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101. Nordderby zwischen HSV und Werder ein Kellerduell

Mit einer ganz besonderen Paarung wird am Sonntagnachmittag der zwölfte Spieltag in der Bundesliga fortgesetzt. Hamburger SV gegen Werder Bremen – das 101. Nordderby steht auf dem Programm. Es ist das 101. Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen. Keine andere Begegnung gab es in der Bundesliga häufiger. An der Elbe ist also Zeit für große Emotionen, die dadurch bestärkt werden, dass es zudem noch ein echtes Kellerduell zweier Sorgenkinder in der deutschen Eliteklasse ist. Schön wird das Nordderby deswegen möglicherweise nicht, aber rassig ganz sicherlich. Beide Mannschaften und Fanlager werden sich nichts schenken.

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Hamburg vs. Bremen im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Hamburger SV – Werder Bremen
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 12. Spieltag
  • Anstoß: Sonntag, den 23. November 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Imtech-Arena, Hamburg
  • HSV: 17. Platz, 9 Punkte, 4:14 Tore
  • Werder: 16. Platz, 10 Punkte, 14:24 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichDer personelle Not beim Hamburger SV ist nicht groß. Marcell Jansen wird allerdings aufgrund einer Leistenverletzung ausfallen. Maxi Beister ist als Langzeitausfall immer noch nicht fit. Die zuletzt leicht angeschlagenen Nicolai Müller, Tolgay Arslan, Heiko Westermann und Matthias Ostrzolek haben ihre kleineren Blessuren auskuriert und werden allesamt in der Startelf erwartet. Das gilt auch für Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der nach einer Oberschenkelverhärtung zu Wochenbeginn wieder auf dem Trainingsplatz stand.

Bei Werder Bremen ist die Not größer. Denn ausgerechnet beim Nordderby muss Grün-Weiß mit Stürmer Franco di Santo auf einen der bisher Besten verzichten. Darüber hinaus sieht es nicht gut für Ludovic Obraniak aus, auch der Einsatz von Innenverteidiger Sebastian Prödl steht auf der Kippe. Kapitän Clemens Fritz ist angeschlagen, Youngster Marnon Busch fällt ebenfalls aus. Für den verletzten di Santo könnten Nils Petersen oder Davie Selke stürmen. Hinter der Spitze wäre ein Einsatz von Levent Aycicek möglich. Cedrick Makiadi ist zwar eine Option, doch als Spieler mehr fürs Rustikale zuständig. Izet Hajrovic ist vielseitig einsetzbar, gleiches gilt für Eljero Elia. Beide befinden sich indes nicht unbedingt in glänzender Verfassung.

Einschätzung: Kaum Verletzungssorgen beim HSV, währenddessen Bremen mit Franco di Santo und möglicherweise Sebstian Prödl gleich zwei Schlüsselspieler ersetzen muss. Hamburg hat deswegen knapp die Nase vorne, wenngleich Bremens Coach Skripnik sicherlich einige Varianten in petto hat.

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Zahlenspielereien

  • Derby-Bilanz I: Werder gewann fünf der letzten sechs Nordderby
  • Derby-Bilanz II: Vier Mal verlor der HSV sogar mit mindestens zwei Toren Abstand
  • Tor-Statistik I: Bremen erzielte in elf Spielen zehn Tore mehr als der HSV
  • Tor-Statistik II: Werder kassierte in diesen elf Paarungen aber auch zehn Gegentore mehr
  • Mini-Serie: Unter Skripnik hat Grün-Weiß die letzten drei Spiele alle gewonnen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNur zwei der letzten zehn Pflichtspiele konnte der HSV zu seinen Gunsten entscheiden. In beiden Fällen endete die Partie mit einem denkbar knappen 1:0 – in Dortmund und auch gegen Leverkusen. Dass die Rothosen ausgerechnet zwei der Großkaliber der Liga geschlagen hat, macht deutlich, dass man dem HSV an einem guten Tag durchaus viel zutrauen darf. Allerdings stehen dem auch alleine sechs Niederlagen gegenüber, von denen vier mit mindestens zwei Treffern Differenz verloren wurden. In nur fünf dieser zehn Spiele schossen die Elbstädter ein Tor. Mehr als einen Treffer haben sie in der Bundesliga noch nie erzielt in der Saison 2014/15.

Seitdem Viktor Skripnik den erfolglosen Robin Dutt als Cheftrainer abgelöst hat, herrscht so etwas wie Aufbruchstimmung an der Weser. Werder gewann nur drei seiner letzten zehn Pflichtspiele, allerdings waren das die letzten drei Begegnungen. 2:0 gewann der SVW im Pokal beim Chemnitzer FC, 2:1 beim 1. FSV Mainz nach einem frühen 0:1-Rückstand und 2:0 im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Auffällig ist, dass die Abwehr unter Skripnik nun deutlich besser steht. Mit Franco di Santo hatte man einen Torjäger in vorderster Front, auf den sich Bremen verlassen konnte. Ausgerechnet der Argentinier fällt jedoch aus.

Einschätzung: Werder ist klar in besserer Form und zeigt die bessere Spielanlage. Auch wenn der HSV den BVB und Bayer schlug, so fehlt es vor allem an Durchschlagkraft.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenGerade einmal vier eigene Treffer hat der Hamburger SV in elf Spielen in der Liga erzielt. Das ist der absolute Negativwert. Zwei Mal reichte es trotzdem zu einem Dreier – das ist die positive News trotz Ebbe im Sturm. Gut liest sich auch nicht unbedingt die jüngste Statistik im Nordderby für den HSV. Der hat nämlich fünf der letzten sechs Spiele verloren. In vier von denen siegte Werder Bremen sogar zu null. Und auch die Bilanz in den letzten zehn Heimspielen ist aus Sicht der Rothosen negativ. Fünf Siege für Werder Bremen stehen ein Unentschieden und vier Erfolge für den HSV gegenüber. In vier der letzten sechs Nordderbys fielen dazu nur zwei Tore oder weniger. Werder hat zehn Tore mehr erzielt als Hamburg in dieser Spielzeit, aber auch zehn Gegentreffer mehr kassiert.

Einschätzung: Im direkten Duell, auch in den Auswärtsspielen in Hamburg, hat Werder Bremen aufgrund der letzten Resultate auch in dieser Kategorie leicht die Nase vorne. Psychologisch wichtig ist zudem, dass Grün-Weiß mit einem Remis vor dem Nordrivalen bleiben würde. Ganz Hamburg hingegen erwartet einen Heimsieg des HSV – erst recht im Nordderby.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenDass die Buchmacher tendenziell den Hamburger SV vorne sehen, solltet ihr euch zunutze machen. Denn die Analyse unserer Sportwetten-Redaktion sagt etwas anderes. Mit einer Doppelten Chance X2 erhaltet ihr etwa beim Bookie Tipico eine Quote von 1,85. Tendenziell fallen zwischen diesen beiden Rivalen eher weniger Tore. In 16 der letzten 20 Nordderbys traf ein Under 3.5 zu. Das bringt bei Mybet dieses Mal eine Quote von 1,45 und wird bestätigt dadurch, dass der HSV kaum Tore schießt. In den letzten zehn Pflichtspielen der Hamburger trat dieser Tipp ebenso neun Mal ein. Bei Bremen war es sieben Mal der Fall. Da Werder immer dann, wenn es um etwas geht, den HSV ärgert, haben wir für mutige Wetter noch eine Value Bet recherchiert. In diesem Fall ist dies die Quote von 4,20 bei Betvictor für einen Auswärtssieg.

Einschätzung: Bremen hat leicht die Nase vorne. Tendenziell fallen zudem eher weniger Tore in den Nordderbys, selten jedenfalls vier oder mehr. Dazu kommt Hamburgs Harmlosigkeit vorm gegnerischen Tor und die Tatsache, dass Bremen unter Skripnik sicher in der Abwehr stand. Di Santo fällt allerdings aus. Mit unseren ersten zwei Wettempfehlungen könnt ihr vom Trend her nicht so viel falsch machen.

Autor Mark Weber

 

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