Dicke Überraschung: Hansa Rostock spielt vor Zuschauern

Ostseestadion FC Hansa Rostock

Aktualisiert Mrz 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Damit war nicht zu rechnen! Der FC Hansa Rostock wagt einen Schritt zurück in die Normalität. Bereits am morgigen Samstag darf der Verein von der Ostsee vor 777 Zuschauern gegen den Hallescher FC antreten. Möglich macht dies die Corona-Landesverordnung in Mecklenburg-Vorpommern. Diese wurde am Donnerstagabend verändert und macht so den Weg für Zuschauer in der Arena frei.

Fußball-Deutschland blickt neidisch nach Rostock. Am Samstag (14 Uhr) trifft der FC Hansa Rostock im Ostseestadion auf den Hallescher FC. Die Hausherren müssen dabei nicht vor leeren Tribünen auflaufen. Hansa darf bis zu 777 Zuschauer empfangen. Eigentlich sogar noch mehr. Doch wie ist das möglich?

777 Zuschauer – kein Zufall

Wenn am Samstag im Ostseestadion der Ball rollt, dürfen Zuschauer endlich wieder live vor Ort dabei sein. Genau 777 Fans will Hansa Rostock in sein Ostseestadion lassen. Die Zahl ist kein Zufall. Es dürfen ausschließlich Bewohner der Hansestadt ins Stadion, die eine Dauerkarte besitzen. Zudem ist die 7 so etwas wie die Lieblingszahl des Vereins. Möglich wären laut Vorstandschef Robert Marien auch mehr Zuschauer gewesen. Man hätte sich jedoch bewusst für die 777 Fans entschieden.

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Möglich gemacht wird das Zuschauer-Comeback durch die Fortschritte der Stadt. In Rostock lag der Inzidenzwert am Donnerstag bei nur 22,9. Die Corona-Landesverordnung wurde angepasst. Dennoch erfolgt der Eintritt nur unter strengen Vorgaben. An drei Eingängen der Arena wird es Schnelltests geben. Die VIP-Besucher werden unter Aufsicht im Auto getestet. Während des gesamten Spiels müssen die Zuschauer zudem den Mindestabstand einhalten und Masken tragen.

Rostock bleibt Vorreiter

Dass ausgerechnet Rostock als erster Club wieder Zuschauer ins Stadion lässt, überrascht nicht wirklich. Bereits im Herbst durften im Pokal 7.500 Anhänger beim Spiel gegen den VfB Stuttgart dabei sein. Infektionen oder andere Komplikationen gab es damals nicht. Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen: „Es gibt ein super durchdachtes Hygienekonzept und sehr gute Umsetzungsvorschläge. Ich möchte, dass alle, die am Samstag nach Rostock schauen, sagen: Die machen das gut.“ Genau das dürfte sich wohl auch das gesamte Fußball-Deutschland wünschen.

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