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Kanada oder Jamaika – wer nähert sich dem Viertelfinale?

In Gruppe B des Gold Cups ist nach den ersten Partien noch alles offen. In den beiden Auftaktspielen gab es keinen Sieger, womit nun aber dem zweiten Spieltag noch größere Bedeutung zukommt. Während der Sieger zwischen Jamaika und Kanada gute Chancen hat, zumindest als einer der beiden besten Gruppendritten ins Viertelfinale einzuziehen, droht dem Verlierer das frühe Aus. Gerade für Co-Gastgeber Kanada wäre es eine große Enttäuschung, würde zum dritten Mal in Folge der Sprung unter die letzten Acht verfehlt. Doch will das Team von Trainer Benito Floro weiterkommen, ist in der Nacht zum Sonntag (12.07.2015) ab 0.30 Uhr vor allem in der Offensive eine deutliche Steigerung gegenüber dem 0:0 gegen El Salvador nötig. Jamaika hat derweil beim 2:2 gegen WM-Viertelfinalist Costa Rica positiv überrascht und vor allem die Kritik an einer zu schwachen Offensive eindrucksvoll widerlegt.

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Jamaika vs. Kanada im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Jamaika – Kanada
  • Wettbewerb: Gold Cup
  • Runde: 2. Spieltag, Gruppe B
  • Anstoß: Sonntag, den 12. Juli 2015 um 00.30 Uhr
  • Ort: BBVA Compass Stadium, Houston
  • Jamaika: 1. Platz, 1 Punkt, 2:2 Tore (gleichauf mit Costa Rica)
  • Kanada: 3. Platz, 1 Punkt, 0:0 Tore (gleichauf mit El Salvador)

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Zahlenspielereien

  • Guter Lauf: Kanada verlor nur eines seiner letzten acht Spiele
  • Starke Defensive: Kanada blieb fünfmal in Folge ohne Gegentor
  • Hinten sicher: Jamaika kassierte in den letzten zehn Spielen nur sieben Gegentore
  • Wenig Tore: In zehn der bisherigen 16 Duelle fielen maximal zwei Tore.
  • Nur Heimsiege: Jamaika feierte alle vier Siege gegen Kanada zu Hause.

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDie Auswahl Jamaikas, die vor einem guten Jahr mit der 0:8-Niederlage im Test gegen Frankreich einen Tiefpunkt erreicht hatte, befindet sich weiterhin auf einem guten Weg. Der Gewinn der Karibikmeisterschaft im November hat der Mannschaft von Trainer Winfried Schäfer Selbstvertrauen verliehen, das im Frühjahr bei Testspielsiegen gegen Venezuela (2:1) und Kuba (3:0) ebenso sichtbar wurde wie bei der Copa America, an der Jamaika erstmals als Gastnation teilnahm. Zwar wurden alle drei Partien in Chile mit 0:1 verloren, was angesichts der Kragenweite der Gegner Argentinien, Uruguay und Paraguay aber keine Schande war. Vielmehr präsentierte sich die unter Coach Schäfer deutlich stabilisierte Hintermannschaft auch gegen diese Schwergewichte kompakt. Allerdings lief offensiv wenig zusammen, was mit Blick auf den Gold Cup Skepsis hervorrief. Beim 2:2 im ersten Spiel gegen Costa Rica bewiesen die Reggae Boyz aber, auch im Spiel nach vorne und im Abschluss durchaus über Qualität zu verfügen. Dafür wackelte aber die Hintermannschaft einige Male, was sicherlich nicht nur am Fehlen des nach der Copa America zu seinem norwegischen Verein zurückgekehrten Stammkeeper Duwayne Kerr lag.

Kanada hat das Jahr 2014 mit einem 0:1 gegen Kolumbien und einem 0:0 gegen Panama sehr durchwachsen beendet und ist 2015 mit zwei sieglosen Spielen gegen Island (1:2 und 1:1) kaum besser gestartet. Seitdem haben die Canucks, die 1985 und 2000 den Gold Cup gewonnen, aber eine gute Serie hingelegt. Zunächst gelangen zwei Testspielsiege gegen Guatemala (1:0) und Puerto Rico (3:0), ehe im Juni die zweite Runde in der Qualifikation für die WM 2018 gegen Dominica mit einem 2:0 auswärts und einem 4:0 zu Hause sehr souverän gemeistert wurde. Vom Auftakt des Gold Cups hatte man sich hingegen deutlich mehr versprochen als ein mageres 0:0 gegen El Salvador, nach dem das Team von Trainer Benito Floro nun schon unter Druck steht. Schließlich soll das Turnier nicht wie bei den letzten beiden Auflagen für Kanada schon wieder nach der Vorrunde beendet sein. Dabei könnte die verlässliche Defensive, die letztmals im Januar von Island überwunden und seitdem fünfmal ohne Gegentor geblieben ist, ein Trumpf sein. Auch wegen der Defensivstärke dürfte Coach Floro gegen Jamaika zumindest zunächst nicht von seinem sehr vorsichtigen 5-4-1 abrücken.

Einschätzung: Beide Mannschaften haben ihre Stärken in der Defensive und werden offensiv zulegen müssen, soll der Weg bei diesem Gold Cup nicht frühzeitig beendet sein. Jamaika hat diesbezüglich bereits den ersten Schritt gemacht, muss den Auftritt gegen Costa Rica aber bestätigen. Individuell verfügen beide Trainer über eine ähnliche Qualität, vielleicht mit leichten Vorteilen für Kanada.

 

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenVon bislang 16 Begegnungen mit Jamaika hat Kanada die Hälfte gewonnen. Neben diesen acht Siegen stehen aber auch vier Unentschieden und vier Niederlagen in der Bilanz. Bemerkenswert ist, dass Jamaika sämtliche vier Siege gegen Kanada vor heimischem Publikum errungen hat und weder in Kanada noch auf neutralem Platz gewinnen konnte. So auch nicht bei den beiden bisherigen Aufeinandertreffen beim Gold Cup. Jeweils in der Vorrunde der Turniere 1991 und 2009 behielt Kanada mit 1:0 und 3:2 knapp die Oberhand. Und auch die bislang letzte Begegnung, ein Testspiel im September 2014, ging mit 3:1 an Kanada. Grundsätzlich ist der Vergleich beider Teams nur selten ein Spektakel. Denn im Schnitt fallen nur 2,19 Treffer, wenn Kanada auf Jamaika trifft.

Einschätzung: Jamaika ist generell zu Hause deutlich stärker, was auch an der Bilanz gegen Kanada zu erkennen ist. Die leichte Favoritenrolle Kanadas wird durch die Statistik untermauert, doch vor allem deuten auch die bisherigen direkten Duelle darauf hin, dass in der Nacht zum Sonntag eher wenige Tore fallen werden.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenAbgesehen vom unerwartet torreichen Auftaktspiel Jamaikas spricht praktisch alles für wenig Tore. Sowohl die letzten Ergebnisse beider Mannschaften als auch die Historie des direkten Duells lässt kein Torfestival erwarten. Relativ sicher scheint deshalb ein Tipp auf Under 3,5 mit der Top-Quote 1,13 bei Betsafe, die aufgrund der nicht abzuziehenden Wettsteuer auch noch als interessant zu bezeichnen ist. Freilich attraktiver, aber auch mit einem etwas höheren Risiko verbunden ist die Quote 1,50, die Interwetten für Under 2,5 offeriert. Wenn man aber in Betracht zieht, dass Kanada zuletzt fünfmal nacheinander zu Null gespielt hat und Jamaika in den letzten zehn Partien nur sieben Gegentore zuließ, ist auch dieses Risiko überschaubar. Schon gewagter ist es dagegen mit der Höchstquote 3,40 von Betvictor auf Kanada zu setzen. Doch die Historie spricht für Kanada und auch der zumindest kleine Heimvorteil als Co-Gastgeber könnte ein nicht unwesentlicher Faktor sein.

Einschätzung: Ein Tipp auf einen Sieger ist bei diesem Spiel, das völlig offen scheint, sicherlich nicht ohne Risiko. Dagegen kann man mit Wetten auf wenig Tore im Normalfall nicht viel falsch machen. Weil sich die Quote 1,13 für Under 3,5 nur bedingt lohnt, raten wir zum Tipp auf Under 2,5 bei Interwetten, einem Buchmacher, der sehr oft mit Höchstquoten aufwartet.

Autor Mark Weber

 

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