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Co-Gastgeber Kanada vor dem Aus? Oder scheitert Costa Rica?

Es ist mehr oder weniger ein Endspiel, wenn sich Kanada und Costa Rica am letzten Spieltag in Gruppe B des Gold Cups gegenüberstehen. Zwar besteht die rechnerische Möglichkeit, dass es beide noch ins Viertelfinale schaffen, doch die Chancen dafür sind gering, sodass nur für den Sieger der Traum vom kontinentalen Triumph weitergehen dürfte. Mitausrichter Kanada, der nach zwei Auftritten in den USA nun in der Nacht zum Mittwoch (15.07.2015) ab 2.30 Uhr erstmals vor heimischem Publikum in Toronto ran muss, steht nach nur einem Punkt aus zwei Spielen noch ein Stück mehr unter Druck. Während Costa Rica ein drittes Remis im dritten Spiel dazu reichen könnte, um als einer der beiden besten Gruppendritten weiterzukommen, wäre ein Unentschieden für Kanada wohl selbst dafür zu wenig.

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Kanada vs. Costa Rica im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Kanada – Costa Rica
  • Wettbewerb: Gold Cup 2015
  • Runde: 3. Spieltag, Gruppe B
  • Anstoß: Mittwoch, den 15. Juli 2015 um 02.30 Uhr
  • Ort: BMO Field, Toronto
  • Kanada: 4. Platz, 1 Punkt, 0:1 Tore
  • Costa Rica: 2. Platz, 2 Punkte, 3:3 Tore

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Zahlenspielereien

  • Gute Defensive: Kanada kassierte in den letzten sechs Spielen nur ein Gegentor
  • Sieglos: Costa Rica ist seit acht Partien ohne Sieg (fünf Remis, drei Niederlagen)
  • Wenig Tore: Zwischen Kanada und Costa Rica fallen im Schnitt nur 1,88 Tore
  • Keine hohen Siege: Nur zweimal in 17 Duellen gelang einer Mannschaft mehr als zwei Tore
  • Gute Bilanz: Costa Rica hat nur eines der letzten sieben direkten Duelle verloren

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikFür Kanada hat das Jahr 2015 mit einer 1:2-Testspielniederlage gegen Island zwar nicht optimal begonnen, doch im Anschluss daran blieb das Team von Trainer Benito Floro sechs Mal nacheinander ungeschlagen. Im erneuten Duell mit Island gelang ein 1:1, ehe Testspiele gegen Guatemala (1:0) und Puerto Rico (3:0) gewonnen werden konnten. Ebenso wie die Partien in der zweiten Runde der Qualifikation für die WM 2018 gegen Dominica (4:0 und 2:0). Nicht zuletzt wegen dieser vier Siege am Stück und vier Partien in Folge ohne Gegentor ging Kanada durchaus selbstbewusst in den Gold Cup, der allerdings mit dem 0:0 gegen El Salvador enttäuschend begann. Zwar blieben die Canucks erneut ohne Gegentreffer, doch nach vorne lief nicht viel zusammen. Und dies setzte sich im zweiten Spiel gegen Jamaika fort, als aber in der Nachspielzeit zu allem Überfluss noch die gegentorlose Serie riss und am Ende eine bittere 0:1-Pleite stand. Ob Coach Floro nun im letzten Spiel von seinem defensiv ausgerichteten 5-4-1 abweicht, weil ein Sieg Pflicht ist, bleibt abzuwarten. Ausgerechnet gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner eine andere Marschroute wählen zu müssen, wäre allerdings sicher kein Vorteil.

Costa Rica hat im vergangenen Sommer bei der WM 2014 mit dem Einzug ins Viertelfinale den größten Erfolg der Verbandsgeschichte gefeiert und zunächst trotz des Trainerwechsels von Jorge Luis Pinto zu Paulo Wanchope an die in Brasilien gezeigten Leistungen anknüpfen können. Weil das Viertelfinal-Aus nach Elfmeterschießen gegen die Niederlagen statistisch nicht als Niederlage gewertet wurde, konnten die Ticos ihre Serie nach der WM auf 13 ungeschlagene Spiele ausbauen. Erst im April riss diese Serie mit einem 1:2 gegen Panama und dieses Spiel hat offenbar Spuren hinterlassen. Denn es folgten drei Testspiele gegen Kolumbien (0:1), Spanien (1:2) und Mexiko (2:2) ohne Sieg, wobei aber die Qualität der Gegner nicht außer Acht gelassen werden sollte. Beim Gold erwischten die Ticos auch keinen Auftakt nach Maß. Gegen Jamaika gelang es zwar einen frühen Rückstand in eine 2:1-Führung zu drehen, doch in der Schlussphase kassierte die Wanchope-Elf noch den 2:2-Ausgleich. Ähnlich lief es im zweiten Gruppenspiel gegen El Salvador, als Bryan Ruiz nach einer Stunde die Führung markierte, aber in der Nachspielzeit der Ausgleich hingenommen werden musste. Den nun vorhandenen Druck hat sich Costa Rica, das beim gesamten Turnier ohne den verletzten Stammkeeper Keylor Navas auskommen muss, nun wegen den Nachlässigkeiten in den Schlussphase der ersten beiden Spiele selbst zuzuschreiben.

Einschätzung: Beide Mannschaften haben sich den Verlauf des Gold Cups sicherlich anders vorgestellt und beide mussten am zweiten Gruppenspieltag mit einem späten Gegentor einen Nackenschlag wegstecken. Psychisch dürfte die Verfassung deshalb beiderseits ähnlich angeknackst sein, worüber Kanada aber der Heimvorteil hinweghelfen könnte. Individuell freilich ist Costa Rica auch ohne Stammkeeper Navas besser besetzt.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_Quotoen17 Mal standen sich beide Nationen bislang gegenüber. Achtmal verließ Costa Rica den Platz als Sieger, während es Kanada bei fünf Unentschieden auf vier Siege bringt. Bemerkenswert ist aber, dass Kanada die bessere Gold-Cup-Bilanz aufweist und bei der Kontinentalmeisterschaft auf zwei Siege, drei Remis und nur einer Niederlage gegen Costa Rica kommt. Costa Rica verlor allerdings nur eines der letzten sieben Duelle – natürlich beim Gold Cup im Jahre 2007. Spiele zwischen Kanada und Costa Rica sind unabhängig vom Sieger oft durch Torarmut geprägt. Lediglich 1,88 Treffer im Schnitt sind eine magere Ausbeute. Ebenso, dass in 17 Vergleichen nur zwei Mal eine Mannschaft drei Tore erzielt hat und auch nur drei Mal zwei Treffer – ansonsten trafen beide Teams höchstens einmal.

Einschätzung: Die Statistik lässt nicht unbedingt auf einen Favoriten schließen, deutet aber klar darauf hin, dass die Zuschauer im BMO Field in Toronto kein Torfestival zu sehen bekommen werden.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenBringt Costa Rica seine größere Qualität auf den Platz und vermeidet defensive Nachlässigkeiten wie in den ersten beiden Spielen, dürften die Ticos die Partie zumindest nicht verlieren. Die Quote 1,20 von Tipico für Wetten auf Costa Rica bei Handicap 1:0 für die Ticos klingt deshalb im Verhältnis zum Risiko sehr interessant. Bei der Chancen-Risiko-Abwägung erscheinen Tipps auf wenige Tore angesichts der Vielzahl der Argumente, die für eine torarme Partie sprechen, aber noch lukrativer. Für Under 2,5 stammt die Top-Quote 1,50 von Interwetten und für Under 1,5 bietet Betway mit der 2,50 die Höchstquote. Auf maximal ein Tor zu setzen ist zwar immer sehr gewagt, doch die Statistik des direkten Duells und die jüngsten Ergebnisse beider Mannschaften liefern gute Gründe für eine solche Wette.

Einschätzung: Zwei Tore sind schnell erzielt, sei es durch Sonntagsschüsse oder krasse Abwehrfehler. Daher ist ein Tipp auf Under 1,5 nur etwas für Wettfreunde, die gerne höheres Risiko gehen. Mit Under 2,5 kann man aber angesichts der vielen vorliegenden Fakten, die gegen ein Torfestival sprechen, im Normalfall nicht viel falsch machen und sich zugleich doch die Chance auf eine ordentliche Rendite sichern.

Autor Mark Weber

 

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