vom Niederländer als seinen „verlängerten Arm“ auf dem Spielfeld. Die Frage ist nur: Wie fit ist van der Vaart und reicht es für Berlin? Pierre-Michel Lasogga erzielte gegen Hoffenheim sein zweites Saisontor in Serie, nachdem er dem HSV in Dortmund bereits mit seinem 1:0 den ersten Saisonsieg beschert hatte.

Einschätzung: Mit einem kompletten Kader steckt sicher eine Menge Qualität im Team der Gäste. Doch noch schleppt der HSV einige angeschlagene Spieler mit durch, allen voran einen noch nicht komplett fitten Rafael van der Vaart. In Berlin könnte es reichen, denn der Hertha drückt vor allem offensiv der Schuh. Und wenn man dann auch in der Abwehr wackelt, sind Misserfolge vorprogrammiert.

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Zahlenspielereien

  • Heimstärke: Zu Hause hat Hertha erst ein Mal verloren
  • Abwehrschwäche: In fünf der acht Spiele kassierte Berlin zwei oder mehr Tore
  • Formanstieg: Der HSV verlor seine letzten zwei Spiele nicht
  • Treffsicherheit: Drei Mal in Serie erzielten die Rothosen nun exakt einen Treffer
  • Direktvergleich: In den letzten fünf Heimspielen gab es nur zwei Hertha-Siege

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDass Hertha BSC immerhin noch auf Rang 13 steht, haben die Berliner vor allem den beiden Heimsiegen in den letzten vier Begegnungen gegen Wolfsburg (1:0) und den VfB Stuttgart (3:2) zu verdanken. Denn auswärts lief bislang nicht sonderlich viel für die Hauptstädter. Dort blieb man zuletzt sogar zwei Mal bei den Niederlagen auf Schalke am letzten Wochenende (0:2) und in Augsburg (0:1) sogar ohne eigenen Torerfolg. Den einzigen Punkt in der Fremde holte Hertha BSC mit viel Glück und quasi mit dem Abpfiff beim 2:2 in Freiburg. Zu Hause gab es indes in vier Partien erst eine Niederlage beim völlig indiskutablen 1:3 gegen den 1. FSV Mainz 05. Auffällig ist zudem, dass die Mannschaft von Jos Luhukay in sechs ihrer acht Partien in der Bundesliga immer zwei oder mehr Gegentore kassierte.

Der Hamburger SV hat seine letzten zwei Spiele nicht verloren und setzte sich etwas überraschend 1:0 bei Borussia Dortmund durch, ehe es zu Hause gegen 1899 Hoffenheim zu einem 1:1 reichte. Das war zudem das dritte Spiel in Serie, in dem den Rothosen immer ein Tor gelang – allerdings schafften die Elbstädter es auch noch nie, in einer Partie mehr als einen Treffer zu erzielen. In den ersten fünf Ligaspielen wartete der HSV zudem vergeblich auf das erste Saisontor. Dafür spielte man allerdings ebenso schon drei Mal zu null. Positiver Höhepunkt war dabei sicherlich das 0:0 zu Hause gegen den FC Bayern München. Das wird auch in der Endabrechnung ein Bonuspunkt sein, der vielen Mannschaften nicht gelungen sein wird.

Einschätzung: Der HSV scheint sich zu stabilisieren, während Hertha BSC nicht so recht weiß, wo man steht. Mut macht nur die bisher ordentliche Punktausbeute in den Heimspielen, wenngleich dort auch schon ein wenig Glück mitspielte.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenEin Treffer fehlt dem HSV noch, dann hätte er gegen Berlin 100 Tore erzielt. In bisher 62 Duellen in der Bundesliga führen die Rothosen knapp mit 25:24 Siegen, während sich beide Mannschaften außerdem noch 13 Mal unentschieden trennten. In der vergangenen Saison gewann Hertha BSC beide Spiele zu null – 3:0 in Hamburg, 1:0 im heimischen Olympiastadion. Die Bilanz der letzten fünf Partien in der Hauptstadt ist jedoch ausgeglichen, denn auch Hamburg gelangen in dieser Zeitspanne zwei Siege, und ein Mal erkämpften sich die Norddeutschen noch ein Unentschieden. Somit hat Berlin nur zwei seiner letzten fünf Heimspiele gegen den HSV gewonnen.

Einschätzung: Auch die direkten Vergleiche geben keine eindeutige Tendenz und lassen erahnen, dass dem HSV in der Hauptstadt zumindest der dritte Teilerfolg in Serie zuzutrauen ist.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenWas die Anzahl der erzielten Tore betrifft, lassen sich keine nennenswerten Aussagen treffen für Wetten auf diese Paarung. Aber: Hertha tut sich im Angriff schwer, wackelt in der Abwehr, was gegen einen grundsätzlich schwachen HSV-Sturm auch kein Problem darstellen sollte. Mit einem Under 3.5 könnte ihr auf der richtigen Spur sein. Bei Mybet gibt es eine Quote von 1,35 dafür. Formkurve, Stärke des Kaders und auch jüngste Auswärtsbilanz des HSV in Berlin lassen allerdings den Schluss zu, dass Hamburg hier – mit der nötigen Vorsicht – ein Unentschieden zuzutrauen ist. Die Doppelte Chance bringt euch bei Tipico eine Quote von immer 1,65 ein. Value wird eure Wette, wenn ihr euch sogar für einen Auswärtssieg der Rothosen entscheidet. Dafür zahlt Pinnacle Sports eine Quote von 3,37 aus.

Einschätzung: Diese Wette hat es in sich. In diesem Spiel scheint alles möglich, weil Hertha schwächelt, der HSV im Aufwind ist und eine wirkliche Tendenz bei der Trefferquote auch nicht abzulesen ist. Niedrige Einsätze, bitte!

Autor Mark Weber

 

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