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Experten bekräftigen: Test-Kapazitäten reichen aus

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Am morgigen Donnerstag findet eine Videokonferenz der DFL zusammen mit den Vertretern der 36 Profiklubs statt. Dabei geht es um das weitere Vorgehen bezüglich kommender Geisterspiele ab dem 9. Mai. Im Fokus dabei steht die Frage nach der Regelmäßigkeit der Tests. Von mehreren Seiten kommt die Bestätigung: Die Kapazitäten sind ausreichend.

Die meisten Fußballfans freuen sich darüber, dass von Seiten der Politik positive Signale in Richtung Geisterspiele kommen. Die Gesellschaft ist allerdings ein wenig gespalten. Viele fürchten, dass man den Fußball gesondert behandelt. Klar ist, dass die Spieler regelmäßig auf das Virus getestet werden müssen. Gesprochen wird von circa 20.000 Tests, die man brauchen wird, um die verbleibenden neun Spieltage auszuspielen. Da taucht der Verdacht auf, dass man die Tests den Profis zur Verfügung stellt, während andere leer ausgehen. Hier widersprechen DFL und etliche Experten jedoch vehement. Der Fußball nutzt lediglich die Tests, die in den systemrelevanten Bereichen nicht benötigt werden. „Es geht an den Fakten vorbei, wenn unterstellt wird, dass eine mögliche engmaschige Testung eine Unterversorgung der Bevölkerung verursache. Die Test-Kapazitäten sind in den vergangenen Wochen massiv gesteigert worden.“, so ein Statement der DFL. Sie berufen sich auf die Mitteilungen von medizinischen Laboren, die genaue Zahlen veröffentlicht haben.

Offiziell: Test-Kapazitäten ausreichend

So seien circa 640.000 Tests pro Woche möglich. Damit wäre die Anzahl, die auf Fußballprofis fällt, leicht gedeckt. Der Berufsverband der Akkreditierten Medizinischen Labore in Deutschland (ALM e.V) hatte schon vor einigen Tagen angedeutet, dass die Kapazitäten ausreichend sind. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach stellte kürzlich die Behauptung auf, Geisterspiele dürfen nicht ausgetragen werden, da die Tests an anderen Stellen dringender benötigt werden. Klarer Widerspruch kommt vom Berufsverband. „Insgesamt wurden in der Woche ab Ostermontag 260.024 Tests durchgeführt – 12 Prozent weniger als in der Woche zuvor. Dabei konnten die Testkapazitäten abermals gesteigert werden – auf heute rund 640.000 Tests in der Woche. Die fachärztlichen Labore in Deutschland haben die Kapazität, mehr als bisher gezielt zu testen. Wir stehen bereit, den jetzt vermutlich höheren Bedarf an PCR-Diagnostik im Zusammenhang mit der Nachverfolgung von Kontaktpersonen nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen in den fachärztlichen Laboren zu bewältigen.“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Müller.

Labor aussagekräftiger als RKI

Auch Dr. Karl-Heinrich Dittmar, bei Bayer 04 als Direktor Sport für die medizinische Abteilung verantwortlich, sieht die Sache nicht überkritisch. Er ist bei der Werkself als Pandemie-Beauftragter tätig. Das Robert-Koch-Institut äußerte sich stets pessimistisch in Bezug auf mögliche Geisterspiele. Dittmar allerdings verlässt sich lieber auf die Zahlen der Labore. „Das RKI ist nicht ein Labor, das die praktische Arbeit macht. Das sind die Laboratorien. Und ob Kapazitäten bestehen oder nicht, müssen diese beurteilen. Und aktuell ist es definitiv so, dass jeder notwendige Test problemlos durchgeführt werden kann, und dass die ganzen Laboratorien Überkapazitäten haben. In verschwindend geringem Bereich Tests für Sportler zu machen, das nimmt keinem, der einen Test notwendig hat, einen Test weg. Es ist im Grundsatz kein Problem.“ Welches Wort mehr Gewicht hat, das der Labore oder das des RKI, wird sich in Kürze zeigen. Bislang darf man jedoch vorsichtig optimistisch sein.

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