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Bayern-Präsident plädiert für Lockerungen bei 50+1

Aktualisiert Mai 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Sorgt die Krise im deutschen Fußball dafür, dass sich die Bundesliga von der 50+1-Regel verabschiedet und sich Investoren öffnet? DFL-Geschäftsführer Christian Seifert warnte vor solch einer Entwicklung, etliche Klubs pflichteten ihm bei. Beim FC Bayern allerdings ist man geteilter Meinung. Der neue Präsident Herbert Hainer könnte sich einige Lockerungen durchaus vorstellen.

„“Jetzt die 50+1-Regel aufzuheben – unabhängig davon, ob das überhaupt ginge, und bisher hat noch niemand diesen Antrag gestellt – ich weiß nicht, ob das der richtige Ansatz wäre. Genau in dieser Phase über Investoren-Modelle zu sprechen, ist vielleicht nicht der richtige Ansatz.“, so sorgenvoll äußerte sich Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL, vor einigen Tagen. Er möchte verhindern, dass Investoren den deutschen Fußball stürmen. Unterstützung bekam er von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. „Mich rufen seit Jahren Leute an, die viele hundert Millionen Euro zahlen wollen, wenn wir denn nur die 50+1-Regel abschaffen – damit sie dann die Mehrheit übernehmen können. Beim BVB ist das komplett ausgeschlossen. Aber je mehr Vereine unter existenziellen Druck kommen, desto eher wird das passieren.“ Branchenprimus Bayern München ist allerdings der Meinung, dass man 50+1 durchaus ein wenig lockern könnte. Der deutsche Rekordmeister muss Jahr für Jahr mit finanzstarken Teams aus ganz Europa konkurrieren und fürchtet einen Nachteil.

Individuelle Entscheidungen

Herbert Hainer, seit November Präsident an der Säbener Straße, möchte keine einheitliche Regelung mehr. Wer sich der 50+1-Regelung weiterhin bedienen möchte, solle das tun. Möchte ein Verein allerdings Investoren die Tür öffnen, könnte man diesen Schritt ebenso erlauben. „Man muss ja auch mal als Fakt sehen, dass die 50+1-Regel jetzt bestimmten Vereinen nicht geholfen hat. Insofern muss man das natürlich auch überdenken. Ich bin der Meinung, dass man es den Vereinen selber überlassen sollte, wie viele Anteile sie abgeben wollen. Ich denke, dass kann man in die Eigenverantwortung der einzelnen Vereine geben. Der eine hat einen stärkeren Kapitalbedarf, der andere einen schwächeren. Und das sollten die Vereine dann selber entscheiden können.“ Die Münchner selbst benötigen keine Hilfe von Investoren, auch die aktuelle Krise übersteht der Verein Dank einem starken Wirtschaften der letzten Jahrzehnte. Andere Vereine jedoch werden es nicht aus eigener Kraft aus dem derzeitigen Tief schaffen.

Einheitliche Regelung?

Im Gegensatz zu Hainer sprachen sich andere Klubs dafür aus, die Regel 50+1 zu zementieren und sogar gesetzlich zu verankern. In sämtlichen Topligen Europas ist es Investoren möglich, sich in die Klubs einzukaufen und die absolute Mehrheit zu erlangen. Der FC Bayern denkt nicht zum ersten Mal über eine Lockerung nach. Auch, wenn die Münchner wirtschaftlich auf sehr sicheren Beinen stehen: Die Konkurrenz kann Spielern höhere Gehälter zahlen und hängt den Rekordmeister teilweise bei Ablösesummen ab. Stellenweise macht es den Anschein, als sei der FCB in Europa nicht mehr wettbewerbsfähig. Vor allen Dingen in England beherrschen Investoren die Liga. Ein Sensationsmeister wie Leicester City vor einigen Jahren? In der Bundesliga undenkbar, da kleinere Klubs keine Geldgeber aus China in der Hinterhand haben. Noch hat der FC Bayern nicht viele Fürsprecher, die meisten Vereine wünschen sich ein Fortbestehen von 50+1. Spannend wird, wer diese Meinung auch nach der Krise vertritt.

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