Deadline Day: Schalke tauscht die Innenverteidiger, Hertha BSC langt auch noch zu

Shkodran Mustafi Schalke 04

Aktualisiert Feb 2021

Mark Weber
Von Mark Weber
Redakteur

Es ging noch einmal turbulent zu am Montag, dem letzten Tag, bevor das Transferfenster wieder geschlossen wurde. Und es dauerte lange, bis der FC Schalke 04 seine Transfers unter Dach und Fach gebracht hatte. Doch gegen 23 Uhr war es soweit. Dann meldeten die Königsblauen Vollzug. Und der liest sich so.

Ozan Kabak wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Liverpool. Es war kein Geheimnis, dass Jürgen Klopp und die Reds großes Interesse am Schalker hatten. Jetzt, da die Sorgen in der Abwehr immer größer wurden, reagierte die englische Meister. Kabak wird ausgeliehen, aber sein Vertrag mit einer Kaufoption ausgestattet. Bedeutet: Für etwas mehr als 20 Millionen Euro kann der FC Liverpool im Sommer zuschlagen – und so Geld in die klammen Kassen in Gelsenkirchen spülen.

Shkodran Mustafi schließt die Lücke in Schalkes Defensive

Ozan Kabak trifft im Norden Englands auf einen weiteren Ex-Schalker. Denn auch Joel Matip trägt ja das Trikot der Reds. Doch klar war ebenso: Dieser Deal würde nur funktionieren, wenn die Schalker noch Ersatz finden würden. Gut also, dass Weltmeister Shkodran Mustafi seinen Vertrag beim FC Arsenal zuvor noch schnell aufgelöst hatte. Im Sommer wäre sein Vertrag eh bei den Gunners ausgelaufen. So wechselt der 28-jährige Innenverteidiger also ins Ruhrgebiet.

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„Wirtschaftlich ergibt der Transfer von Ozan Kabak für Schalke 04 extrem viel Sinn“, begründet Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider die „Transferaktivitäten. „Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass Shkodran Mustafi die entstandene sportliche Lücke füllen wird“, so Schneider weiter.

Rashica kommt nicht, dafür aber Radonjic

Doch nicht nur die Schalker waren emsig auf dem Transfermarkt aktiv. Auch Hertha BSC will sich dank zweier Neuzugänge möglichst schnell aller Abstiegssorgen entledigen. Und auch die Alte Dame setzt dabei auf einen Weltmeister. Die Berliner eisten nämlich Sami Khedira von Juventus Turin los. Und weil ein Deal mit Werder Bremen in Sachen Milot Rashica nicht vom Erfolg gekrönt war, wurde Hertha BSC außerdem noch in Frankreich fündig. Mit Nemanja Radonjic wurde ein 24-jähriger Flügelflitzer von Olympique Marseille bis zum Sommer ausgeliehen.

Für den Serben besitzt der Club aus der Hauptstadt dann eine Kaufoption.Sportdirektor Arne Friedrich ist davon überzeugt, dass Radonjic in Berlin einschlagen wird: „Er hat seine Qualitäten sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft regelmäßig unter Beweis gestellt. Wir freuen uns sehr auf ihn.“


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