1. FC Union Berlin verliert das Derby, Robert Andrich und dann auch noch Max Kruse

Hertha BSC - Union Berlin 3:1

Aktualisiert Feb 2021

Dirk Hofmann
Von Dirk Hofmann
Redakteur

Was für ein Derby in der Hauptstadt! Was für eine Wende! Der 1. FC Union Berlin führte zwar beim Stadtrivalen Hertha BSC. Doch nach 90 Minuten hieß es: Berlin ist Blau-Weiß. Zwei Serien rissen beim 3:1 (0:1): Die Alte Dame feierte endlich den ersten Heimsieg der Saison 2020/21. Und Union verlor nach acht Partien mal wieder überhaupt ein Spiel.

Danach hatte es aber zumindest in der ersten Hälfte nich ausgesehen. Denn das erste Tor im Berliner Derby gehörte den Gästen aus Köpenick. Schon nach 20 Minuten ging der 1. FC Union in Führung. Weil Ingvartsen erst am schnellsten schaltete, sich dann auf engstem Raum gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Ball toll auf Awoniyi weiterleitete. Dass der mit der Kugel umzugehen weiß, ist auch klar. Der Leihspieler vom FC Liverpool schob zum 1:0 ein, obwohl er den Ball gar nicht richtig getroffen hatte. Schwolow im Hertha-Kasten war zwar mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (20.).

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Andrich fliegt schon nach 23 Minuten vom Platz

Nur drei Minuten später fiel zwar nicht der prompte Ausgleich für Hertha BSC. Und trotzdem war es die Schlüsselszene im Derby, die dafür sorgte, dass die Partie später kippen sollte. Denn Union-Spieler Robert Andrich verwechselte die Sportart. Mit einem Hollywood-reifen Kung-Fu-Tritt traf er Herthas Lucas Tousart am Hals. Dafür gab es glatt Rot und auch keinerlei Diskussionen (23.). Fortan mussten die Eisernen mit zehn Man noch weit über eine Stunde in Unterzahl überstehen.

Der Ausgleich fällt zu früh

Diese Aufgabe erledigten sie mit viel Leidenschaft im ersten Abschnitt noch ganz ordentlich. Doch es folgte der nächste Patzer – dieses Mal durch den Keeper. Weil Luthe im Kasten des 1. FC Union den Schuss von Cunha nach vorne abklatschen ließ, hatte Pekarik alle Zeit der Welt, um zum Ausgleich schon nach nur sechs Minuten im zweiten Durchgang abzustauben (51.). „Vielleicht kam das Gegentor in Unterzahl zu früh“, erkannte auch Unions Trainer Urs Fischer hinterher völlig richtig.

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Luthe mit einem unglücklichen Auftritt

Auch beim 2:1 patzte Luthe mit einem misslungenen Pass. Hertha BSC eroberte sich so das Leder schnell zurück, das Piatek schlussendlich ins Netz beförderte. Der Schuss war noch abgefälscht. Und auf einmal lag Hertha irgendwie glücklich doch vorne (74.). Piatek machte drei Minuten später mit dem 3:1 den Deckel drauf (77.). Doch damit war das Derby noch nicht beendet für den 1. FC Union Berlin. Der muss nun nämlich auch noch um Max Kruse bangen, der sich in der Nachspielzeit verletzte. Es droht eine lange Pause mit Knieverletzung. Eine Diagnose ist noch offen.

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