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Jamaika oder Mexiko: Wer gewinnt den Gold Cup 2015?

Geht der Favorit Mexiko als Sieger aus dem Gold-Cup 2015 hervor, oder schafft Winnie Schäfer mit seinen Jungs aus Jamaika die nächste Sensation und kann den Titel sogar holen? Es erwartet uns ein spannendes Finale, das wir im Lincoln Financial Field zu Philadelphia/Pennsylvania ab 1.30 Uhr bestaunen dürfen. Kaum jemand hätte mit diesem Finale vor dem Turnier gerechnet. Dabei muss man sagen, dass Leidenschaft manchmal doch mehr bringt, als die Qualität der Einzelspieler. Dagegen mogelte sich Mexiko regelrecht bis in das Finale – doch ist das Glück nun gegen Jamaika aufgebraucht?

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Jamaika vs. Mexiko im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Jamaika vs. Mexiko
  • Wettbewerb: Gold Cup 2015
  • Runde: Finale
  • Anstoß: Montag, den 27. Juli 2015 um 1.30 Uhr
  • Ort: Lincoln Financial Field in Philadelphia/Pennsylvania
  • Jamaika: 7:3 Tore
  • Mexiko: 13:5 Tore

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Zahlenspielereien

  • Enge Duelle: Sieben der letzten acht Spiele von Jamaika endeten mit einem Tor Unterschied (6 davon mit dem Ergebnis 1:0).
  • Verlängerungsprofis: Die Mexikaner entschieden die letzten beiden K.o.-Partien jeweils erst in der Verlängerung.
  • In Form: Die Kicker aus Jamaika konnten ihre letzten 4 Spiele allesamt gewinnen.
  • Debüt: Jamaika steht zum ersten Mal im Finale des Gold-Cups.
  • Unentschlossen: Mexiko spielte in 9 der letzten 12 Spielen unentschieden.

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNach einem überraschenden Coup gegen die USA stehen die Jamaikaner nun zum ersten Mal überhaupt im Finale des Gold-Cups. Noch wollen sie aber nach eigenen Angaben die Sektkorken nicht knallen lassen, trotz dieses überraschenden Erfolgs. Die Insel-Kicker wollen sich nun auch noch die Krone aufsetzen!
Diese Mentalität haben sie sich definitiv in diesem Wettbewerb erspielt. Ohnehin leben sie von ihrem Teamgeist, da rennt einer gefühlt für alle elf Mann zusammen. So erspielten sie sich nach dem Auftaktspiel, das noch 2:2 gegen Costa Rica endete, Sieg um Sieg. Ziemlich viel deutete jedoch darauf hin, dass gegen die Vereinigten Staaten Schluss mit dieser Serie sein würde, aber das Kollektiv strafte alle. Zwar waren die Männer vom deutschen Coach optisch unterlegen, machten ihre Sache aber taktisch ziemlich clever und hatten das nötige Glück, dass die USA zwei Standartsituationen nicht verteidigen konnte. Eben diese ebneten für die Reggae-Boyz nun den Weg in das Finale.
Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass unter normalen Umständen und mit einer „normalen“ Chancenverwertung der US-Amerikaner dieses Spiel nicht zugunsten der Jamaikaner kippt. Hätte, wäre, wenn zählen nun aber nicht im Fußball und so wollen die karibischen Fußballer nun die ganz große Sensation und sprechen ganz selbstbewusst davon, den Titel nun auch nach Hause zu holen. Sie schwimmen nach dem vierten Sieg in Folge definitiv auf einer Euphoriewelle, die Mexiko im Finale richtig gefährlich werden könnte.

Was die Mexikaner bisher spielen kann man getrost als graues Mittelmaß bezeichnen. Zwar waren bei diesem Wettbewerb zwei vom Ergebnis her spektakuläre Spiele bei (beim ersten Gruppenspiel gegen Kuba, welches 6:0 gewonnen werden konnte und beim letzten Gruppenspiel ein 4:4 gegen Trinidad & Tobago), dennoch wird man sich zu recht fragen dürfen: Warum steht diese Mannschaft überhaupt im Finale? Die Auftritte waren bisher nämlich mehr als pomadig, außer den erwähnten beiden Spielen. Die Spiele gegen Guatemala (0:0), Costa Rica (1:0 n.V.) und zuletzt gegen Panama (2:1 n.V.) zeigten, dass dieses Team gehörige Probleme hat, wenn es selber das Spiel machen muss und der Gegner sich an seinem eigenen 16er verschanzt. Gegen Mannschaften, die selber ihr Glück in der Offensive suchen kann Mexiko entstehende Lücken sehr gut ausnutzen und selber eine Menge Tore erzielen.
Geht es dagegen gegen eine kompakte gegnerische Mannschaft, stoßen die Mittelamerikaner mehr als deutlich an ihre Grenzen.
Dazu kommt noch, dass man dieses Finalspiel mehr als Glücklich erreicht hat. Das Viertelfinale wurde gegen Costa Rica, die auch nicht wirklich in einer Topform waren, durch einen Elfmeter in der Verlängerung entschieden. Und um Elfmeter und Verlängerungen ging es auch im Halbfinale, allerdings auf zweifelhafte Art und Weise. Gegen Panama war man ab der 24. Spielminute in Überzahl, konnte aber aus eben dieser überhaupt nichts machen. Im Gegenteil, Panama erzielte nach 56 Minuten sogar noch das Führungstor. In der Schlussphase wurde den Mexikanern dann auch noch ein Elfmeter regelrecht geschenkt, als Torres von Panama hinfiel und, sicher unglücklich, mit dem Arm auf den Ball fiel. Der sichere Elfmeterschütze Guardado verwandelte dennoch den gepfiffenen Elfmeter in der 100. (!) Spielminute. Dieses Kunststück gelang ihm dann kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung nochmal, was nun den Finaleinzug bedeutete.
Man kann den Wut der Mannschaft aus Panama verstehen, so twitterten sie direkt nach dem Spiel ein Bild aus der Kabine, auf dem sie ein Transparent hoch hielten auf dem unter anderem drei Mal das Wort „Betrüger“ geschrieben war und das gesamte Team eine „Daumen runter-Geste“ machten.

Einschätzung: Rein von der Qualität der einzelnen Spieler kann man bei diesem Spiel sicher auf das Ergebnis kommen, dass Mexiko hier doch den Gold-Cup holen muss. Das ist aber weit gefehlt, wenn man sich die einzelnen Spiele genau anschaut. Mexiko wirkt oft ideenlos gegen Gegner, die kompakt auftreten. Auf genau so einen Gegner treffen sie nun mit Jamaika, die zudem noch voller Euphorie nach einem Sensationssieg im Finale stehen.
Da, wie beschrieben, Mexiko es sich schwer tut gegen defensive Gegner und Jamaika eher darauf bedacht ist, erst einmal das eigene Tor zu sichern. Ein Torreiches Finale werden wir – aller Voraussicht nach – leider nicht geboten bekommen.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_Quotoen4 Siege in Folge: Das liest sich gut und so fühlt es sich sicherlich auch für die Fußballer von Winnie Schäfer an. Natürlich gibt einen so ein Sieg gegen die „Übermächtige“ USA gehörig Selbstvertrauen. Aber auch die Spiele davor haben sicher gehörig zum Selbstbewusstsein beigetragen. Auch gegen (noch) stärkere Gegner, als die USA für Jamaika schon war, wurde man nicht abgeschossen. So z.B. bei der Copa America, als man auch dem Vizeweltmeister Argentinien gerade einmal 1:0 unterlag und dabei eine ansprechende Leistung bot. Ein Schmankerl für alle, die viele Tore sehen wollen sind Spiele mit Jamaikanischer Beteiligung allerdings nicht, sieben der acht letzten Spiele endeten mit nur einem Tor!

Wenn man sich Mexikos Ergebnisse ansieht, könnte man sich schon fragen, ob sie Fußballspiele wirklich gewinnen wollen, oder jeden Gegner zu einem schiedlich-friedlichen Unentschieden einladen. In Neun der letzten 12 Partien ging nach den 90 Minuten keine Mannschaft als Sieger vom Platz, wenn die Mexikaner im Match beteiligt waren.

Dabei spricht der direkte Vergleich der beiden Kontrahenten gnadenlos für die mexikanische Nationalmannschaft. Elf Spiele wurden zwischen beiden Verbänden bisher ausgetragen, alleine acht davon gewann Mexiko. Lediglich ein Spiel konnten die Kicker aus Jamaika für sich entscheiden, was schließlich zwei Unentschieden nach sich zieht im direkten Vergleich. Das letzte Spiel in der WM-Quali endeten übrigens 1:0 für die Mexikaner, ein halbes Jahr davor im Hinspiel der WM-Quali schaffte Jamaika ein 0:0 in Mexiko!

Einschätzung: Auch dieses Spiel ist vom Papier und der Historie her eine klare Kiste. Das war das Spiel der USA gegen Jamaika allerdings auch schon, das Ende kennen wir nun mittlerweile alle. Vergleicht man die letzten Spiele miteinander muss man zu dem Schluss kommen, dass Jamaika, wegen ihrer Form, wirklich bessere Chancen auf den Titel hat. Alles in allem zeigen aber auch die letzten Ergebnisse, dass es ein enges, knappes Spiel mit wenig guten Chancen und noch weniger Toren werden wird. Wir könnten uns sogar sehr gut vorstellen, dass beide Mannschaften über 120 Minuten gehen müssen.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenBei diesem Spiel muss man wirklich gehörig aufpassen, nicht einen klassischen Fehler im Bereich Sportwetten zu machen: Dem vermeintlich sicheren Favoritentipp. Auffällig in dieser Konstellation der beiden Teams ist eindeutig, dass hier wahrscheinlich sehr wenige – vielleicht sogar gar keine in den regulären 90 Minuten – fallen werden. So schätzen wir den Tipp Under 3.5 als ziemlich sicher ein, immerhin gibt es bei Ladbrokes noch eine Quote von 1,18, die man sicher gut als Kombifüller gebrauchen kann.
Des Weiteren ist es wirklich nicht so unwahrscheinlich, dass Jamaika die ganz große Sensation schaffen kann und sich diesen Titel sichert. Mexiko hatte in diesem Turnier fast ausschließlich gehörige Probleme, während man sich bei den Jamaikanern regelrecht in eine Euphorie gespielt hat. Wer das bedenkt und bei mittlerem Risiko eine Wette abschließen will, dem empfehlen wir die doppelte Chance 1X zu einer sehr guten Quote von 1,87 bei bwin.
Für risikofreudigere Wettfreunde könnte ein Tipp auf ein Unentschieden interessant werden. Hier muss man darauf achten, wie oft Mexiko in den letzten Spielen nach 90 Minuten remis gespielt hat und wie wenig Tore in den Spielen fallen, in denen die Nationalmannschaft von Jamaika mitspielt. Die Quote von 3,40 bei Interwetten für ein Unentschieden scheint hier sehr interessant.

Einschätzung: Wir glauben hier wirklich an eine Überraschung und das Jamaika im ersten Finale des Gold-Cups überhaupt gleich den ersten Titel einheimsen kann! Die Frage ist nur, wie spannend es die Mannschaften genau machen, eine Verlängerung ist wirklich mehr als möglich. Dabei ist Spannung wirklich garantiert, denn beide Teams werden sich hüten in solch einem wichtigen Finale den vielleicht entscheidenden Fehler zu machen, der seinem Land den Titel kostet!

Autor Mark Weber

 

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