Druck auf Dardai: Irre Vertragsklausel in Berlin

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Aktualisiert Jan 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Hertha BSC durchläuft in den vergangenen Wochen einen Abwärtstrend. Diese Entwicklung hat die Verantwortlichen dazu gebracht, neben Michael Preetz auch Cheftrainer Bruno Labbadia vor die Tür zu setzen. Ersetzt wurde Letzterer durch Pal Dardai. Und der muss liefern. Sollte er das nicht tun, darf er gemäß einer Klausel in seinem Vertrag ebenfalls direkt wieder abdanken. Der neue Coach steht also gleich gehörig unter Druck.

Ruhig die neue Aufgabe übernehmen und langsam etwas aufbauen? Nicht in der aktuellen Situation! Bei der Hertha geht es um den Überlebenskampf im Oberhaus. Und um den erfolgreich zu gestalten, muss der neue Coach Pal Dardai liefern. Offenbar hat der Chefcoach eine Klausel im Vertrag, die von ihm eine gewisse Punktzahl in den letzten 16 Partien erfordert. Gibt es die nicht, ist Dardai zum Sommer wohl direkt wieder weg.

Irre Klausel: Hertha fordert 24 Punkte von Dardai

Nach dem Rauswurf von Bruno Labbadia ist die Stimmung bei der Hertha in Berlin gereizt. Der neue Coach Pal Dardai soll dafür sorgen, dass der Kader wieder harmoniert. Und vor allem Punkte einbringt. Wie der „kicker“ berichtet, hat Dardai eine untypische Klausel in seinem Vertrag. Demnach müsse der Coach in den 16 restlichen Partien 1,5 Punkte pro Spiel erreichen. Macht insgesamt 24 Punkte oder acht Siege aus den letzten 16 Partien. Erfüllt Dardai die Vorgaben, dürfte sein Vertrag bis 2022 verlängert werden. Falls nicht, ist direkt im Sommer wieder Schluss.

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Doch was nützt der Hertha diese Klausel eigentlich, außer, dass der Trainer nervös werden könnte? Vor allem die Garantie, dass sich die Spieler reinhängen. Wäre Dardai einzig und allein als Übergangslösung vorgestellt worden, wären sicherlich ein paar Prozent hier und da auf der Strecke geblieben. So aber wissen die Kicker, dass der Coach auch im kommenden Jahr noch dabei sein könnte.

Berliner heiß auf Bobic?

Veränderungen soll es bei der Hertha künftig auch auf der Chefetage geben. Nach dem Aus von Michael Preetz haben die Berliner offenbar Interesse an Fredi Bobic, der bei Eintracht Frankfurt aktiv ist. Wer auch immer der neue Manager werden wird: Auch der dürfte ein Wörtchen bei der Trainerfrage mitreden wollen. Besser wäre für Dardai also in jeglicher Hinsicht, die Vorgabe zu erfüllen.

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