Bis zu 150€ Bonus *** Nagelsmann wettert: Kein Elfer! *** Wir sagen auch #yeah! Super Geburtstagsaktion bei Interwetten *** BVB hat es fast geschafft: Dank Haaland *** Skybet Logo Skybet: 10 Euro Gratiswette für Neukunden *** Bet3000 Logo 150€ Willkommensbonus & 20€ Gratiswette *** Die besten Wett-Tipps für Inter Mailand - Real Madrid ***

Deutsche Ultra-Szene fordert Abbruch der Bundesliga

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die DFL plant, am 9. Mai wieder mit der Bundesliga beginnen zu können. Damit dies genehmigt wird, müssen einige Regeln getroffen werden. Auch die Genehmigung der Regierung ist von Nöten. Während sich die Politik vorsichtig optimistisch zeigt, kritisiert die Ultra-Szene diesen Schritt nun scharf. Sie fordert: Brecht die Saison ab.

Eigentlich sind sich alle einig: Wir müssen die Liga mit Geisterspielen zu Ende bringen, um so vielen Klubs wie möglich das Überleben zu sichern. Selbstverständlich erhält der Fußball keine Sonderrolle. Für ihn gelten die Gesetze, an die sich auch die restlichen Berufe halten müssen. Hierfür ziehen DFL, Vereine und die Politik an einem Strang. Eine Gruppe gibt es allerdings, die das so gar nicht gutheißen möchte: Die berühmt berüchtigten Ultras, die einen Abbruch fordern. Ihrer Meinung nach würde sich der Fußball über andere Gesellschaftsfelder stellen. „Eine baldige Fortsetzung der Saison wäre blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft. Der Profifußball ist längst krank genug und gehört weiterhin in Quarantäne. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten bzw. erneut zu starten.“

Eigennütziges Statement?

Die Aussage „Der Fußball ist schon lange krank“ lässt aus Ultas-Sicht tief blicken. Für sie ist es ein Unding, dass der Fußball vom Geld regiert wird. Vereine wie RB Leipzig, 1899 Hoffenheim oder auch den VfL Wolfsburg lehnen sie nicht nur seit Jahren ab, sie diffamieren sie auch in höchstem Maße. Unvergessen sind die vielen Schmähungen gegen Dietmar Hopp, die besonders zu Beginn dieses Jahres stark auffielen. Für sie ist jede Amtshandlung im Fußball, die mit viel Geld zu tun hat, falsch. „Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.“ Die Ultras stellen sich gegen jeden Verein, der ihrer Meinung nach zu viele Gelder von Investoren kassiert.

Ultras wollen Macht

Sie sagen: Uns wäre es egal, wenn unser Verein einige Ligen absteigt, solange wir uns nicht von einem Investoren retten lassen. Nicht nur der Fokus auf das Finanzielle stört. Sie prangern außerdem an, dass man den Fußball auf eine höhere Stufe stellen würde. Obwohl gestern von Seiten eines Labors bestätigt wurde, dass die Test-Kapazitäten ausreichen würden, schenken die Ultras diesem Statement keinen Glauben. Können oder wollen sie es nicht glauben? Fakt ist: Die Ultras definieren sich über Macht. Ihnen ist meist vollkommen egal, ob ihr Verein für ihr Verhalten eine Strafe zahlen muss oder ein Spiel sogar abgebrochen wird. Die Bayern führten mit 6:0 in Hoffenheim, als die Partie beinahe am grünen Tisch mit 2:0 für die TSG gewertet worden wäre. Nun wissen die Ultras: Gibt es monatelang Geisterspiele, haben wir nichts mehr zu sagen, niemand hört uns mehr an. Hinter ihrem gestrigen Statement steckt mehr als nur der Gesellschafts-Gedanke.

Odds correct at time of publishing

© Copyright 2020 Sportwette.net