FC Bayern: Sandro Wagner vor Rückkehr nach München?

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Aktualisiert Nov 2017

Die Redaktion
Von Die Redaktion
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Es wäre ein echter Kracher zur Rückrunde: Sandro Wagner soll kurz vor einer Rückkehr zum FC Bayern stehen. Der gebürtige Münchner verbrachte seine Jugend bei den Bayern (1995 bis 2008) und gilt nun als heißer Kandidat für den back Up-Platz Robert Lewandowskis. Eine Ablösesumme für den bis 2020 an Hoffenheim gebundenen Stürmer fiel noch nicht.

Gemunkelt wurde es schon länger, dass der nicht immer unumstrittene Wagner sich das Comeback bei seinem Jugendklub vorstellen könnte, da Sandro Wagners Familie im Münchner Vorort Unterhaching Zuhause ist. Die Gerüchte wurden nun aber durch TSG-Coach Julian Nagelsmann selbst bestätigt. Der 30-Jährige bekräftigte, ungewohnt offen während des laufenden Spielbetriebs, Wagners Wunsch, Hoffenheim in Richtung München zu verlassen. „Das ist richtig, das wissen wir schon länger als gestern“. Der Trainer versteht die Beweggründe Wagners, näher bei seiner Familie leben zu wollen. Ob die Kraichgauer ihren Stürmer allerdings schon zur Rückrunde zum Ligakonkurrenten aus München ziehen lassen, ist noch offen. Die Hoffenheimer, die als einziges Team gegen die Bayern in dieser BL-Saison gewinnen konnten, haben bei der endgültigen Freigabe die Ablösesumme fest im Blick. Beide Vereine sowie der Spieler seinen im Moment im Austausch darüber, wie hoch diese Ablöse sein würde, so Nagelsmann.

Heynckes äußert sich zurückhaltender

Bayern-Coach Jupp Heynckes zeigte sich zurückhaltender als sein Kollege aus Hoffenheim. Dass Heynckes sich eine Alternative zu seinem Stürmerstar Robert Lewandowski wünscht, ist kein Geheimnis. Auch, dass er den back Up möglichst schnell beim Training begrüßen möchte, lässt der Trainer offen verlauten. Wagner, über den er laut Heynckes noch nicht konkret mit den Verantwortlichen gesprochen hat, würde jedenfalls in sein Wunschkonzept passen. Für den Triple-Trainer spielt vor allem die schnelle Eingewöhnung bei den Bayern eine Rolle. Ein Stürmer, der hohe Qualität mitbringt, der Deutschen Sprache mächtig ist und sich schnell ins Team integriert, das setzt Heynckes voraus: „Einen Südamerikaner, der nicht deutsch spricht, will ich nicht. Wen willst du im Winter holen?“ 
Heynckes verweist, statt über Sandro Wagner zu sprechen, lieber auf Thomas Müller, der nach seinem Muskelfaserriss bald sein Comeback geben und somit auch als Lewandowski-Ersatz in Frage kommen wird.

Lewandowski selbst begrüßt einen Back Up Stürmer sehr

Robert Lewandowski jedenfalls spricht sich selbst klar für einen Ersatz auf seiner Position aus. Zuletzt betonte der Pole immer wieder, wie wichtig es sei, dass der FC Bayern auf dem Transfermarkt regelmäßig, neue, junge und hungrige Spieler verpflichtet, um die Qualität innerhalb der Mannschaft hochzuhalten. Dass hinter Lewandowski eine Lücke klafft, wurde den Bayern-Verantwortlichen spätestens beim diesjährigen CL-Viertelfinalaus gegen Real Madrid bewusst, als ohne ihren an der Schulter verletzten Superstar so gar keine Offensivgefahr der Münchner aufkommen wollte. Lewandowski spricht sich zwar eher für einen jungen Offensivspieler aus, der als Back Up gewillt sei, viel von seiner Erfahrung aufzunehmen, jedoch kosten junge Perspektivspieler deutlich mehr Geld, als ein 29-jähriger Sandro Wagner. Somit dürfte es beim FC Bayern darum gehen, auf einen möglichen Ausfall von Robert Lewandowski vorbereitet und einen erfahrenen, deutschen Stürmer in der Hinterhand zu haben.

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