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Eskaliert der Streit in der 3. Liga?

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Während sich die 1. und 2. Bundesliga schnell einig war, die Liga unbedingt zu einem Ende bringen zu wollen, toben in Liga 3 seit Wochen Grabenkämpfe. Eine Seite will spielen, die andere abbrechen. Nun ist eine hauchdünne Entscheidung zu Gunsten einer Fortsetzung gefallen, die Streitereien aber gehen dennoch weiter.

Die DFL kümmert sich um sämtliche Belange der 1. und 2. Liga. Für die 3. Liga dagegen ist der DFB zuständig. Dieser steht vor der schwierigen Aufgabe, die 20 Klubs zu vereinen. Eine friedliche Lösung ist nicht mehr in Sicht. Von Beginn an bildeten sich zwei Lager. Während die eine Seite, darunter sämtliche Teams aus Bayern, unbedingt wieder spielen will, weigert sich die andere Seite bezüglich einer Fortsetzung. Auffällig dabei war: Unter den Teams, die die Saison abbrechen wollen, sind alle Abstiegskandidaten. Ein wenig Eigennutz schwingt bei der ein oder anderen Meinung also sicher mit. Mittlerweile haben alle Mannschaften ihre Stimme abgegeben. Das enge Ergebnis: Zehn Vereine stimmten für eine Fortsetzung der Saison, acht wünschen sich einen Abbruch. Zwei Teams enthielten sich. Damit ist klar: Die dritte Liga steht vor einer Fortsetzung und wartet nur noch auf grünes Licht von Seiten der Politik. Von ligaweitem Frieden kann jedoch keine Rede sein.

Vorwürfe und Zurückweisungen

„Wir haben nun ein tatsächliches Meinungsbild in der dritten Liga vorliegen. Damit ist ein sehr wichtiger Schritt gemacht. Das Ergebnis der Abfrage ist von allen zu respektieren und akzeptieren. Auch wenn das Bild nicht einheitlich ist, besteht eine mehrheitliche Meinung unter den Klubs, wie im Falle einer veränderten behördlichen Verfügungslage verfahren werden sollte.“, so DFB-Vizepräsident Peter Frymuth. Waldhof Mannheim gehörte zu den Teams, die vehement einen Abbruch gefordert hatten. Wie der Klub in der Tabelle positioniert ist? Ausgesprochen gut, Waldhof ist aktuell Zweiter, punktgleich mit Unterhaching, die SpVgg hat das schlechtere Torverhältnis. Klar ist: Wird die Liga abgebrochen, steigen die ersten beiden mit großer Wahrscheinlichkeit in die 2. Liga auf. Somit würde Mannheim in Anbetracht der sehr knappen Konstellation von einem Abbruch profitieren. Der Klub argumentierte mit gesundheitlichen Aspekten und führte dabei den Tod eines Spieler-Angehörigen an, der jedoch nicht nur auf Mitleid stößt.

1860 und Mannheim im Clinch

Markus Kompp, Chef der Mannheimer, verfasste eine Mail an alle Klubs, nachdem der Vater eines Spielers an den Folgen des neuartigen Virus gestorben war. Er führte den Vorfall als entscheidenden Grund an, wieso er für einen alternativlosen Abbruch plädiert. Die Antworten der anderen Klubs ließen nicht lange auf sich warten. Besonders die Vereine, die für eine Fortsetzung der Saison sind, reagierten eher ungehalten. „Dass Sie sich in Ihren Ausführungen nun über die Expertise der medizinischen Task Force der DFL stellen und den tragischen Vorfall in Ihrem Klub sportpolitisch positionieren, soll jeder aus moralischer Sicht selber bewerten.“, so die harten Worte von Günther Gorenzel, Geschäftsführer des TSV 1860 München. Kompp reagierte umgehend und echauffierte sich über die Worte seines Münchner Kollegen. Es sei an Frechheit nicht zu überbieten, dass der Vorwurf im Raum stehe, er würde einen Todesfall sportpolitisch nutzen. Kann die Liga trotz großen Streits wieder starten?

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