FC Bayern München und Julian Nagelsmann: Eine Einigung steht unmittelbar bevor

Bayern München Julian Nagelsmann

Aktualisiert Apr 2021

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Es ist schon jetzt eine ungewöhnliche Woche für den FC Bayern München. Denn obwohl am kommenden Wochenende das Halbfinale im DFB-Pokal ansteht, müssen sich die Kicker von der Säbener Straße darauf nicht vorbereiten. Die Bayern schieden ja bekanntlich schon in der zweiten Runde beim Zweitligisten Holstein Kiel aus. Die Woche könnte allerdings noch ein wenig ungewöhnlicher werden. Denn offenbar steht eine Einigung in der Trainerfrage kurz bevor.

Das, worüber schon spätestens seit der Bekanntgabe von Hansi Flick, im Sommer als Coach der Münchner nicht weitermachen zu wollen, fleißig spekuliert worden war, nimmt Konturen an. Julian Nagelsmann könnte der neue Trainer beim FC Bayern München werden. Das jedenfalls vermelden bereits mehrere Medien, vom Kicker, über die Bild-Zeitung oder auch Spiegel Online. Nagelsmann selbst hat zwar noch einen laufenden Vertrag bis 2023 bei RB Leipzig. Und es würde wohl eine sehr hohe Ablösesumme kosten, ihn aus diesem Kontrakt herauszukaufen. Aber Geld hat an der Isar ja selten eine Rolle gespielt. Erst recht dann nicht, wenn es ein taktisch kluger Schachzug wäre.

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Wechsel wäre ein taktisch gelungener Schachzug

Denn zwar ging den Roten Bullen auf der Zielgeraden dann doch etwas die Luft aus. Mehr als je zuvor waren die Sachsen aber ein ernstzunehmender Konkurrent für den FC Bayern München. Vielleicht würde die Sache heute sogar noch etwas anders aussehen, hätte Rasenballsport nicht das Gipfeltreffen gegen Bayern seinerzeit knapp mit 0:1 verloren. So oder so etabliert sich Leipzig mehr und mehr zur zweiten Kraft in der 1. Bundesliga. Julian Nagelsmann als Trainer hat da großen Anteil. Ihn aus der Messestadt loszueisen wäre also für den deutschen Rekordmeister mehr als ein kluger Schachzug.


RB Leipzig fordert 25 Millionen Euro Ablöse

RB Leipzig allerdings verlangt für einen solchen Coup satte 25 Millionen Euro. Eine Summe, die für einen Trainer in der 1. Bundesliga noch nie auch nur ansatzweise in solch einer Dimension gezahlt wurde. Dass Nagelsmann davon träumt, den deutschen Rekordmeister einmal trainieren zu wollen, ist auch bekannt. Das war schon zu einer Zeit so, als er noch bei der TSG 1899 Hoffenheim an der Seitenlinie stand. „Ich bin sehr, sehr glücklich mit meinem Leben. Und der FC Bayern würde mich vielleicht noch ein Stück glücklicher machen.“ Mit diesem Interview sorgte Nagelsmann seinerzeit für Schlagzeilen. Sein Weg führte ihn dann aber nach Leipzig.

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Schnelle Entscheidung noch vor dem Halbfinale am Freitag?

Doch jetzt zeichnet sich ab, als könne alles sehr, sehr schnell gehen. RB Leipzig steht im Gegensatz zum FC Bayern München nämlich im Halbfinale um den DFB-Pokal. Die Roten Bullen sind am nächsten Freitag (30. April) ab 20.30 Uhr zu Gast bei Werder Bremen im Weserstadion. Zwei Schritte fehlen noch, dann könnte sich Julian Nagelsmann also sogar mit einem Titel aus Leipzig verabschieden. Und damit es möglichst wenig Störgeräusche vor dieser wichtigen Partie gibt, scheint eine schnelle Einigung durchaus realistisch zu sein.

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