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HSV vor dem Abgrund: Letzte Ausfahrt, Karlsruher SC?

Irgendwie ist es dem HSV bisher ja immer gelungen, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Doch dieses Mal auch? Ein Spiel bleibt den Rothosen noch Zeit, den Abstieg aus der Bundesliga zu verhindern. 90 Minuten, vielleicht 120, dann könnte der Super-GAU für die Norddeutschen besiegelt sein – oder aber eben nicht. Der Karlsruher SC jedenfalls hält im Rückspiel im Wildparkstadion am Montagabend (1. Juni 2015 Uhr) alle Trümpfe in der Hand, die Rückkehr in die Bundesliga perfekt zu machen. Vor allem die starken Abwehrleistungen, aber auch die sehr gute Heimbilanz sprechen für die Badener. Das hat auch unsere detaillierte Wettanalyse auf Sportwette.net zu dieser Paarung ergeben, die wir euch nachfolgend präsentieren.

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Karlsruhe vs. Hamburg im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Karlsruher SC – Hamburger SV
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: Relegation Rückspiel
  • Anstoß: Montag, den 1. Juni 2015 um 20.30 Uhr
  • Ort: Wildparkstadion, Karlsruhe
  • KSC 2. Liga: 3. Platz, 58 Punkte, 46:26 Tore
  • HSV Bundesliga: 16. Platz, 35 Punkte, 25:50 Tore

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Zahlenspielereien

  • 19 Heimspieltreffer: sind nicht die beste Bilanz, doch nur zwei Partien verlor der KSC
  • 7 Gegentreffer: mussten die Badener zu Hause lediglich hinnehmen – beeindruckend
  • 9 Treffer auswärts: Mehr schoss der Hamburger SV in der Bundesliga nicht – schwach
  • 3 Siege, 3 Remis: So lautet die Ausbeute der Rothosen in 17 Gastspielen in der 1. Liga
  • 4 Auswärtssiege: schaffte der HSV im Wildpark – in allerdings schon 27 direkten Duellen

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikVerzichten muss der Karlsruher SC im Rückspiel der Relegation auf Verteidiger Dominic Peitz wegen seiner zehnten Gelben Karte. Wo wir aber gerade die Abwehr erwähnen: Sie ist der große Pluspunkt im Kampf um den Aufstieg, denn im Wildparkstadion hat der KSC in 17 Heimspielen gerade einmal sieben Gegentreffer (!) kassiert. Eine eindrucksvolle Statistik. Somit ist klar, dass die Gegner nur selten etwas zu jubeln hatten: Nur zwei Heimspiele gingen verloren. Nicht völlig risikolos bleibt der Tipp auf einen Heimsieg trotzdem, denn auch acht Matches endeten in Karlsruhe unentschieden. Das wiederum liegt daran, dass den Badenern in den 17 Heimspielen nur 19 eigene Treffer gelangen. Dafür stellen sie mit Rouwen Hennings den Torschützenkönig der zweiten Liga, was der HSV ja auch schon zu spüren bekam. Zuletzt siegte Karlsruhe im Heimspiel gegen 1860 München klar und eindeutig mit 2:0 – so wurde das Minimalziel dritter Platz erreicht. Davor ging das zweite Heimspiel verloren, mit 0:1 gegen Aufsteiger Darmstadt 98.

Gojko Kacar war bislang das As im Ärmel der Hamburger und von Trainer Bruno Labbadia. Drei ganz wichtige Treffer erzielte Kacar, doch in Karlsruhe wird ihm kein viertes Tor gelingen, denn er fehlt ebenso gesperrt wie Abwehrrecke Heiko Westermann, der mit seiner Routine sicherlich sehr weitergeholfen hätte. Von den letzten sieben Gastspielen gewann Hamburg nur ein einziges, seinerzeit mit 2:1 beim 1. FSV Mainz 05. Ein ganz wichtiges Match indes beim VfB Stuttgart verloren die Norddeutschen nach ganz schwacher Leistung beim VfB Stuttgart. Insbesondere die Auswärtsstatistik der Rothosen muss den eigenen Fans das Blut in den Adern gefrieren lassen, denn der HSV hat in fremden Stadien in 17 Matches lediglich neun Tore erzielt und muss beim KSC mindestens ein Tor erzielen, weil ein 0:0 nicht reichen würde. Drei Partien auswärts wurden in der Bundesliga gewonnen, drei Mal reichte es noch zu einem Unentschieden. Das alles sind Zahlen, die den Karlsruher SC kaum schocken oder Angst einflößen dürften.

Einschätzung: Zugegeben, die Offensive im heimischen Wildpark ist nicht unbedingt ein Prunkstück, sehr wohl aber die Defensive. Und ein 0:0 würde Karlsruhe ja auch schon reichen. Insgesamt sprechen alle Zahlen eher für den KSC, der nach dieser Kategorie unserer Wettanalyse deswegen auch die Führung übernimmt.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDrei Mal trafen sich die beiden Kontrahenten schon zu Partien mit K.-o.-Charakter, nämlich im DFB-Pokal im Wildparkstadion. In allen drei Matches behielt der KSC die Nerven und gewann nach 90 Minuten. Und auch die Heimbilanz in der Fußball-Bundesliga liest sich absolut positiv. Karlsruhe holte in 24 Partien zehn Siege und spiele zehn Mal unentschieden. Nur vier Mal indes gingen die Norddeutschen als Sieger vom Platz. Von den zehn Remis endeten übrigens drei mit einem Endstand von 2:2, was in diesem Fall dem Hamburger SV zum Klassenerhalt reichen würde. Im Hinspiel der Relegation waren die Gäste aus Baden ganz sicher nicht die schlechtere Mannschaft. Ganz im Gegenteil: Karlsruhe hatte mehrfach die Chance, die Partie mit einem 2:0 vorzuentscheiden. Das wäre dann vermutlich auch das aus für den HSV gewesen, selbst wenn der zum 1:2-Anschluss gekommen wäre. So aber bedeutete das Hamburger Tor den 1:1-Ausgleich. Und der wiederum bedeutet: Mit einem Auswärtssieg haben die Hanseaten die Klasse gehalten, mit einem 2:2, 3:3 usw. ebenfalls.

Einschätzung: In den Heimspielen hat Karlsruhe die Nase klar vorne. In 27 Pflichtspielen gab es 13 Siege und sieben Unentschieden, die zumindest zur Verlängerung reichen würden. Hamburg hätte in den sieben restlichen Partien den Abstieg verhindert.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenDer KSC stellt die beste Hintermannschaft der zweiten Liga und die stärkste Abwehr in den Heimspielen. Hamburg reist mit der schwächsten Auswärtsoffensive nach Karlsruhe, wo die Hausherren selbst auch mit Toren geizen. Hier geht es also gar nicht anders, als mit einem Under 3.5 das Risiko weitgehend einzuschränken. Mybet zahlt mit 1,25 hierfür noch die beste Quote auf dem Markt der Sportwettenanbieter. Wer etwas riskanter auf ein Under 2.5 setzt, was ja auch schon im Hinspiel eingetreten ist, wird mit einer Quote von 1,70 bei Interwetten belohnt. Bei diesem Buchmacher sind wir auch auf eine besonders lohnenswerte Wette aufmerksam geworden. Denn wer darauf tippt, dass der KSC sein Heimspiel in der Relegation nach 90 Minuten gegen den Hamburger SV siegreich gestaltet, der profitiert bei Interwetten von einer Value Bet. 2,40 beträgt die tolle Quote für den Sieg der Hausherren im Wildpark.

Einschätzung: Wer es vorsichtig angehen lassen wir, tippt eine Under-Torwette. Wir wollen euch aber vor allem die Heimsiegwette ans Herz legen. Viele, wirklich sehr viele Fakten sprechen für den KSC. Umgekehrt für den HSV nur wenige Dinge. Das Risiko wird belohnt mit einer wertigen Wette.

Autor Mark Weber

 

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